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Auszeichnung "Best of Digitales.SH"


Minister Dirk Schrödter hat in Flensburg sieben Unternehmen und Initiativen mit dem Digitalisierungspreis „Best of Digitales.SH“ ausgezeichnet. Der Preis ist mit insgesamt 70.000 Euro dotiert.

Letzte Aktualisierung: 28.09.2023

Die Sieger des Digitalisierungspreises stehen mit Digitalisierungsminister Schrödter auf einer Bühne und halten Trophäen und Urkunden in den Händen.
Digitalisierungsminister Dirk Schrödter zeichnete die Preisträger in Flensburg aus.

Manipuliertes Bildmaterial erkennen, Prozesse nach einem Baukastenprinzip digitalisieren oder per App bewusster erneuerbaren Strom verbrauchen – ganz unterschiedliche Projekte, die eines gemeinsam haben: Digitalisierungsminister Dirk Schrödter hat am 27. September in Flensburg insgesamt sieben Unternehmen und Initiativen aus Schleswig-Holstein mit dem Digitalisierungspreis "Best of Digitales.SH" ausgezeichnet. Mit dem Preis, der zum sechsten Mal vergeben wurde und mit insgesamt 70.000 Euro dotiert ist, würdigt die Landesregierung Innovationsgeist und großes Engagement im digitalen Bereich.

Wichtige Beiträge zur Digitalisierung

"In diesem Jahr haben uns viele spannende Bewerbungen erreicht. Sie zeigen, welche innovativen Ideen und Projekte es in Schleswig-Holstein gibt, die alle einen ebenso individuellen wie wichtigen Beitrag zur Digitalisierung leisten. Das macht uns als Landesregierung stolz", sagte Digitalisierungsminister Dirk Schrödter. "Wir wollen den Digitalstandort Schleswig-Holstein als Vorreiterregion in Europa weiter leben, Innovationstreiber sein und Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft auf diesem Weg mitnehmen. Die Sonderpreise verdeutlichen darüber hinaus eindrücklich, dass wir die Digitalisierung ganzheitlich verstehen und alle Bereiche der Gesellschaft von der Digitalisierung profitieren."

Univelop aus Flensburg ist 1. Preisträger

Der 1. Platz ist mit 25.000 Euro, der 2. Platz mit 15.000 Euro und der 3. Platz mit 10.000 Euro dotiert. Außerdem wurden Sonderpreise in den Kategorien "Gesellschaftliches Wirken" und "Digitalisierung in Betrieben" verliehen, die mit insgesamt 20.000 Euro dotiert sind. Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung sowie externen Institutionen und Verbänden hat über die Prämierung der besten Initiativen entschieden. Ausgewählt wurden:

1. Preisträger: Univelop

Die Univelop GmbH aus Flensburg ermöglicht mit einer sogenannten No-Code Plattform, dass Unternehmen Prozesse in Form eines Baukastensystems ohne Programmierkenntnisse digitalisieren. Für die Jury ist das Projekt ein gelungenes Beispiel für den Einsatz digitaler Lösungen im IT-Bereich, das gleichzeitig dem Fachkräftemangel entgegenwirken kann.

2. Preisträger: Deepfake Detective

Mit Hilfe der Virtual Reality Anwendung von holoNative, Absolventen und Studierende der FH Kiel, wird die Wahrnehmung für manipuliertes Bildmaterial anhand von unterschiedlichem Videomaterial geschult. Die Jury lobte das Projekt besonders für die gelungene Umsetzung eines digitalen Bildungsangebotes, bei dem Schülerinnen und Schüler für die Wichtigkeit des Themas sensibilisiert werden.

3. Preisträger: Youle

Durch die gemeinsamen App von Codin IT aus Flensburg und GP Joule aus Reußenköge kann erneuerbarer Strom bewusster verbraucht und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Die App stellt unter anderem Daten zur Stromerzeugung bereit und gibt Empfehlungen zum Verbrauch. Das Projekt überzeugte die Jury durch die Breite des Nutzens für die Wirtschaft, die Umwelt sowie für Bürgerinnen und Bürger.

Sonderpreis für "Gesellschaftliches Wirken"

Preisträger: Die kleine Blumeninsel

Die Stiftung "Die blaue Stadt" aus Kiel hat ein Virtual Reality Spiel für lebensverkürzend erkrankte Kinder entwickelt, um ihnen exklusive Erlebnisse zu schenken. In Form einer Erinnerungsplattform pflanzen Kinder dabei auf einer Blumenwiese eine Blume mit ihrer persönlichen Botschaft. Mit der Umsetzung einer digitalen Kommunikationsplattform lobte die Jury das hohe Engagement des Projektes, bei dem schwer erkrankten Kindern die gesellschaftliche Interaktion und Integration erleichtert wird.

Preisträger: HomeResQ

Das webbasierte System in Form einer Datenbank von HomeResQ aus Elmshorn liefert Rettungskräften wichtige Detailkenntnisse über Immobilien, die sie im Notfall abrufen können. Die Jury hob bei dem Projekt den potenziellen Nutzen für jeden Haushalt hervor, dass es lösungsorientiert handelt und helfen kann, Leben zu retten.

Preisträger: Cobaas

Der Verein Cobaas – Bildung und Kommunikation aus Preetz bietet Kindern und Jugendlichen mit Hilfe von Coworking Spaces Programmierkurse an. Die Jury lobte hier die Relevanz der Förderung von Kindern und die Unterstützung zur Schulung im digitalen Bereich.

Sonderpreis für "Digitalisierung in Betrieben"

Der Sonderpreis für Digitalisierung in Betrieben ging an "Digital Service Price 2.0". Das Projekt von Süverkrüp Automobile aus Kiel ist ein spezielles Angebot für Monteure zur Digitalisierung von Werkstätten. Mit Hilfe von Tablets und digitaler Signatur können die Prozesse erleichtert und zum Beispiel der Status des Fahrzeugs durch einen Live-Tracker ermittelt werden. Das Projekt überzeugte die Jury durch den Einsatz digitaler Technologien im Betrieb. Die ganzheitliche Digitalisierung gelte hier als einfaches Beispiel für andere Betriebe.

Weitere Informationen zum Digitalisierungspreis

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