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Ministerium für Energie­wende, Klimaschutz, Umwelt und Natur : Thema: Ministerien & Behörden

Tobias Goldschmidt

Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur

E-Mobilität: Neues Förderprogramm zum Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur startet


Letzte Aktualisierung: 06.10.2023

KIEL. Energiewendeminister Tobias Goldschmidt hat zum Start des neuen Ladesäulen-Förderprogramms für einen schnellen Ausbau der E-Mobilität im Land geworben: „Mit dem Förderprogramm 2020-2022 konnten wir schon sehr erfolgreich Ladeinfrastruktur im Land fördern; der Bedarf und die Nachfrage sind aber weiterhin hoch, auch weil Schleswig-Holstein seit langem im Ländervergleich Spitzenplätze bei den Neuzulassungen von Elektroautos belegt. Wir wollen und müssen die Antriebswende im Verkehr weiter unterstützen und nehmen noch einmal Mittel in die Hand, um insbesondere öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur zu fördern. Die notwendigen Einsparungen bei den Treibhausgasen sind nur zu erreichen, wenn wir alle Fahrzeuge auf erneuerbare Energien umstellen. Der E-Mobilität kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.“

Bereits zwischen 2020 und 2022 hat Schleswig-Holstein mit rund 17,3 Millionen Euro Projekte zum Ausbau von Ladeinfrastruktur gefördert. Mit dem nun startenden Programm sollen weitere 2,85 Mio. Euro für den Ausbau von Ladeinfrastruktur im Land eingesetzt werden. Schleswig-Holstein soll bis 2040 klimaneutral werden. Als wichtiger Baustein zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors ist der Ausbau der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur unerlässlich.

Das neu aufgelegte Programm richtet sich an Unternehmen, die für die Öffentlichkeit Ladestationen für E-Autos installieren wollen. Über öffentlich zugängliche Normal- und Schnellladestationen hinaus sollen auch Ladeinfrastruktur-Projekte, die einen besonderen Beitrag zur Verkehrswende leisten, wie etwa e-Carsharing-Projekte, finanziell unterstützt werden. „Wir haben in Schleswig-Holstein derzeit etwa 3.853 Ladepunkte mit einer installierten Ladeleistung von fast 125.000 kW. Gemessen an der Bevölkerungszahl sind wir bezogen auf die Ladepunkte damit bundesweit auf Platz drei: Unser Ziel ist es, mit Hilfe des neuen Programms landesweit zu den bereits geförderten Ladepunkten noch mindestens 300 zusätzliche Ladepunkte zu schaffen“, erklärte Goldschmidt. „Förderprogramme wie das neu aufgelegte Programm zur Ladeinfrastruktur bieten auch kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit, in die Zukunft der Elektromobilität zu investieren.“

Das Förderprogramm wird über die Wirtschaftsförderung- und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH) abgewickelt. Anträge zur Förderung der Ladesäulen können ab 05.10.2023 bei der WTSH gestellt werden. Der Ablauf der Förderung läuft online. Je nach Anzahl und Leistung der Ladepunkte, die das Unternehmen errichten möchte, kann eine pauschale Förderung oder auch eine anteilsfinanzierte Förderung beantragt werden.

„Der digitale Prozess, den wir für die Abwicklung des Programmes 2020-2022 etabliert haben, hat sich bewährt und wird bei dieser Förderung wieder genutzt. Mit Online-Antragsstellung und der Abbildung des gesamten Förderablaufes in digitaler Form können wir unseren Kunden eine deutliche Vereinfachung bieten“, so Andreas Fischer, Leiter der Abteilung Innovationsförderung bei der WTSH.

Weiterführende Informationen:

Informationen zum Förderprogramm und den Link zur Antragstellung finden sich bei der WTSH im Bereich Ladeinfrastruktur

Zahlen, Daten und Fakten: WTSH Elektromobilität in Schleswig-Holstein unter emobilitaet.de.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Matthias Kissing, Martina Gremler, Jonas Hippel | Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur | Mercatorstr. 3, 24106 Kiel | Telefon 0431 988-7044 | Telefax 0431 988-7137 | E-Mail: pressestelle@mekun.landsh.de | Presseinformationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter http://www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.mekun.schleswig-holstein.de

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