Landesportal Schleswig-Holstein

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"Ab aufs Rad im echten Norden" 

Staatskanzlei

"Ab aufs Rad im echten Norden" 

Eckpunkte der Radstrategie Schleswig-Holstein 2030

Radstrategie Schleswig-Holstein 2030

  • Kurs gesetzt für die Zukunft des Radverkehrs in Schleswig-Holstein
  • Unter breiter Beteiligung verschiedener Akteure (Ministerien, Verbände, Politik) entstanden, insb. durch das vorgelagerte Bicycle Policy Audit-Verfahren (BYPAD)
  • übergreifender Ansatz zu allen Aspekten des Radverkehrs – von Infrastruktur über Verkehrssicherheit bis zu Radtourismus
  • am 25. August 2020 im Landeskabinett beschlossen
  • Start der Umsetzung so schnell wie möglich

Oberziele - Teilziele

Drei ambitionierte Oberziele bilden das Dach der Radstrategie und wurden mit verschiedenen Teilzielen unterlegt:

Mehr Leute aufs Rad - Modal-Split Anteil des Radverkehrs erhöhen

z.B. bis 2030 Erhöhung auf mindestens 30%

Unfallzahl verringern („Vision Zero“)

z.B. bis 2030 unter die Top-2 der Flächenländer mit den niedrigsten relativen Unfalltoten (pro Einwohnerzahl) kommen

Schleswig-Holstein unter die Top-3-Länder im Radtourismus bringen

z.B. die Radfernwege im Land bis 2025 zu Qualitätsrouten weiterentwickeln

Handlungsfelder

Sieben Handlungsfelder im Aktionsplan der Radstrategie mit zugeordneten prioritären Schlüsselmaßnahmen und weiteren Maßnahmen:

Handlungsfeld 1 - Strategie und Konzeption

z.B. Weiterentwicklung des Landesweiten Radverkehrsnetzes

Handlungsfeld 2 - Infrastruktur

z.B. Qualität der Radwege erfassen und verbessern,

Investitionsanreize z.B. für Fahrradbügel  

Handlungsfeld 3 - Radtourismus

z.B. Qualitäts- und Bestandsanalyse sowie Ausbau der Radfernwege.

Förderung radtouristischer Angebote zur Positionierung des Landes als noch attraktivere Raddestination

Handlungsfeld 4 - Multimodalität, Verknüpfung aller Verkehrsarten

z.B. Ausbau weiterer ÖPNV-Knoten zu Mobilitätsstationen,

Förderung innovativer Angebote zur Multimodalität

Handlungsfeld 5 - Verkehrssicherheit

z.B. Entwicklung eines verkehrsträgerübergreifenden Sicherheitskonzepts,

Intensivierung zielgruppenorientierter Verkehrssicherheitsarbeit, insb. Schulwegsicherheit,

Weiterentwicklung bestehender Aktivitäten bei Verkehrsschauen, Unfallanalyse und Verkehrsüberwachung

Handlungsfeld 6 - Strukturen, Kommunikation, Kooperation

z.B. Weiterentwicklung der RAD.SH,

Veranstaltungen und Kampagnen zur Radverkehrsförderung

Handlungsfeld 7 - Landesweites Datenmanagement und Digitalisierung

z.B. Aufbau einer landesweiten Daten- und Informationsplattform zum Radverkehr