Die Nationale Kontaktstelle berät in Fragen rund um das Interreg-Ostseeraumprogramm und unterstützt Interessierte und Antragsteller bei der Projektentwicklung und bei der Suche nach Partnern aus dem Ostseeraum. Darüber hinaus werden Projektpartner bei der Kommunikation ihrer Ergebnisse unterstützt. Aktuelle Förderaufrufe, Beratungsangebote und Programmneuigkeiten finden sie auf dieser Internetseite.
Die Kontaktstelle betreut den gesamten deutschen Programmraum, einschließlich der Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen (ArL Lüneburg), Bremen und Schleswig-Holstein.
Die Informationen, die von der Nationalen Kontaktstelle bereitgestellt werden, ersetzen nicht die englischsprachigen Originale, die auf der offiziellen Internetseite des Programmsekretariats bereitgestellt werden.
Wenn Sie Neuigkeiten z. B. zu aktuellen Förderaufrufen aus dem INTERREG-Ostseeprogramm erhalten möchten, melden Sie sich per E-Mail zum Newsletter an: kontaktstelle-bsr@mllev.landsh.de
Webinar-Reihe „Interreg im Dialog – Austausch | Wissen | Vernetzung“
Mit der neuen Webinar-Reihe „Interreg im Dialog – Austausch | Wissen | Vernetzung“ laden die deutschen Interreg-B-Kontaktstellen gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zum programmübergreifenden Austausch ein.
In sechs deutschsprachigen Online-Webinaren machen wir Wissen aus laufenden Interreg B-Projekten sichtbar, vernetzen Akteure über Programmgrenzen hinweg und stärken den Dialog zwischen Programmen, Projekten und neuen Interessierten – auch mit Blick auf zukünftige Projektideen.
Die Webinare finden jeweils donnerstags von 10:00 bis 11:30 Uhr statt:
26. März 2026: Resiliente Wirtschafts- und Verwaltungsstrukturen
23. April 2026: Klimaanpassung in Städten und Regionen
25. Juni 2026: Nachhaltige Mobilität
24. September 2026: Regionale Ansätze in der Kreislaufwirtschaft
26. November 2026: Gesunde Ökosysteme
28. Januar 2027: Lokale Ansätze für die Energiewende
Die Reihe richtet sich an Projektpartner laufender Interreg B-Projekte und an weitere Interessierte – ausdrücklich auch ohne bisherige Interreg-Erfahrung.
Weitere Informationen und ein Link zur Anmeldung finden sich in Kürze auf der
Interreg B-Website.
Bundeskonferenz zur transnationalen Zusammenarbeit
Auf der Konferenz wird ein vielfältiges Programm mit Impulsen und Diskussionen,interaktiven Formaten, Fachbeiträgen, Projektpräsentationen sowie Raum für intensiven Austausch und Vernetzung gebeten.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragen:
Welchen Mehrwert bringen Interreg B-Projekte für lokale und regionale Partner?
Wie lassen sich Erfahrungen besser teilen und nutzen?
Welche Themen gewinnen für die transnationale Zusammenarbeit von Regionen und Kommunen an Bedeutung?
Und wie können sich deutsche Partner auch künftig aktiv in die transnationale Zusammenarbeit einbringen?
Ein detailliertes Programm und Informationen zur Anmeldung folgen.
EUSBSR Annual Forum 12. bis 13. Mai 2026 in Tallinn
Auf dem Forum wird ein ganzheitlichen Ansatz verfolgt, dem durch die Verknüpfung der Themen Klima und Umwelt, wirtschaftliche Sicherheit und gesellschaftliche Bereitschaft Rechnung getragen wird. Folgende Themen sollen vorrangig behandelt werden:
Sicherheit und geopolitischer Druck
Demografischer Wandel und regionale Wettbewerbsfähigkeit
Klimawandel und Umweltzerstörung in der Ostsee
Governance, Kooperation und Umsetzungslücken
Am 11. Mai 2026 veranstaltet das Netzwerk der Subregionen im Ostseeraum (BSSSC) zudem den „Tag der Städte und Regionen“.
Die Anmeldung zu beiden Veranstaltungen wird voraussichltich Anfang März 2026 geöffnet.
Bewertungsphase für Kleinprojekte und Plattformprojekte
Im Herbst 2025 sind 100 Kleinprojekt-Anträge und 14 Plattformprojekt-Anträge beim Programmsekretariat eingegangen. Diese werden aktuell geprüft und bewertet. Die Entscheidung über die Förderung wird der internationale Begleitausschuss im März 2026 treffen. Bis dahin heißt es: Daumen drücken!
Am 4. und 5. März hat der internationale Begleitausschuss des Programmes insgesamt acht Projektplattformen genehmigt, die in den kommenden Monaten ihre Arbeit aufnehmen werden.
Projektplattformen gehören zu den sogenannten „operations of strategic importance“. Hier vernetzen sich Projekte über ihre Laufzeit hinaus miteinander und arbeiten an der Verstetigung Weitervermarktung ihrer Ergebnisse. Damit sind sie das zentrale Kapitalisierungstool des Programms.
Die Förderquote der EU beträgt im Ostseeprogramm 80 % für Projektpartner aus Deutschland. Die restlichen 20 % der Ausgaben sind demnach von den Projektpartnern selbst zu tragen. Die EU fördert im Rahmen von INTERREG--Europäische territoriale Zusammenarbeit B Personal- und Reisekosten, Kosten für Veranstaltungen und die Erstellung von Materialien sowie Gutachten und (in begrenztem Umfang) Investitionen.
Im Ostseeraum müssen sich mindestens drei Partner aus mindestens drei verschiedenen Ländern für normalerweise etwa drei Jahre in einem Projekt zusammenfinden. Üblich ist eine Partnerstruktur von sieben oder mehr Institutionen. Ein "Lead Partner" (Antragsteller) übernimmt dabei jeweils die Federführung.
Daneben gibt es auch die Möglichkeit, kleinere Projekte zu beantragen, die ein finanzielles Volumen von bis zu 500.000 EUR haben, bis zu zwei Jahre dauern können und mit weniger Bürokratie verbunden sind.
Ein Projektantrag hat dann gute Chancen, genehmigt zu werden, wenn nicht nur eines der oben genannten Themen adressiert wird, sondern wenn es gelingt darzustellen, wie die Projektergebnisse dazu beitragen können, ganz spezifische Probleme der Ostseeregion in einem transnationalen Kontext zu lösen.
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