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Ministerium für Energie­wende, Klimaschutz, Umwelt und Natur : Thema: Ministerien & Behörden

Tobias Goldschmidt

Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur

Kernkraftwerk Brokdorf: Dichtungsleckage an einer Lüftungsklappe

 

Letzte Aktualisierung: 06.10.2021

BROKDORF/KIEL. Im Kernkraftwerk Brokdorf ist zu Anfang dieser Woche im Rahmen einer wiederkehrenden Prüfung eine Überschreitung der zulässigen Leckage an einer Lüftungsklappe innerhalb des Kontrollbereichs festgestellt worden. Die Dichtheitsprüfungen an insgesamt acht Lüftungsklappen gehören zum Routineprüfprogramm. Die betroffene Lüftungsklappe ist Teil einer Doppelabsperrung, die nachgeschaltete Lüftungsklappe sowie die weiteren gleichartigen Lüftungsklappen haben den Dichtheitstest bestanden. Nach dem Tausch der Dichtung an der entsprechenden Lüftungsklappe konnte die Dichtheitsprüfung erfolgreich abgeschlossen werden. Die schadhafte Dichtung hatte keinen Einfluss auf die Sicherheit des Betriebes. Die Reaktorsicherheitsbehörde hat zur Ursachenklärung Sachverständige hinzugezogen.

 

PreussenElektra hat das Ereignis der Kategorie „N“ (Normalmeldung) zugeordnet und der Reaktorsicherheitsbehörde fristgemäß gemeldet.

 

Hintergrund:

Der Abluftstrang, zu dem die befundbehaftete Lüftungsklappe gehört, dient zur Unterdruckhaltung im Ringraum im Kontrollbereich. Der Ringraum umschließt den Reaktorsicherheitsbehälter, in dem der Primärkreis mit dem Reaktordruckbehälter angeordnet ist. Die Lüftungsklappen sollen sicherstellen, dass bei einem Störfall keine radioaktiven Stoffe ungefiltert über den Abluftkamin abgegeben werden.

 

Das Kernkraftwerk Brokdorf ist eines von drei Kernkraftwerken in Schleswig-Holstein. Während das Kernkraftwerk Krümmel in Folge einer Atomgesetzänderung im Jahre 2011 keine Berechtigung zum Leistungsbetrieb mehr hat und sich das Kernkraftwerk Brunsbüttel bereits in der Stilllegung und Abbau befindet, darf in Brokdorf laut Atomgesetz noch bis längstens Ende 2021 Strom produziert werden.

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