KIEL. Schleswig-Holstein erweitert seine Agrarinvestitionsförderung und stärkt damit gezielt Investitionen in moderne Umwelttechnik in der Landwirtschaft. Ab sofort können landwirtschaftliche Betriebe Anträge im Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP) stellen.
„Landwirtschaftliche Betriebe stehen vor großen Herausforderungen – von steigenden Kosten bis hin zu Anforderungen beim Umwelt- und Klimaschutz. Mit der erweiterten Förderung unterstützen wir gezielt Investitionen in moderne Technik, die Ressourcen schont, Betriebsmittel einspart und gleichzeitig wirtschaftlich tragfähig ist
“, erklärte Landwirtschaftsministerin Cornelia Schmachtenberg.
Neu gefördert werden insbesondere Maschinen und Geräte der Außenwirtschaft. Dazu zählen moderne Pflanzenschutztechniken, die Betriebsmittel gezielt und teilflächenspezifisch ausbringen, ebenso wie Verfahren der mechanischen Unkrautbekämpfung mit kamera- oder GPS-gestützter Technik. Ziel ist es, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und anderen Betriebsmitteln deutlich zu reduzieren, Kosten zu senken und Umweltbelastungen zu verringern.
„Mit dieser Förderung leisten wir zugleich einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Zielvereinbarung Landwirtschaft und des Aktionsplans Ostseeschutz. Weniger Nährstoffeinträge und ein gezielterer Einsatz von Betriebsmitteln sind entscheidend, um die Ostsee wirksam zu schützen – das gelingt nur gemeinsam mit den Betrieben vor Ort
“, betonte Schmachtenberg.
Ein weiterer Schwerpunkt des Programms liegt weiterhin – wie bereits in den vergangenen Jahren – auf der Förderung tierwohlorientierter Stallneu- und -umbauten. Diese werden auch künftig wie gewohnt im Rahmen des AFP gefördert. Anträge können ab sofort gestellt werden.
Die Antragsfrist endet am 15. Juni 2026. Die Antragstellung erfolgt über das Landesamt für Landwirtschaft und nachhaltige Landentwicklung Schleswig-Holstein (LLnL).
Weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen finden Sie hier.
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