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Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz : Thema: Ministerien & Behörden

Cornelia Schmachtenberg

Ministerin für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz

Geflügelpest-Virus bei Kegelrobbe in Seehundstation Friedrichskoog nachgewiesen



Letzte Aktualisierung: 03.03.2023

KIEL. Bei einer toten Kegelrobbe in der Seehundstation Friedrichskoog im Kreis Dithmarschen wurde das Geflügelpestvirus amtlich festgestellt. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hatte heute (3. März) eine Infektion mit dem hochpathogenem aviären Influenzavirus des Subtyps H5N1 bestätigt, nachdem ein H5-Nachweis durch das Landeslabor Schleswig-Holstein erfolgt war.

Ein sporadisches Überspringen von Geflügelpest-Viren auf Säugetiere konnte bereits früher beobachtet werden. Weltweit betraf dies fleischfressende Landtiere und Meeressäuger – unter anderem Füchse, Otter, Seehunde und andere Robben, die sich vermutlich über die Aufnahme toter infizierte wilder Wasservögel oder den Kontakt mit infizierten Wildvögeln angesteckt haben.

Nach dem H5-Nachweis wurden Proben von allen in der Rehabilitation befindlichen Seehunden und Kegelrobben genommen und zur Analyse gegeben - alle Befunde waren bisher negativ. Die mit den Tieren der Station direkt in Kontakt kommenden Personen wurden über den Befund informiert und vorsorglich auf die üblichen Arbeitsschutzmaßnahmen hingewiesen. Die Seehundstation ist regulär geöffnet, der Betrieb läuft normal weiter.

Service-Hinweis

Um Fragen von Bürgerinnen und Bürgern rund um das Thema Geflügelpest zu beantworten, hat das Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz (MLLEV) ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses ist Montag bis Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr besetzt und unter der Telefonnummer 0431 / 988 7100 erreichbar.

Hintergrund

Die hochpathogene aviäre Influenza, auch Geflügelpest genannt, die bei gehaltenen Vögeln und Wildvögeln der Anzeige- und Bekämpfungspflicht unterliegt, kann bei diesen Tieren teilweise schwere Erkrankungserscheinungen mit massenhaftem Verenden hervorrufen.

Im Rahmen des Geflügelpest-Geschehens 2021/2022 wurde das hochpathogene aviäre Influenzavirus bei drei toten Seehunden aus dem schleswig-holsteinischen Wattenmeer nachgewiesen.

Weitere Informationen

Informationen der Landesregierung: Geflügelpest

Informationen des FLI: Friedrich-Loeffler-Institut

Verantwortlich für diesen Pressetext: Jana Ohlhoff und Hanna Kühl | Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz | Fleethörn 29-31, 24103 Kiel | Telefon 0431 988 7158 | E-Mail: | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de


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