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Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Porträt
Jan Philipp Albrecht

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

© M. Staudt / grafikfoto.de

Nachhaltige Wärmeversorgung: Wärmenetz der Gemeinde Haselund erhält Förderung in Höhe von einer Million Euro

Energiewende-Staatssekretär Tobias Goldschmidt: "Dieses Projekt ist beispielhaft für die Wärmeversorgung der Zukunft."
Datum 01.07.2021

HASELUND. Der größte Anteil an CO2-Emissionen fällt in privaten Haushalten beim Wohnen an – bedingt durch das Heizen mit Brennstoffen wie Heizöl oder Erdgas. Wie sich in einem nordfriesischen Ort mit alternativer Wärmeversorgung jährlich rund 410 Tonnen CO2 einsparen lassen, macht der Ort Haselund vor. Damit 57 Haushalte, die Grundschule, das Feuerwehrhaus und einige Gewerbebetriebe in Haselund mit erneuerbarer Wärme aus zwei Biogasanlagen versorgt werden können, wird in der Gemeinde ein nachhaltiges Wärmenetz errichtet. Weil das Projekt Vorbildcharakter hat, hat Energiewende-Staatssekretär Tobias Goldschmidt dem Wärmenetz der Gemeinde Haselund heute (1. Juli) daher einen Förderbescheid über eine Million Euro aus dem Förderprogramm "Nachhaltige Wärmeversorgungssysteme" überreicht.

"Die Energiewende ist ein Gemeinschaftsprojekt. Das Engagement und die Begeisterung der Haselunder für ihr Wärmenetz beweisen das eindrucksvoll", sagt Staatssekretär Tobias Goldschmidt aus dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung. "Ich freue mich sehr, dass wir mit unserem Förderprogramm für nachhaltige Wärmeversorgungssysteme ein weiteres Vorhaben dabei unterstützen können, von fossilen Energieträgern wegzukommen. Denn es ist gerade die Energiewende im Wärmesektor, die noch vor großen Herausforderungen auf dem Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung im Jahr 2045 steht. Dass hier fossile Brennstoffe in der dezentralen Wärmebereitstellung ersetzt werden durch vor Ort verfügbare regenerative Energieträger und somit CO2-Emissionen enorm reduziert werden können, ist im Hinblick auf die Klimaziele beispielhaft für die Wärmeversorgung der Zukunft."

Das Land unterstützt die Klimaschutzziele und die Wärmewende mithilfe verschiedener Maßnahmen; eine davon ist das Förderprogramm "Nachhaltige Wärmeversorgungssysteme". Solch eine Förderung richtet sich an alle Wärmenetze, die einen Mindestanteil der Wärmeerzeugung von 50 Prozent durch Erneuerbare Energien decken. Auch in der neuen Förderperiode des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist geplant, diese Richtlinie fortzusetzen. "Daher begrüßen wir ausdrücklich, dass weitere Projekte zur erneuerbaren Wärmeversorgung geplant und realisiert werden", so Goldschmidt.

Das Wärmenetz der Gemeinde Haselund plant und errichtet die Renergiewerke Haselund GmbH. Mehr als 50 Anschlussnehmer konnten für dieses Konzept gewonnen werden. Berechnungen zufolge wird ein Wärmeabsatz von 2.100 Megawattstunden erwartet. Die Wärme wird aus zwei Biogasanlagen zur Verfügung gestellt. Dadurch, dass regional verfügbare Erneuerbare Energien genutzt werden, können nicht nur die CO2-Emissionen reduziert werden, sondern es wird zudem die Wertschöpfung in der Region erhöht.

Verantwortlich für diesen Pressetext:
Patrick Tiede, Julia Marre und Joschka Touré | Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung | Mercatorstraße 3, 24106 Kiel | Telefon 0431 988-7044 | E-Mail: pressestelle@melund.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/melund | außerdem bei Twitter: https://twitter.com/melund_sh | Instagram: https://www.instagram.com/melund_sh

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