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Bearbeitungsgebiet Wagrien-Fehmarn (28)

Staatskanzlei

Bearbeitungsgebiet Wagrien-Fehmarn (28)

1. Bearbeitungsgebietsverband

Vorsteher:
Klaus-Dieter Blanck

2. Geschäftsstelle

Verwaltungsleitung Frau Sandra Hamer
Gewässer- und Landschaftsverband Wagrien-Fehmarn
Heiligenhafener Chaussee 35 a
23758 Oldenburg in Holstein

Telefon: 04361 50775-11
Telefax: 04361 50775-55

Email: info@gulv.de

3. Karte des Bearbeitungsgebietes

Bearbeitungsgebiet Nr. 28 (PDF 2MB, Datei ist nicht barrierefrei)

4. Kurzbeschreibung

Das ca. 587 qkm große Bearbeitungsgebiet Wagrien Fehmarn (BG 28) liegt im Kreis Ostholstein. Es umfasst die gesamte Wagrische Halbinsel einschließlich der Insel Fehmarn und setzt sich der Größe nach geordnet aus folgenden Mitgliedsverbänden zusammen:

Wasser- und Bodenverband Oldenburg22.447 ha
Wasser- und Bodenverband Fehmarn Nord-Ost10.455 ha
Wasser- und Bodenverband Neukirchen6.934 ha
Wasser- und Bodenverband Cismar5.656 ha
Wasser- und Bodenverband Petersdorf a.F.3.827 ha
Wasser- und Bodenverband Heringsdorf2.365 ha
Stadt Heiligenhafen1.813 ha
Wasser- und Bodenverband Großenbrode1.468 ha
Wasser- und Bodenverband Avendorf a.F.1.069 ha
Wasser- und Bodenverband Sulsdorf a.F.873 ha
Wasser- und Bodenverband Bliesdorf792 ha
Wasser- und Bodenverband Teschendorf a.F.761 ha
Stadt Burg a.F.100 ha
Deich- und Entwässerungsverband Klosterseeniederung100 ha
Deich- und Entwässerungsverband Püttsee-Kopendorf-Bojendorf60 ha
Wasser- und Bodenverband Großer Warder10 ha

Bis auf die Wasser- und Bodenverbände Heringsdorf und Neukirchen und die Stadt Heiligenhafen deckt sich das Bearbeitungsgebiet 28 mit den Grenzen des Gewässer- und Landschaftsverbandes Wagrien-Fehmarn.

Die Fließgewässerstrecke des Bearbeitungsgebietsverbandes Wagrien-Fehmarn der insgesamt 16 Mitgliedsverbände beträgt ca. 1400 km.

Im westlichen Teil des Bearbeitungsgebietsverbandes herrschen hauptsächlich kiesgeprägte Tieflandbäche (Typ 17) vor, die aus dem 164 m ü. NN hohen Bungsberggebiet über den Randkanal, südlich der Niederung des Oldenburger Grabens, frei in die Ostsee entwässern. Hierzu zählt auch die Farver Au, eins der wenigen Fließgewässer in Schleswig-Holstein, welches in Teilstrecken als nicht gefährdet eingestuft wurde. Charakteristisch für die gefällearme Wagrische Halbinsel sind jedoch künstlich angelegte Gewässernetze, wie zum Beispiel das ca. 4483 ha große Niederungsgebiet des Oldenburger Grabens sowie zahlreiche Niedermoorflächen im Bearbeitungsgebietsverband, welche über Schöpfwerke in die Ostsee entwässern. Die Gewässer werden als Bäche der Niederung (Typ 19) eingestuft.

Die über Schöpfwerke entwässerten Gräben haben überwiegend Stillgewässercharakter.

Das Grundwasser ist auf Grund ausreichender Deckschichten nicht gefährdet.

5. Bearbeitungsgebiets-Arbeitsgruppe

Die Arbeitsgruppe setzt sich zusammen aus je einem Vertreter oder einer Vertreterin verschiedener Verbände und Behörden. Hinzu kommt der Betreuer des Teilprojektes und des Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums und ein Geschäftsführer der Arbeitsgruppe, die beide nicht stimmberechtigt sind.

Die Arbeitsgruppe tagt nach Bedarf und wird von den laufenden Umsetzungsschritten des Ministeriums und der Wasser- und Bodenverbände informiert. Sie berät vorrangig Vorschläge zur Regeneration der Gewässer und gibt ihr Votum über die Eignung der Maßnahmen zur Erreichung der Ziele der Wasserrahmenrichtlinie und deren Realisierbarkeit ab.

Mitglieder der Arbeitsgruppe

Klaus-Dieter BlanckVorsitzender der Arbeitsgruppe
Peter BaumannVertreter der unteren Wasserbehörde
Bernhard AlbertVertreter des Kreisbauernverbandes Ostholstein
Heike Mettke-WulffVertreterin der Gruppe örtlicher Naturschutz
Dieter KnollVertreter des Schleswig-Holsteinischen Gemeindetages Kreisverband Ostholstein
Helge NevoigtVertreter des Fischereiverbandes Ostholstein
Ewald KruskaVertreter des Landesnaturschutzverbandes

6. Projekte zur Renaturierung der Fließgewässer und der Reduzierung der Nährstoffeinträge im Bearbeitungsgebiet

In Bearbeitung:

  • Herstellen der Durchgängigkeit an der Mühlenau (og_19)
  • Machbarkeitsstudie zur Auenanbindung, Strukturverbesserung und Herstellung der Durchgängigkeit im Bereich Klosterteich Cismar (og_18_b)
  • Sicherung und Extensivierung von Gewässerrandstreifen zur Nährstoffrückhaltung u.a. an der Mühlenau (og_19), Godderstorfer Au (og_10) und Randgraben (og_18_b).

Geplant:

  • Weitere Sicherung und Extensivierung von Gewässerrandstreifen zur Nährstoffrückhaltung verteilt im gesamten BG.
  • Herstellung der Durchgängigkeit in Teilen der Farver Au (og_16) und Johannesbek (og_15)

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