@moin_karriere – der Instagram-Kanal, auf dem euch Azubis und Studis des Landes mitnehmen und euch einen Einblick in ihren Lern- und Arbeitsalltag geben. Hier seht ihr alle Beiträge, die im Dezember 2022 gepostet wurden. Klickt euch durch und erfahrt Spannendes über die Ausbildungsmöglichkeiten beim Land.
Auch in diesem Jahr haben unsere Insta-Azubis euch wieder mit durch ihre Ausbildung genommen und euch gezeigt, was Verwaltung alles kann.
Zum Jahreswechsel blicken sie zurück und verraten euch ihre persönlichen Highlights- also swipt nach links und lasst euch überraschen, welches Erlebnis Jonas, Ruben, Pia, Annika, Lars & Tom, Sandy & Celina, Laura, Joscha, Bent & Steffen, Nina & Philipp, Timo und Carina gewählt haben. 😉
28. Dezember
Rückblick 2023
2023 – ein aufregendes Jahr geht zu Ende!
In 127 Beiträgen haben wir euch gezeigt:
wie Pia, Carina und Timo ihre Ausbildung begonnen haben,
Fabian, Ilka und Veronika sowie Tom und Lars ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben,
Ruben den Spargel genau unter die Lupe genommen hat,
Annika nun Brandschutzhelferin ist,
eine „bewegte Mittagspause“ zu Sandys und Celinas Büroalltag zählt,
die Landesverwaltung das erste Mal mit einem Karriere-Stand auf der Kieler Woche vertreten war,
Jonas von Husum nach Kappeln versetzt worden ist und
Bent und Steffen sich nun auf ihre Abschlussprüfungen im kommenden Jahr vorbereiten – das alles sind nur einige Beispiele aus einem wirklich abwechslungsreichen Jahr für unsere Insta-Azubis.
Wir wünschen euch einen guten Rutsch und freuen uns auf das nächste gemeinsame Jahr mit euch, auf zahlreiche Likes und auf viele neue Follower.
Ob schicke Glaskugeln, ein Stern aus Stroh, bunte Lichter oder viel Lametta, eines ist sicher: ein Weihnachtsbaum darf bei den meisten nicht fehlen. Auch nicht in den Dienststellen des Landes!
Wir bringen euch in Weihnachtsstimmung und zeigen euch die verschiedenen geschmückten Tannenbäume aus elf Dienststellen des Landes. Und das Beste: Ihr könnt entscheiden, welcher der schönste Baum ist. Schreibt uns euren Favoriten einfach in die Kommentare. Für einen weiteren Einblick schaut am besten in unsere Story.
Wie sieht es bei euch aus, steht euer Weihnachtsbaum schon?
20. Dezember
X wie: Mach dein Kreuz!
X wie: Mach dein Kreuz!
Im Juni 2024 findet die Europawahl statt. Noch lange hin, meint ihr? Aber die Vorbereitungen für die Wahl laufen bereits auf Hochtouren! Doch wer kümmert sich in Schleswig-Holstein eigentlich um die Wahlen und sorgt dafür, dass Wählerinnen und Wähler entspannt ihr X machen können?
Die Landeswahlleitung Schleswig-Holstein bereitet die Wahlen vor und passt auf, dass diese reibungslos ablaufen. Sie ist für die Landtagswahl, die Bundestagswahl sowie die Europawahl zuständig.
Kennt ihr die Wahlrechtsgrundsätze? Die Landeswahlleitung stellt sicher, dass die Wahlen unmittelbar, allgemein, frei, gleich und geheim sind.
Deswegen müssen alle Wahlberechtigten ihren eigenen Stimmzettel erhalten und können in der Wahlkabine oder per Briefwahl im Geheimen wählen. Die Stimmzettel werden nach der Wahl ausgezählt, so dass am Wahlabend ein vorläufiges Ergebnis ermittelt und bekanntgegeben wird. In den Tagen nach der Wahl werden die Unterlagen noch einmal überprüft und eventuelle Rechenfehler korrigiert. Das endgültige Ergebnis wird dann vom Landeswahlausschuss festgestellt. Mehr als 21.000 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer unterstützen an Wahltagen!
Die Landeswahlleitung befindet sich in Kiel im Innenministerium. Damit die Wahlgrundsätze eingehalten werden können, ist die Landeswahlleitung aber nicht der Landesregierung untergeordnet, sondern unabhängig.
Übrigens: 2024 kann bei der Europawahl in Deutschland das 1. Mal mit 16 Jahren gewählt werden. Seid ihr dabei?
Ihr wollt gerne mehr zum Thema Wahlen erfahren? Dann schaut doch mal hier vorbei: schleswig-holstein.de/wahlen
18. Dezember
Carina stellt sich vor!
Moin, hier ist Carina. Heute erzähle ich euch etwas über mein Lieblingsfach: Privatrecht!
Ich finde Privatrecht spannend, weil wir viel für unser eigenes Leben mitnehmen können. Im Privatrecht geht es nämlich um verschiedene Handlungen zwischen Bürger:innen – unter anderem wie unsere Verträge geregelt sind, was unsere Rechte beim Kaufen sind oder was eigentlich beim Schadenersatz zu beachten ist.
Interessant ist auch das Thema Kaufverträge. Wusstet ihr, dass ihr unter 18 Jahren nicht voll geschäftsfähig seid und zum Beispiel nicht ohne Weiteres alleine ein Smartphone kaufen dürft? Kinder und Jugendliche von sieben bis 17 Jahren sind beschränkt geschäftsfähig. Das bedeutet, dass sie grundsätzlich die Zustimmung der Eltern brauchen, um rechtlich wirksame Willenserklärungen abzugeben – das passiert auch beim Kaufen.
Aber bestimmt habt ihr alle schon mal etwas ohne eure Eltern beim Bäcker, in der Drogerie, einer Buchhandlung oder einem Elektrogeschäft gekauft, oder? Das könnt ihr dank des sogenannten Taschengeldparagraphen. Laut § 110 BGB dürfen Minderjährige unter 18 Jahren zwar alleine Dinge kaufen, aber es muss sich um niedrigere Beträge handeln: Die Verkäufer:innen müssen davon ausgehen können, dass es mit dem eigenen Taschengeld gezahlt wird und dass die Eltern dem grundsätzlich zustimmen würden. Den Kaffee, das Buch oder die Make-up-Produkte könnt ihr euch also auch unter 18 Jahren problemlos kaufen. Solltet ihr euch aber ein Smartphone oder andere teure Geräte kaufen wollen, nehmt ihr lieber eure Eltern mit.
Diesen Fall fand ich besonders spannend. Momentan befassen wir uns aber mit den Rechten und Pflichten, die sich aus bereits entstandenen Kaufverträgen ergeben. Dabei geht es darum, was man tun kann, wenn man ein fehlerhaftes Produkt kauft – zum Beispiel ein Regal, bei dem die Schrauben fehlen.
Im Privatrecht lernen wir, wie wir solche Fälle prüfen und mit dem Gesetz lösen können. Es macht sehr viel Spaß, die theoretischen Inhalte auch gleich auf praktische Fälle aus dem Alltag anzuwenden.
15. Dezember
Annika bei der Teilnahme an einem Online-Workshop für Praxistrainer:innen.
Moin,
ich bin’s wieder Annika, heute mit einem etwas anderen Thema:
Habt ihr euch vielleicht schon mal gefragt, wer die Auszubildenden eigentlich in ihren Praxiszeiten betreut? Das machen Praxistrainer:innen.
Damit auch ich Auszubildende bei uns in der Abteilung betreuen kann, habe ich letzte Woche an einem Online-Workshop für Praxistrainer:innen in der Allgemeinen Verwaltung teilgenommen. Als erstes ging es um die „Willkommenskultur“: An was muss ich denken, wenn ein Azubi in die Abteilung kommt? Was wird benötigt? Laptop, E-Mail-Adresse, Zugänge zu wichtigen Programmen, eine Liste mit den wichtigsten Ansprechpartnern…. Eine gute Vorbereitung ist wichtig, damit die Auszubildenden direkt Teil des Teams sind, sich wohl fühlen und natürlich einen guten Einblick in die verschiedenen Aufgabenbereiche der Landesverwaltung bekommen.
Danach ging es vor allem um das Thema Praxisarbeit. Wenn ihr beispielsweise das Studium in der Allgemeinen Verwaltung absolviert, müsst ihr in den Praxisphasen eine Praxisarbeit verfassen. Das ist eine Art Hausarbeit und das Thema wird von uns, also den Praxistrainern, vorgegeben (Kleiner Tipp: Nina und Philipp berichten in ihrem nächsten Post, wie ihre erste Praxisarbeit so lief.).
Es war ein spannender Workshop und das Beste: In diesem Jahr hat Chiara ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachwirtin begonnen und ist für ihre erste Praxisphase noch bis Ende Dezember bei uns in der Abteilung. Mit ihr habe ich das Gelernte aus dem Workshop gleich umsetzen können. Dabei habe ich ihr zum Beispiel erklärt, wer alles im moin_karriere-Team ist, wie ich die Redaktionstreffen mit den Insta-Azubis vorbereite und was ein Redaktionsplan ist.
Bis bald, Annika
13. Dezember
Bent und Steffen bei der Vorbereitung ihr Abschlussprüfung.
Nicht mehr allzu lange, dann stehen bei uns die Abschlussprüfungen an. Da es in ganz Schleswig-Holstein nur wenige Geomatiker-Azubis gibt, legen wir unsere Abschlussprüfung gemeinsam mit den Azubis aus Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin ab.
Aber was kommt da eigentlich auf uns zu?
Die Abschlussprüfung setzt sich aus fünf Prüfungsbereichen zusammen.
Der erste Prüfungsbereich ist der sogenannte betriebliche Auftrag. Hierbei bearbeiten wir ein Projekt, das in der täglichen Arbeit unseres Amtes anfällt. Von einer Standortanalyse für geeignete Werbeflächen bis hin zu einer Laserscanauswertung kann das alles sein. Dafür haben wir insgesamt 20 Stunden Zeit (natürlich über mehrere Tage 😉) und werden von einem:einer Kolleg:in betreut. In einem darauffolgenden Fachgespräch erläutern wir, wie wir das Projekt bearbeitet haben.
Dann folgt eine siebenstündige Prüfung, die wir im Betrieb ablegen (natürlich auch wieder mit Pausen). Hier erstellen wir aus bereitgestellten Daten eine Karte, das sogenannte „Prüfungsstück“. Aus drei Aufgabenstellungen suchen wir uns eine aus. Einige Wochen später präsentieren wir die Karte und haben auch hier wieder ein Fachgespräch.
Zum Schluss schreiben wir noch drei schriftliche Prüfungen an drei aufeinanderfolgenden Tagen:
Die erste dauert 90 Minuten und behandelt Themen der Geoinformationstechnik. Beispielsweise werden Fragen über Dateiformate oder Datenbanken gestellt.
In der nächsten 90-minütigen Prüfung „Geodatenmanagement“ wird beispielsweise Wissen über kartographische Gestaltungsregeln oder Arbeitsprozesse abgefragt.
Ganz zum Schluss folgt eine Prüfung über Wirtschafts- und Sozialkunde. Diese dauert 60 Minuten.
Und wenn wir das alles gemeistert haben, dürfen wir uns ab Sommer nächsten Jahres ganz offiziell Geomatiker nennen. 🥳
09. Dezember
Staffelübergabe von Fabian und Pia.
Moin,
hier ist Pia!
Ich melde mich zurück aus meiner Praxisstation im Landesamt für soziale Dienste in Neumünster.
Diesen Monat hat das Landesamt viele Stellen ausgeschrieben und ich darf bei dem Bewerbungsprozess unterstützen. Eine sehr spannende Aufgabe!
Als erstes klären wir, wo das Landesamt personelle Unterstützung braucht. Im nächsten Schritt erstellen wir eine Stellenbeschreibung für den jeweiligen Job. Diese wird dann z.B auf Interamt veröffentlicht.
Alle eingereichten Bewerbungen lesen wir sorgfältig, sortieren sie und fassen sie in einer Liste zusammen.
Nach dem Ende der Bewerbungsfrist treffen wir eine Vorauswahl unter den Bewerberinnen und Bewerbern, die wir den jeweiligen Vorgesetzten mitteilen. Diese entscheiden dann, welche Bewerberinnen und Bewerber sie gerne in einem Gespräch kennenlernen möchten. Anschließend verschicken wir die Einladungen zum Vorstellungsgespräch.
Das Vorstellungsgespräch dauert etwa eine Stunde und findet online per Videokonferenz statt. Die Bewerberinnen und Bewerber erhalten mit der Einladung zum Gespräch auch eine Aufgabe, die sie vorab lösen müssen. Nach der Begrüßung präsentieren sie entweder direkt die Lösung der Aufgabe oder sie fließt mit in die späteren Fragen ein. Direkt im Anschluss gibt es eine kleine Feedback-Runde mit den beteiligten Personen, meistens sind das der/die Sachbearbeiter:in, der/ die Vorgesetzte und das Gremium aus Personalrat, Gleichstellungsbeauftragter und ggf. Schwerbehindertenvertretung.
Nachdem alle Vorstellungsgespräche stattgefunden haben, wird entschieden, wer eine Zusage für die Stelle bekommt. Dafür müssen auch die Gremien mitstimmen.
Ich finde es sehr spannend zu sehen, wie der Bewerbungsprozess abläuft. Es ist toll, so auch einmal die andere Seite der Bewerbung kennen zu lernen. Und die Freude zu erleben, wenn es eine Zusage für den Job gibt.
Und dann habe ich noch Fabian in der Staatskanzlei besucht. Er ist ja nun mit seiner Ausbildung fertig und meldet sich aus dem Kreis der Insta-Azubis ab. Ich freue mich, euch weiterhin die Allgemeine Verwaltung zu zeigen und wünsche Fabian viel Erfolg in der Arbeitswelt.
Bis bald,
Pia
W wie Work-Life-Balance: Nach der Arbeit noch genug Zeit zum Freunde treffen, für die Hobbies oder den Ausflug zum Strand? Morgens mal länger ausschlafen oder vor der Arbeit noch ins Fitnesscenter? Das ist beim Land dank flexibler Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten kein Problem!
Auch unsere Insta-Azubis können in ihrem Arbeitsalltag schon von einigen Angeboten für eine bessere Work-Life-Balance profitieren:
Ihr wisst ja, dass Nina und Philipp ein Studium in der Allgemeinen Verwaltung absolvieren. Auch während des Studiums oder der Ausbildung können die angehenden Regierungsinspektor:innen und Regierungsobersekretär:innen in ihren Praxisphasen das Homeoffice-Angebot nutzen und in Absprache mit ihrer Praxisleitung einen Tag in der Woche von Zuhause arbeiten. Nach dem Abschluss als Mitarbeitende der Landesverwaltung sind sogar bis zu drei Tage im Homeoffice möglich.
Außerdem profitieren auch die Azubis beim Land von den flexiblen Arbeitszeiten: Früher anfangen und früher Feierabend machen, doch lieber etwas später arbeiten oder eine längere Mittagspause machen - alles ist möglich.
Was bedeutet Work-Life-Balance für euch? Ist euch ein Gleichgewicht von Arbeit und Freizeit ebenfalls wichtig? Schaut doch mal in unserem Karriereportal, welche Vorteile euch ein Studium oder eine Ausbildung in der Landesverwaltung bieten kann!
schleswig-holstein.de/karriere
01. Dezember
Bent und Steffen auf Bildungsfahrt zur Heidelberger Druckmaschinen-AG.
Heute melden wir uns aus dem Süden Deutschlands. Genauer gesagt, aus dem wunderschönen Heidelberg. Zu den Berufsschulblöcken in Hamburg gehört auch eine Bildungsfahrt.
Während dieser Zeit entsteht eine sogenannte StoryMap, die übers Internet abgerufen werden kann. StoryMaps erzählen eine Geschichte oder führen durch ein Thema. Dabei werden informative Texte mit Karten und Fotos ergänzt. Steffen hat sich beispielsweise mit den Anfängen und Besiedelung des Heidelberger Hausberges, dem Heiligenberg beschäftigt. Bent war zusammen mit einem Klassenkameraden im Umland unterwegs und hat sich mit der Geschichte der Burgen und Schlösser beschäftigt.
Nachdem wir Fotos gemacht haben und alle Daten erhoben haben, mussten wir nicht nur spannende Texte schreiben und unsere Karten ansprechend designen, sondern auch die Gestaltung der Website anpassen.
Und so entstand mal abseits von den klassischen Produkten eine Karte, die man sich von überall aus auf einem Smartphone anschauen kann.
Ein weiteres Highlight war der Besuch der Heidelberger Druckmaschinen AG. Bei der Führung durch die 800 Meter lange Produktionshalle erhielten wir auch Einblicke in das Innere einer Druckmaschine. Ganz schön viele Einzelteile, nur damit wir am Ende eine gedruckte Karte in den Händen halten können.
Danach durften wir in der hauseigenen Demodruckerei den ganzen Druckprozess bestaunen. Denn zum Druck gehört nicht nur, wie die Farbe auf das Papier kommt, sondern auch wie das Produkt weiterverarbeitet wird. Je nach Endprodukt müssen die Papierbögen noch zugeschnitten, gefalzt und gebunden werden. Und für jeden Schritt gibt es eine eigene Maschine.
Hinweis: Sofern nicht anders angegeben, liegen die Bildrechte beim Land Schleswig-Holstein. Die Nutzung, unter anderem in sozialen Netzwerken, ist nur in begründeten Fällen und mit vorheriger schriftlicher Zustimmung der für das Landesportal verantwortlichen Redaktion in der Staatskanzlei Schleswig-Holstein zulässig.
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