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Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Porträt
Jan Philipp Albrecht

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Staatskanzlei

Umweltstaatsekretärin Erdmann überreicht Nachhaltigkeitspreis 2019

"Es wurden viele zukunftsfähige Alternativen für Schleswig-Holstein ans Licht gefördert"
Datum 03.04.2019

Menschengruppe Staatssekretärin Erdmann (r.) mit den Preisträgern. Das Team vom Landhaus Schulze-Hamann fehlt. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Staatssekretärin Erdmann (r.) mit den Preisträgern. Das Team vom Landhaus Schulze-Hamann fehlt. © IHK / Tietjen

KIEL/BLUNK. Landesregierung fördert nachhaltige Ideen, Konzepte und Projekte aus Schleswig-Holstein: Umweltstaatssekretärin Anke Erdmann überreichte heute (3. April) den Nachhaltigkeitspreis 2019 an vier Preisträgerinnen und –träger in Blunk. Zwei weitere Vorhaben wurden mit einer besonderen Anerkennung gewürdigt. Der Preis wurde bereits zum sechsten Mal verliehen und ist insgesamt mit 11.000 Euro dotiert. "Nachhaltigkeit klingt meist sehr abstrakt, das wollen wir ändern. Mit dem Preis wollen wir nachhaltige Projekte im Land vorantreiben und ein anderes Bewusstsein für das Thema schaffen. Ich freue mich daher, dass wir in diesem Jahr wieder so viele tolle zukunftsfähige Alternativen ans Licht gefördert haben", sagte Erdmann und ergänzte: "Schleswig-Holstein ist ein Land der Um- und Querdenker. Menschen, die sich wie die Landesregierung den UN-Nachhaltigkeitszielen verpflichtet fühlen, die über eingefahrene Wege hinaussehen, ihre nachhaltigen Innovationen sichtbar machen und damit zur Nachahmung anregen."

55 Bewerbungen sind eingegangen

Es konnten sich Unternehmen, Vereine, Verbände, Bürgerinitiativen, Kommunen (auch Ortsteile), Kirchengemeinden, kommunale Partnerschaften sowie Schulen oder Einzelpersonen aus Schleswig-Holstein, die in ihren Projekten innovative Ideen für soziale Gerechtigkeit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit beispielgebend und erfolgreich miteinander verbinden, bewerben. Neben dem allgemeinen Motto "Gekonnt anders –zukunftsfähige Alternativen für die Glücksregion" gab es in diesem Jahr vier spezielle Kategorien, in denen Bewerbungen eingereicht werden konnten: "Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kita, Schule, Ausbildung oder außerschulischem Lernort", "Nachhaltige Mobilität für Güter und Mitarbeiter in kleinen und mittleren Unternehmen", "Kooperation statt Konkurrenz als Erfolgsrezept", "Alternativen zu Art und Umfang heutigen Konsums". Insgesamt sind 55 Projektideen im Rahmen der Bewerbungsphase beim Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) eingereicht worden.

"Gute Beispiele gelebter Verantwortung"

Zu den Partnern des schleswig-holsteinischen Nachhaltigkeitspreises zählen die Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein, die beiden Bildungszentren für nachhaltige Entwicklung - das Christian Jensen Kolleg in Breklum und das Haus am Schüberg in Ammersbek - sowie erstmals die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), die einen Nachwuchspreis beisteuert. "Es ist großartig, dass wir gemeinsam mit den beteiligten Akteuren einen Fokus auf gute Beispiele gelebter Verantwortung legen können", so Erdmann.

Die Jury setzt sich in diesem Jahr aus Vertreterinnen und Vertretern von Verbänden und Institutionen aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Soziales, Kirche, Kommunen sowie Natur- und Umweltschutz zusammen.

Projekte der Preisträgerinnen und -träger:

Platz 1 (5.000 Euro):

Auge in Auge mit Luchs, Wolf und Otter – das erleben Jung und Alt im Wildpark Eekholt seit 50 Jahren, ganz im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Besucherinnen und Besucher entdecken neben der Schönheit und Vielfalt der Natur Zusammenhänge zwischen unserem Alltagshandeln und der Zukunft unseres Planeten. Der Tierpark repräsentiert ein über Jahrzehnte gelebtes, gleichermaßen überzeugendes und umfassendes Nachhaltigkeitsengagement im Naturschutz- und Umweltbildungsbereich.

Platz 2 (3.000 Euro):

Dass ländliche Regionen nicht vereinsamen müssen, zeigt das Landhaus Schulze-Hamann in Blunk. Es steht für eine konsequente und umfassende Umsetzung unternehmerischer Nachhaltigkeit. Regionale Vernetzung und die Verwendung von nachhaltigen Produkten stehen dabei im Fokus.

Platz 3 (2.000 Euro):

Der Gärtnerhof Wanderup wirtschaftet nach dem Prinzip einer solidarischen, regenerativen Landwirtschaft in einem interdisziplinären Kooperationsnetz. So können bereits 120 Direktabnehmer unter anderem mit einer Auswahl aus rund 50 Gemüsesorten beliefert werden.

IB.SH-Nachwuchspreis (1.000 Euro):

ResteRitter aus Kiel haben der Lebensmittelverschwendung den Kampf angesagt. Statt in die Tonne schnibbeln sie noch sehr gutes Obst in Handarbeit in Pfandgläser und stellen leckere Brotaufstriche her.

Besondere Anerkennung (undotiert):

Neben Moin Bio Backwaren, die für ein umfassendes Nachhaltigkeitsengagement im mittelständischen Handwerk ausgezeichnet worden sind, erhält auch die AktivRegion Nordfriesland Nord eine besondere Anerkennung für ihren Aufbruch zur Umsetzung nachhaltiger Ziele im kommunalen Verbund. Gemeinsam ist man stärker: das beweisen die drei Gemeinden Bordelum, Breklum und Klixbüll. Sie wollen eine nachhaltige Wirtschaftsordnung etablieren – solidarisch, ökologische und von den Einwohnerinnen und Einwohnern mitgetragen

Weitere Informationen zum Nachhaltigkeitspreis finden Sie im Internet unter www.nachhaltigkeitspreis.schleswig-holstein.de

Medien-Information vom 3. April 2019 zum Herunterladen (PDF 259KB, Datei ist nicht barrierefrei)


Verantwortlich für diesen Pressetext: Jana Ohlhoff | Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung | Mercatorstraße 3, 24106 Kiel | Telefon 0431 988-7044 | E-Mail: pressestelle@melund.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de/melund 

 

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