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Klimaschutz-Förderprogramm

© M. Staudt / grafikfoto.de

Photovoltaik-Balkonanlagen

Mit Photovoltaik-Anlagen selbst Stromerzeuger werden

Mithilfe von Photovoltaik-Anlagen lässt sich die Kraft der Sonne in elektrische Energie umwandeln. Dank der neuen Photovoltaik-Balkonanlagen besteht nun auch die Möglichkeit, den heimischen Balkon oder die Terrasse zur Stromerzeugung zu nutzen. Ihren Strom speisen diese Anlagen direkt in das Hausnetz ein, sodass er direkt im Haus verbraucht oder in privaten Stromspeichern gespeichert werden kann. Private Haushalte können damit ihren Strombezug aus fossilen Quellen minimieren. Laut aktueller Zahlen des Statistikamts Nord sind im Jahr 2019 bereits rund 45 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Photovoltaikanlagen erzeugt worden. Durch die kleinen Photovoltaik-Balkonanlagen können nun auch Menschen, die in einer Wohnungen leben, viel einfacher auf Photovoltaik zugreifen.

Wie wird die Photovoltaik-Balkonanlage gefördert?

Das Förderprogramm unterstützt den Kauf von Anlagen mit einer Leistung zwischen 250 und 600 Watt mit 200 Euro, maximal werden 50 Prozent der Kosten bezuschusst. Die Anlagen müssen den aktuellen Anforderungen entsprechen (VDE-AR-N 4105) und es darf keine EEG-Vergütung in Anspruch genommen werden.

Bei den PV-Balkonanlagen ist zwischen den fest installierten Anlagen und den sogenannten Plug-and-Play-Anlagen zu unterscheiden. Neben den fest installierten Anlagen gibt es auch PV-Anlagen mit speziellen Energiesteckvorrichtungen. Diese Plug-and-Play-Anlagen müssen für einen Anschluss die Voraussetzungen der DIN VDE V 0100-551 und DIN VDE V 0100-551-1 erfüllen. Unabhängig von der Anschlussart (fest oder Plug-and-Play) müssen für Anschluss und Betrieb die Voraussetzungen nach VDE-AR-N 4105 erfüllt werden.

Die Anlage muss von einer Elektrofachkraft angeschlossen bzw. geprüft werden, ob die Leitung für die Einspeisung ausreichend dimensioniert ist.  Zusätzlich muss die Anlage sowohl bei der Bundesnetzagentur als auch beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet werden. Außerdem muss geprüft werden, ob bereits ein Zweirichtungszähler vorhanden ist, damit der Zähler nicht rückwärts läuft und die ggf. ins Netz eingespeisten Strommengen erfasst werden können. Unter Umständen ist hierfür ein Austausch des Zählers notwendig.

Weitere Informationen

Wissenswertes zu steckerfertigen Photovoltaik-Anlagen

Erneuerbare Energien in Schleswig-Holstein

FAQ: Fragen und Antworten zum Förderprogramm

Zum Antrag

Antrag für das Förderprogramm "Klimaschutz für Bürgerinnen und Bürger