KIEL. Die vom Europaministerium mitentwickelte Initiative „Kulturperlen der Ostseeregion“ (Baltic Sea Region Cultural Pearls) hat zum vierten Mal die Ausschreibung geöffnet. Kleine und mittelgroße Gemeinden aus dem Ostseeraum sind eingeladen, sich um den renommierten Titel „BSR Cultural Pearls 2027“ zu bewerben. Der erste Schritt im Bewerbungsprozess ist die niedrigschwellige Interessenbekundung. Hier muss bis zum 30. April online eine kurze Motivation eingereicht werden. Den Link zur Anmeldung finden sie hier: Apply - BSR Cultural Pearls
„Diese Initiative eröffnet dem ländlichen Raum Möglichkeiten, seine kulturellen Stärken zu entwickeln — gemeinsam mit den Menschen vor Ort, engagierten Akteurinnen und Akteuren und im Austausch mit anderen Kulturperlen rund um die Ostsee. Ich bin gespannt, welche kreativen Bewerbungen aus Schleswig-Holstein überzeugen können!
“ betont Europaministerin Schmachtenberg.
Nach einer ersten Vorauswahl entwickeln die ausgewählten Städte und Gemeinden im zweiten Schritt einen Aktionsplan für Kultur und Resilienz (bekannt als CuReAP). Diese Pläne entstehen in Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche innerhalb der Kommune. Im Oktober 2026 wählt eine unabhängige internationale Jury die drei überzeugendsten und innovativsten Aktionspläne aus. Diese Gemeinden erhalten den Titel „BSR Cultural Pearls“ als Zeichen internationaler Anerkennung. Im folgenden einjährigen Titeljahr wird der erstellte Plan mit Unterstützung durch das Netzwerk und durch Expertinnen und Experten umgesetzt.
Hintergrund
Seit 2023 unterstützt die Initiative „BSR Cultural Pearls“ Gemeinden in der Ostseeregion dabei, soziale Resilienz durch Kultur zu fördern. Das stetig wachsende Netzwerk hilft Städten und Gemeinden, Kultur und Kreativität zu nutzen, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und das lokale Engagement zu fördern. In den vergangenen drei Jahren gab es über 40 Bewerbungen und 14 ausgezeichnete „Kulturperlen“. Neben Kiel in 2024 ist es den kleineren Kommunen Schleswig und Glücksburg 2025 gelungen, den Titel zu erhalten – somit haben sich sogar zwei Bewerbungen in einem Jahr durchgesetzt.
Weitere Informationen sowie Kontaktdaten der nationalen Anlaufstellen finden Sie auf der Website der Initiative: www.culturalpearls.eu
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