Das Land will die Rahmenbedingungen für Gründerinnen und Gründer kontinuierlich verbessern. Zur Weiterentwicklung des Start-up-Ökosystems arbeiten deshalb das schleswig-holsteinische Wirtschaftsministerium, Hochschulen, hochschulnahe Einrichtungen, Wirtschaftsförderungen, Kammern und Unternehmen eng zusammen.
Regionale Initiativen mit spezifischen Unterstützungsangeboten bieten Beratung, Qualifizierung und Vernetzung und fungieren als erste Anlaufstelle für Gründungsinteressierte vor Ort:
Um Sichtbarkeit, Vernetzung und Skalierung zu fördern, gibt es landesweit verschiedene Initiativen - zur überregionalen Vernetzung, Präsentation von Geschäftsmodellen und für den Austausch mit Investorinnen und Investoren, Wirtschaft und Politik.
Der gemeinnützige Verein StartUp SH hat sich 2017 gegründet. Er will die Gründungskultur in Schleswig-Holstein insgesamt stärken, die Zahl erfolgreicher Gründungen insbesondere im hochschulnahen Umfeld erhöhen und damit Gründungsprozesse beschleunigen.
Derzeit engagieren sich 30 Mitglieder aus Hochschulen, hochschulnahen Einrichtungen, Wirtschaftsförderung und Wirtschaft im Verein (Stand Feb. 2026). StartUp SH wird mit Mitteln des Landes und der EU gefördert.
Zu den Aufgaben gehören unter anderem die landesweite Vernetzung der Gründungsunterstützerinnen und -unterstützer, die Weiterentwicklung der Unterstützungsstrukturen, die Organisation von Austauschformaten, Bündelung von Informationen aus dem Ökosystem und die fachliche Einbringung in den Dialog mit Politik und Verwaltung.
Video: StartUp-Land Schleswig-Holstein 2021
Gründen während des Studiums
Im interdisziplinären Bachelorstudiengang "Gründung, Innovation, Entwicklung" der Hochschule Flensburg entwickeln Studierende ab dem ersten Semester eigene Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen und bringen diese eigenständig zur Marktreife. Ziel ist die systematische Qualifizierung unternehmerisch handelnder Fachkräfte mit hoher Innovationskompetenz.
Im Mai 2020 hatte der Landtag das vom Bildungministerium entwickelte Landeskonzept Entrepreneurship Education (EE) verabschiedet. Dabei geht es darum, junge Menschen durch praxisorientiertes Lernen zu motivieren und ihren Innovationsgeist zu stärken.
Bereits ab Klassenstufe 5 soll so unternehmerisches Denken und Handeln gefördert sowie Kreativität, Eigeninitiative und Selbstwirksamkeit gestärkt werden. Dadurch steht die Vermittlung zukunftsrelevanter Kompetenzen für Beruf und Gesellschaft im Fokus.
Entrepreneurship Education wird also nicht auf die klassische Existenzgründung beschränkt, sondern als Haltung verstanden. Informationen und Unterstützung zur landesweiten Umsetzung gibt es hier:
https://wir-unternehmen-was.sh/
Die zentrale Plattform des Bildungsministeriums informiert unter anderem zu Angeboten, Veranstaltungen, Best-Practice und Netzwerken
https://ee-kompetenzzentrum.sh/
Das Kompetenzzentrum Entrepreneurship Education ist die zentrale Anlaufstelle für Lehrkräfte mit Fortbildungs- und Unterrichtsangeboten sowie Schnittstelle zu Start-ups im Land.
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