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Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz : Thema: Ministerien & Behörden

Cornelia Schmachtenberg

Ministerin für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz

Kritik an Umsetzung der Heizkostenhilfe durch den Bund – Verbraucherschutzminister Schwarz: "Hängepartie des Bundes muss ein Ende haben."



Letzte Aktualisierung: 13.03.2023

KIEL. Viele Menschen in Schleswig-Holstein warten infolge der Energiekrise auf die vom Bund bereits Mitte Dezember angekündigte staatliche Förderung für das Heizen mit Heizöl, Holz, Pellets und Flüssiggas. In einem Brief an das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) übt Schleswig-Holsteins Verbraucherschutzminister Werner Schwarz deutliche Kritik an der Klärung der Rahmenbedingungen zur Umsetzung der geplanten Heizkostenhilfe. "Die Hängepartie des Bundes muss endlich ein Ende haben. Es kann nicht sein, dass man den Bürgerinnen und Bürgern vor Weihnachten ein Entlastungspaket ankündigt und nun wird nicht geliefert. Zumal zentrale Fragen der Finanzierung trotz zahlreicher Bund-Länder-Gespräche aktuell noch vollkommen ungeklärt sind", sagte Schwarz.

Der Bund hatte noch im vergangenen Jahr ein 1,8 Milliarden schweres Entlastungspaket auf den Weg gebracht. Eine Auszahlung soll dabei jeweils durch die Länder erfolgen. "Wir haben direkt nach Bekanntwerden der geplanten Heizkostenhilfe intensiv nach Möglichkeiten eines einfachen und unbürokratischen Antragsverfahren gesucht. Gemeinsam mit Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern konnten wir eine länderübergreifende Online-Antragsplattform aufbauen. Der Nordverbund ist also vorbereitet - technisch sind wir startklar. Was uns fehlt, sind wichtige Grundsatzvorgaben des Bundes, zum Beispiel, was die Festlegung von bundeseinheitlichen Referenzpreisen angeht", so Schwarz.

Ein weiterer wesentlicher Knackpunkt ist die Finanzierung von etwaigen Mehrbedarfen, auch die Übernahme der Verwaltungskosten ist bislang noch unklar:"Es sind noch grundlegende Fragen offen, die endlich zu einem Abschluss gebracht werden müssen. Ich erwarte, dass der Bund hier schnellstmöglich praktikable Lösungen präsentiert, sodass die Länder umgehend in die Lage versetzt werden, die angekündigten Hilfen auszuzahlen", sagte der Minister.

Hintergrund

In Schleswig-Holstein nutzen etwa 200.000 Privathaushalte nichtleitungsgebundene Energieträger.

Das Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz (MLLEV) informiert über den aktuellen Umsetzungsstand.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Jana Ohlhoff und Hanna Kühl | Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz | Fleethörn 29-31, 24103 Kiel | Telefon 0431 988 7158 | E-Mail: | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de

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