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Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Portraitfoto Dr. Robert Habeck
Dr. Robert Habeck

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

© M. Staudt / grafikfoto.de

„Schleswig-Holstein blüht auf“: Umweltminister Robert Habeck startet Initiative für mehr Blüten in der Landschaft

Datum 22.02.2018

Wildblumenwiese Wildblumenwiese (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Mehr Artenvielfalt durch Blühflächen: Das Umweltministerium startet eine Initiative zur Erhöhung des Blütenangebots in Schleswig-Holstein. © M. Staudt / grafikfoto.de

 

KIEL. Mehr Artenvielfalt durch Blühflächen: Das Umweltministerium startet eine Initiative zur Erhöhung des Blütenangebots in Schleswig-Holstein. Bis Ende März dieses Jahres wird interessierten Landwirtinnen und Landwirten, Städten und Gemeinden sowie Unternehmen kostenlos blütenreiches Saatgut zur Aussaat auf ihren Acker- bzw. Freiflächen zur Verfügung gestellt. "Man muss sich nur anmelden und das Saatgut selbst abholen", sagte Umweltminister Robert Habeck. Insgesamt stehen 100.000 Euro Fördermittel für die Initiative bereit.

Vielfalt stärken

"Angesichts der immer intensiveren Nutzung der Fläche werden in Schleswig-Holstein immer mehr Landschaftsräume zerschnitten, Monokulturen bestimmen das Bild, Feldfluren sind aufgeräumt. Vor diesem Hintergrund gewinnen gerade Blühflächen immer mehr an Bedeutung. Sie sind Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt oder können es werden. Genau darauf zielt unser Projekt ab: Bei richtiger Anlage und Pflege können diese einen wirkungsvollen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität leisten und außerdem machen sie Schleswig-Holstein buchstäblich bunter", sagte Habeck.

Blütenangebot im städtischen Raum erhöhen

Ziel ist es, über das ganze Land verteilt möglichst viele Blühflächen entstehen zu lassen. Diese können bis in den Spätsommer hinein Nahrung und Rückzugsräume für Insekten und auch Feldvögel bieten. Aber auch im städtischen Raum soll durch die Initiative das Blütenangebot erhöht werden: „Ich denke hier an Flächen der Gemeinden und an die großen Abstandsflächen in den Gewerbegebieten, die sich hervorragend für eine Umgestaltung in Blühflächen eignen würden“, sagte Habeck. Kommunale und gewerbliche Flächen können vielfältige Standortbedingungen aufweisen, so dass die Schaffung blütenreicher Wiesen ebenso möglich ist wie die Ansiedlung von Blütenpflanzen, die sich auf trockenen Standorten heimisch fühlen. „Das Besondere an den Maßnahmen im städtischen Raum ist, dass die hier entstehenden Blühflächen dauerhaft Bestand haben und somit nachhaltig zu einer Erhöhung des Blütenangebots in der Landschaft beitragen“, so der Minister.

Portraitfoto Dr. Robert Habeck

Ich wünsche mir eine rege Beteiligung, damit der Sommer in Schleswig-Holstein in Zukunft wieder blütenbunt wird.

Dr. Robert Habeck

Im Rahmen der Initiative „Schleswig-Holstein blüht auf“ ist neben der Finanzierung von Maßnahmen auch die Beratung von interessierten Gemeinden und Unternehmen vorgesehen. "Ich wünsche mir eine rege Beteiligung, damit der Sommer in Schleswig-Holstein in Zukunft wieder blütenbunt wird", so Habeck.

Anmeldung und Abholung bis Ende März möglich

Die Initiative wird vom Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) koordiniert und umgesetzt. Der DVL steht für Fragen zur Verfügung, übernimmt die Beratung von interessierten Landwirten, Kommunen und Unternehmen und betreut die Anlage von Blühflächen. Ansprechpartnerin dort ist Wiebke Schoenberg (0431/649 973 30, w.schoenberg@lpv.de). Landwirte und Kommunen, die sich an der Initiative beteiligen möchten, sollten sich bis spätestens zum 1. April 2018 beim DVL melden. Die Voraussetzung für den Erhalt von Saatgut ist der Nachweis über Nutzungsrechte an einer Fläche von mindestens 1.000 Quadratmetern.

Medien-Information vom 22. Februar 2018 zum Herunterladen (PDF 174KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Verantwortlich für diesen Pressetext: Jana Ohlhoff | Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung | Mercatorstraße 3, 24106 Kiel | Telefon 0431 988-7044 | Telefax 0431 988-7173 | E-Mail: pressestelle@melund.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.melund.schleswig-holstein.de

 

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