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Schule und Wirtschaft

Staatskanzlei

Schule und Wirtschaft

Gemeinsam für mehr Berufs- und Studienwahlkompetenz von Schulabsolventinnen- und absolventen - das ist das Ziel der langjährigen Partnerschaft.

Allgemeines

Die Schülerzahlen gehen in den kommenden Jahren weiter zurück, doch der Fachkräftebedarf der Wirtschaft steigt. An dieser Nahtstelle arbeitet die 'Landespartnerschaft Schule und Wirtschaft in Schleswig-Holstein'. Sie will die Berufs- und Studienwahlkompetenz sowie die Ausbildungsreife und Beschäftigungsfähigkeit von Schulabsolventinnen und -absolventen verbessern. Dabei sollen alle Aspekte zur Herstellung von Chancengleichheit bei der Berufswahl einbezogen werden.

Zielgruppe sind die Schülerinnen und Schüler allgemein bildender Schulen und Förderzentren, beruflicher Schulen sowie Betriebe und Träger der beruflichen Bildung. Möglich wird diese Förderung durch ein dichtes Netz an bewährten Partnern. Dazu zählen unter anderem die Handwerkskammer Schleswig-Holstein, Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein, drei Ministerien (Bildung, Wirtschaft und Arbeit), Regionaldirektion Nord, Landesverband der Freien Berufe Schleswig-Holstein und der Unternehmerverbände Nord.

Die Kreisfachberater

Die Kreisfachberaterinnen und -berater für Berufsorientierung sind vor allem für die Schulen sowie für die Arbeitsagenturen, die Kammern und Verbände, Unternehmen, aber auch das Ministerium, neben den Schulrätinnen und Schulräten die regionalen Ansprechpersonen in allen wesentlichen Fragen der Berufsorientierung.
Die Kreisfachberaterinnen und -berater

  • stimmen sich in ihrer Arbeit eng mit den Schulrätinnen und Schulräten ab.
  • nehmen an den Dienstversammlungen teil, die das für Bildung zuständige Ministerium einberuft (mindestens zweimal jährlich).
  • nehmen an den Sitzungen der jeweiligen Regionalgruppe teil.
  • führen mit den in den Schulen mit der Koordinierung der Berufsorientierung beauftragten Lehrkräften (Schulbeauftragte) mindestens zweimal jährlich Dienstversammlungen durch.
  • unterstützen und koordinieren die Schüler- und Lehrerbetriebspraktika.
  • nehmen an Fortbildungen teil.
  • organisieren Fortbildungen in der Berufsorientierung.
  • informieren und vernetzen die Schulbeauftragten und unterstützen/beraten sie in ihrer Arbeit (vor allem: schulische Curricula für Berufsorientierung, Einsatz des Berufswahlpasses, örtliche Firmenkontakte, Kooperationsvereinbarungen Schule-
    Wirtschaft).
  • stimmen alle Maßnahmen der schulischen Berufsorientierung mit denen des Handlungskonzeptes Schule-Arbeitswelt ab und unterstützen dessen Umsetzung (zum Beispiel Teilnahme an den Sitzungen als Mitglieder der jeweiligen Steuergruppen).
  • knüpfen und pflegen innerhalb ihres Kreises Kontakte zu den regionalen Fachberaterinnen der Kammern, den Interessenverbänden der Wirtschaft (IHKen, HWKen, Unternehmensverbände), zu Gewerkschaften und zu anderen wesentlichen
    Akteuren wie den Arbeitskreisen Schule-Wirtschaft, den Beruflichen Schulen sowie den Koordinatorinnen/Koordinatoren Schule-Wirtschaft der Gymnasien oder zum Beispiel Bildungsträgern, Universitäten usw..
  • begleiten gegebenenfalls regionale Maßnahmen der Berufsorientierung wie Förderpreise und Wettbewerbe.
  • unterstützen und organisieren regionale Informationsveranstaltungen zu Fragen der Berufsorientierung und Berufswahl (zum Beispiel für Eltern oder Berufsinformationsmessen).

Drei der Kreisfachberaterinnen und -berater, zurzeit die der Kreise Kiel, Segeberg und Flensburg, haben zusätzliche koordinierende Aufgaben in den IHK-Bezirken Nord, Mitte und Süd. Sie leiten die Regionalgruppe ihres Bezirkes und steuern Informationsaustausch und Abstimmung im Handlungsfeld Schule-Beruf. In den Regionalgruppen sind die jeweils wesentlichen Akteure der Berufsorientierung wie die Kreisfachberaterinnen und -berater für Berufsorientierung der betreffenden Kreise, die Beruflichen Schulen und die regionalen Fachberaterinnen der Kammern vertreten und stimmen ihre Aktivitäten ab. Sie pflegen auch kreisübergreifende Kontakte zu den Interessenverbänden der Wirtschaft (IHKen, HWKen, Unternehmensverbände), zu Gewerkschaften und zu anderen wesentlichen Akteuren wie den Arbeitskreisen Schule-Wirtschaft sowie den Koordinatorinnen und Koordinatoren Schule-Wirtschaft der Gymnasien.

Kooperationen

Eine gelungene Zusammenarbeit der Lernorte Schule und Betrieb im Rahmen fester Kooperationen ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, Einblicke in Bereiche der Wirtschaft zu gewinnen, die ihnen im Rahmen des normalen Schulunterrichts verschlossen geblieben wären. Darüber hinaus bieten Kooperationen besondere Möglichkeiten zur Vertiefung der Berufsorientierung.