KIEL. Um die Kommunen bei der Energie- und Wärmewende zu unterstützen, hat das Land im vergangenen Jahr eine neue Förderrichtlinie für die Startphase von Wärme- und Effizienzprojekten aufgelegt. Gestern (Dienstag) übergab Energieminister Tobias Goldschmidt den ersten Förderbescheid des neuen Programms an die Stadtwerke Husum. Mit Hilfe der Landesförderung in Höhe von 152.000 Euro soll im Stadtgebiet Husum eine Machbarkeitsstudie zur Nutzung tiefliegender Erdwärme durchgeführt werden.
„Die ersten Schritte sind oft die schwersten, das gilt auch für die Wärmewende. Unsere Kommunen spielen für das Gelingen der Wärmewende in Schleswig-Holstein eine zentrale Rolle, daher greifen wir ihnen in der Startphase gezielt unter die Arme“
, sagte Energiewendeminister Tobias Goldschmidt im Rahmen der Bescheidübergabe. „Auf dem Weg zur Klimaneutralität 2040 gilt es für unsere Wärmeversorgung langfristig verfügbare und kostenstabile Erneuerbare Energien zu nutzen. Der Untergrund von Husum scheint für die Nutzung tiefer Geothermie, also der Nutzung von Erdwärme aus rund 400 Metern Tiefe, geeignet zu sein. Genau das wollen die Stadtwerke nun überprüfen und erhalten dafür eine Förderung, die nur im Falle der Projektumsetzung zurückgezahlt werden muss“
, erklärte der Minister vor Ort.
Weitere Informationen zum kommunalen Wärmefond
Beim Kommunalen Wärmefonds handelt es sich um ein Pendant des beliebten Bürgerenergiefonds des Landes Schleswig-Holstein. Der revolvierende Kommunalfonds bietet den Antragstellenden die Möglichkeit, bis zu 300.000 Euro vom Land Schleswig-Holstein zu erhalten, wenn noch keine Projektfinanzierung über Kreditinstitute möglich ist. Sobald die Planungen voranschreiten und eine Finanzierung erfolgt, ist der über den Kommunalfonds bereitgestellte Betrag mitzufinanzieren und an den Fonds zurückzuzahlen.
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