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Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Porträt
Jan Philipp Albrecht

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Staatskanzlei

Land belohnt digitale Innovation

Datum 14.09.2018

Im Rahmen der Digitalen Woche hat Minister Jan Philipp Albrecht in Kiel erstmals den Preis "Best of Digital.SH" verliehen.

Zwei Männer stehen mit einem Plüschflamingo und einer Sonnenblume in der Hand nebeneinander und blicken in die Kamera. Digitalisierungsminister Jan Philipp Albrecht (l.) mit Preisträger Michael Martens (fairlanguage). (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Digitalisierungsminister Jan Philipp Albrecht (l.) mit Preisträger Michael Martens (fairlanguage). © Frank Peter

Offen zugängliche Umweltdaten, kostengünstige Funknetzwerke und multimediale Lernprojekte – die Siegerprojekte des ersten Digitalisierungspreises "Best of Digital.SH" sind vielfältig. 30 Bewerbe waren in den zwei Preiskategorien "Open Data" und "Partizipation in der Digitalen Gesellschaft" ins Rennen gegangen – insgesamt hatte das Land ein Preisgeld von 70.000 Euro ausgelobt. Im Mediendom der Fachhochschule Kiel überreichte Digitalisierungsminister Jan Philipp Albrecht nun die Preise.

Tolle Ideen, vielfältige Projekte

"Es gibt inzwischen zahlreiche tolle Entwicklungen und pfiffige Ideen made in Schleswig-Holstein. Mit diesem Preis wollen wir auch dabei helfen, unsere Gründer und Start-Ups im Land noch bekannter zu machen", sagte Albrecht. Die Bewerbungen für den Preis hätten gezeigt, wie viele herausragende und innovative Projekte und Ideen es in Schleswig-Holstein gebe. Bei der digitalen Infrastruktur sei Schleswig-Holstein bereits Vorreiter: "Das ist für uns alle Ansporn, diese Spitzenposition zu verfestigen." Besonders beeindruckt zeigte sich der Minister von der Vielfalt der Bewerber. Er freue sich, die Projektideen mithilfe des Preisgeldes weiter zu fördern und damit den echten Norden Schritt für Schritt digitaler zu gestalten.

Jährliche Verleihung

In Zukunft soll der Digitalisierungspreis jährlich vergeben werden – mit wechselnden Preiskategorien. Sie werden durch das Digitalisierungskabinett festgelegt und orientieren sich an den Schwerpunktthemen des Digitalisierungsprogramms. Die Plätze jeder Preiskategorie sind mit bis zu 20.000, 10.000 und 5.000 Euro für die erst-, zweit- und drittplatzierten Projekte dotiert. Darüber hinaus vergab die Landesregierung einen mit 5.000 Euro dotierten Sonderpreis.

Die Preisträger

  1. Kategorie "Open Data"
  2. Kategorie "Partizipation"
  3. Sonderpreis

Kategorie "Open Data"

Preiskategorie Open Data


Preiskategorie Open Data

1. Platz: Nucleon, Tarp

Ziel des Projektes "The Things Network Südschleswig" ist der Aufbau eines energiesparsamen und kostengünstigen Bürgerdatennetzes zur Bereitstellung von offenen Daten. Das Funknetzwerk erlaubt eine Datenkommunikation, auch wenn kein WLAN erreichbar ist oder sich SIM-Karten aufgrund geringer Datenmengen nicht lohnen. Mit dem Aufbau von speziellen Zugängen ("Gateways") ermöglicht der Verein anderen Projekten, Unternehmen und Kommunen den Zugang zu einem umspannenden und kostengünstigen Netzwerk.

2. Platz: TGD-Consulting, Süderbrarup

Das Unternehmen ermöglicht durch seine Produkte ein einfaches Umweltmonitoring, bei welchem Umweltwerte wie Feinstaubbelastung oder Radioaktivität erhoben, softwaregestützt ausgewertet und als Open Data veröffentlicht werden können.

Kategorie "Partizipation"

Preiskategorie Partizipation in der Digitalen Gesellschaft


Preiskategorie Partizipation in der Digitalen Gesellschaft

1. Platz: Fairlanguage, Quarnbek

Das Unternehmen entwickelt eine Autokorrektur in Form einer Browser-Erweiterung. Sie unterstützt die Nutzer dabei, fair und geschlechtergerecht zu schreiben.

2. Platz: Veris Gesellschaft für Bildungswesen, Kiel

Mit der Lern-Software "Spielend lesen lernen mit Lisa" lassen sich differenzierte und abwechslungsreiche Übungsangebote auf der Silben-, Wort- und Satzebene in verschiedenen Schwierigkeitsgraden erstellen. Die Software zielt im Besonderen auf Kinder mit Lese- und Schreibschwächen ab.

3. Platz: KulturLife, Kiel

Das Projekt "LeichtBewerben" zielt darauf ab, Menschen mit Beeinträchtigungen mittels eines interaktiven Lernprogramms die Teilnahme am digitalen Bewerbungsprozess zu ermöglichen.

Sonderpreis

Sonderpreis


Sonderpreis

If(game)SH, Kiel

Die Initiative "If(game)SH" bietet Veranstaltungen an, um ein Netzwerk für Entwickler in Schleswig-Holstein aufzubauen. Ziel ist, Wissen auszutauschen, Feedback einzuholen und die Bildung von Teams zu unterstützen. Zum Veranstaltungsrepertoire gehören wöchentliche Lehrveranstaltungen, ein monatlicher Stammtisch für Spieleentwickler, ein Mentoringprogramm und Game Jams (ein Hackathon für Videospiele). Ziel ist es, Schleswig-Holstein für Fachkräfte interessanter zu machen und wirtschaftlich zu stärken. Zudem setzt sich die Initiative für die Anerkennung von Spielen als Kulturgut und für den Abbau von Vorurteilen in Bezug auf die Computerspiel-Nutzung ein.

Video-Porträt der Preisträger