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Ministerium für Energie­wende, Klimaschutz, Umwelt und Natur : Thema: Ministerien & Behörden

Tobias Goldschmidt

Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur

500 neue und sanierte Gewässer für den Amphibienschutz in Schleswig-Holstein

Naturschutzminister Tobias Goldschmidt: „Die Schaffung von 100 Amphibiengewässern war das Ziel des Froschland-Projektes. Inzwischen wurde das 500. Gewässer fertiggestellt – ein beeindruckender Erfolg und ein Grund zur Freude für Laubfrosch, Moorfrosch und Kammmolch.“

Letzte Aktualisierung: 28.04.2026

KIEL/SCHWENTINENTAL. Gestern besuchte Naturschutzminister Tobias Goldschmidt das, vom Umweltministerium geförderte, Projekt „Froschland“ in Schwentinental im Kreis Plön. Vor Ort informierte sich der Minister über das Amphibienprojekt und feierte gemeinsam mit den beteiligten Akteurinnen und Akteuren den 500. Teich.
 
Seit 2009 werden im Rahmen des Projektes Flächen und Gewässer in Schleswig-Holstein so saniert, dass sich diese wieder zu guten Lebensräumen für Frösche und weitere Amphibien entwickeln können. Das Angebot richtet sich dabei gezielt an private Flächeneigentümer, sodass ein weites Netz aus Gewässern entstehen kann, durch das die Frösche wieder frei wandern können.

„Jeden Tag verlieren wir weltweit rund 150 Arten und riskieren damit die Funktion unserer Ökosysteme. Aber wo sich Frösche und Molche tummeln, ist noch vieles in Ordnung. Die Idee des Froschland-Projektes war die Schaffung von 100 Amphibiengewässern. Inzwischen wurde das 500. Gewässer fertiggestellt – ein beeindruckender Erfolg und ein Grund zur Freude für Laubfrosch, Moorfrosch und Kammmolch. Aus einer kleinen Idee ist ein großer Wurf für die Artenvielfalt in unserem Land geworden. Mich beeindruckt das große Engagement des Projektes und der vielen Flächeneigentümer für unsere Natur“, sagte Naturschutzminister Tobias Goldschmidt in Schwentinental.

Weitere Informationen zum Projekt Froschland:
Ursprünglich verfolgte das Projekt das Ziel Amphibiengewässer außerhalb von Naturschutzflächen, die als Trittsteinbiotope auf Flä­chen des Naturschutzes geschaffen wurden, miteinander zu vernetzen. Hierzu sollten zunächst Flächen im Umfeld Kiels und im Kreis Plön ausgewählt werden. Flä­cheneigentümern wurde die Möglichkeit geboten, auf ihren eigenen Flächen geeignete Gewässer zu schaffen oder vorhandene Gewässer amphibiengerecht zu sanieren. Schnell zeigte sich, dass dieser auf Freiwilligkeit basierende Ansatz sehr gut angenommen wurde. Aus diesem Grund wurde das Projekt landes­weit ausgedehnt. Zahlreiche der neu geschaffenen und sanierten Gewässer wurden bald nach Abschluss der Arbeiten durch verschiedenste Amphibienar­ten besiedelt.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Clara van Biezen, Carolin Wahnbaeck, Jonas Hippel | Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur | Mercatorstr. 3, 24106 Kiel | Telefon 0431 988-7044 | Telefax 0431 988-7137 | E-Mail: pressestelle@mekun.landsh.de | Presseinformationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.mekun.schleswig-holstein.de und auf Instagram unter @mekun_SH

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