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Landesarchiv
Schleswig-Holstein
: Thema: Ministerien & Behörden

Max Planck

Letzte Aktualisierung: 01.07.2024

"… Physik ist das, was nie gelingt"

Der alte Schulspruch gilt natürlich nicht für einen so bedeutenden Gelehrten wie Max Planck (1858-1947). In Kiel geboren, studierte Max Planck in Berlin und München, wo er von 1880 bis 1885 als Privatdozent für Physik wirkte. 1885 wechselte er nach Kiel auf die neu geschaffene außerordentliche Professur für Theoretische Physik. 1889 folgte Max Planck einem Ruf an die Universität Berlin. Mit seinen Forschungen begründete er die Quantenphysik, die neben der allgemeinen Relativitätstheorie als zweite große physikalische Theorie des 20. Jahrhunderts gilt. 1918 erhielt Max Planck für seine bahnbrechenden Arbeiten den Nobelpreis.

Max Planck ist Namensgeber der 1948 gegründeten "Max-Planck-Gesellschaft", die zu den weltweit bedeutendsten Einrichtungen im Bereich der Grundlagenforschung auf vielen Gebieten zählt.

Auch im Archiv der Christian-Albrechts-Universität hat Max Planck Spuren hinterlassen. So teilte im Mai 1885 das Universitätskuratorium der Philosophischen Fakultät, zu der die naturwissenschaftlichen Fächer bis zur Errichtung einer eigenen Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät 1963 gehörten, die Berufung von Max Planck mit. Die aus heutiger Sicht sehr überschaubare Zahl von Professorenkollegen der Fakultät nahm dies durch Abzeichnung zur Kenntnis (LASH Abt. 47.7 Nr. 8).

Das Schreiben steht beispielhaft für die reichhaltige und aussagekräftige Überlieferung zu Professorinnen und Professoren im Universitätsarchiv.

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