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Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz : Thema: Ministerien & Behörden

Cornelia Schmachtenberg

Ministerin für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz

Ostseebericht 2026: Schleswig-Holstein als aktiver Gestalter im Ostseeraum – Bilanz der letzten zwei Jahre

Letzte Aktualisierung: 15.04.2026

KIEL. Was hat Schleswig-Holstein in den letzten zwei Jahren getan, um die Kooperation im Ostseeraum zu vertiefen – und warum ist das wichtig? Der Ostseebericht fasst zusammen, wie die Landesregierung in Schleswig-Holstein mit Kooperationspartnern rund um die Ostsee zusammenarbeitet. Nun ist die neue Auflage erschienen und wurde am 14. April im Kabinett beschlossen. Damit hat das Europaministerium gemeinsam mit den anderen Ressorts einen umfassenden Überblick der letzten zwei Jahre geschaffen.

In unsicheren Zeiten zeigt sich der Wert guter Zusammenarbeit: Bestehende Netzwerke und gegenseitiges Vertrauen sind entscheidend, damit wir in Krisen schnell reagieren und gemeinsam handlungsfähig bleiben. Unser Fokus liegt hierbei auf Resilienz, Schutz kritischer Infrastrukturen und die Einbindung junger Menschen – das sichert die Stabilität unserer Ostseeregion“, erklärt Europaministerin Schmachtenberg.

Der Bericht zeigt: Der Ostseeraum hat durch die geopolitischen Umbrüche in den vergangenen Jahren deutlich an sicherheits-, wirtschafts- und europapolitischer Bedeutung gewonnen. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine prägt weiterhin die Entwicklungen und hat die Zusammenarbeit auf vielen Ebenen neu ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen hierbei Sicherheit, der Schutz kritischer Infrastruktur und der Umgang mit hybriden Bedrohungen. Das jahrzehntelange Engagement Schleswig-Holsteins in der Ostseekooperation zahlt sich nun aus. Hier geht es in vielen Fällen um die aktive Nutzung bestehender Strukturen, gebildetes Vertrauen und kurze Wege in der Informationsbeschaffung.

So hat das Europaministerium im Zeitraum 2024/2025 den Vorsitz im Netzwerk der Subregionen des Ostseeraums (BSSSC) innegehabt und diese Position genutzt, um unter anderem Themen wie Resilienz, Sicherheit, den Erhalt der bisherigen regionalen Mitwirkung in der EU-Förderpolitik und die stärkere Einbindung junger Menschen auf die politische Agenda zu setzen. Gesellschaftliche und demokratische Stabilität bleiben wichtig: Das Europaministerium beteiligt sich deshalb an Projekten, die aus Interreg-Mitteln gefördert wurden, wie zum Beispiel dem Projekt „Kulturperlen der Ostseeregion“. Hier werden Städte in der Region prämiert, die sich für kommunale Kulturarbeit einsetzen. Neben der Stadt Kiel haben nun auch die Städte Schleswig und Glücksburg diesen Titel erhalten. Zudem arbeitet Schleswig-Holstein aktiv mit der Helsinki-Kommission (HELCOM) zusammen, um die langfristige Gesundheit und Schutzfunktionen der Ostsee zu verbessern.

Sie finden den neuen Ostseebericht 2026 hier: Ostseebericht 2025/2026. Gemeinsam machen wir die Ostseeregion widerstandsfähiger – durch verlässliche Partnerschaften, konkrete Maßnahmen und langfristiges Engagement.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Jana Ohlhoff und Mathis Knospe | Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz | Fleethörn 29-31, 24103 Kiel | Telefon 0431 988 7158 | E-Mail: | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de

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