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Integrierte Station Geltinger Birk

© LLUR

Integrierte Station Geltinger Birk

Sitz der integrierten Station Geltinger Birk Sitz der integrierten Station Geltinger Birk (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Sitz der integrierten Station Geltinger Birk © LLUR

Die Aufgaben

Die Integrierte Station Geltinger Birk ist seit dem Jahr 2003 im ehemaligen Lotsenhaus in Falshöft in der Gemeinde Nieby angesiedelt.

Von hier aus erfolgt die naturschutzfachliche Betreuung der Geltinger Birk und 8 weiterer Naturschutzgebiete in der Region Nordangeln und Nordostschwansen. Auch über diese 9 Gebiete, mit einer Gesamtgröße von ca. 26.000 ha hinaus werden zahlreiche Aktivitäten im Bereich Natur- und Artenschutz bis hin zur Umweltbildung und Naturschutzberatung durchgeführt. Dabei ist auch die Erstellung von Managementplänen für die europäischen Schutzgebiete (FFH-Gebiete) und die Umsetzung der dort festgelegten Maßnahmen zusammen mit den Naturschutzbehörden der Kreise ein wichtiges Aufgabengebiet. Die Station dient als Anlaufstelle für Natur- und Artenschutzinteressierte in der Region.

Das Gebiet

Übersichtskarte des Gebietes der integrierten Station Geltinger Birk Übersichtskarte des Gebietes der integrierten Station Geltinger Birk (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Übersichtskarte des Gebietes der integrierten Station Geltinger Birk © Susanne Henke

Die meisten der durch die Station betreuten Gebiete liegen entlang der Ostseeküste an der Flensburger Förde und der Schlei und eben südlich von ihr. Viele dieser Gebiete sind durch die Ostsee stark geprägt. So gibt es Steilküsten, Noore, Verlandungsbereiche und weite Strände mit Dünen. Aber auch die Menschen haben dieses Gebiet über Jahrhunderte geprägt, genutzt und mehr oder weniger umgestaltet. Wo möglich soll den Kräften der Ostsee wieder mehr Raum gegeben werden, um so Lebensräume zu fördern, die nur durch ständige Veränderungen ökologisch hochwertig bleiben (Salzwiesen, Lagunen, Noore, Strand- und Steilküstenlebensräume.

Auch wunderschöne Autäler, wie in Munkbrarup und Langballig liegen im Zuständigkeitsbereich.

Betreute Gebiete

  • NSG Geltinger Birk
  • NSG Pugumer See
  • NSG Halbinsel Holnis
  • NSG Höftland Bockholmwik
  • NSG Tal der Langballigau
  • NSG Schleimündung
  • NSG Schwansener See
  • NSG Os bei Süderbrarup
  • NSG Winderatter See (in Planung)
  • FFH Gebiet Munkbrarupau- Schwennautal
  • FFH Gebiet Steilküsten bei Dollerup
  • FFH Gebiet Fehrenholz
  • FFH Gebiet Wald südlich Holzkoppel (Trankjer)

Zusammenarbeit

Die Station wurde gezielt als Außenstelle der oberen Naturschutzbehörde in einer Region mit hoher naturschutzfachlicher Bedeutung angesiedelt.

Dabei wird ein besonderer Wert darauf gelegt mit den Menschen vor Ort und in der Region gemeinsam an Naturschutz-projekten zu arbeiten und besonders in dieser touristisch stark geprägten Region Naturschutz, Tourismus und ländliche Regionalentwicklung ergebnisorientiert weiter zu entwickeln. In der Station arbeiten 4 hauptamtliche Mitarbeiter der oberen Naturschutzbehörde (LLUR) zusammen mit ehrenamtlich im Naturschutz aktiven Menschen und mit den Kommunen.

In der Station sind die Akteure des Naturschutzbundes, des Wildpferdevereins, die Stiftung Naturschutz, das Amt Geltinger Bucht und die Gemeinde Nieby gemeinsam tätig. Der Förderverein der Integrierten Station koordiniert Veranstaltungen und Aktivitäten. Über ihn bieten auch mehrere Landschaftsführer in jedem Jahr ein reichhaltiges Programm an.

Kontakt

Integrierte Station Geltinger Birk
Falshöft 11
24395 Nieby
Telefon: 04643 1860-911
Telefax: 04643 1860-912

Angebote der Region

In der Station informiert eine Ausstellung über Geschichte und Entwicklung der Geltinger Birk. 5 Rundwanderwege auf der Birk ermöglichen es, dieses vielfältige Gebiet auf spannenden Wanderungen zu erleben. Die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel können Sie unter http://www.nah.sh/ planen.

In Holnis, auf der Birk und am Schwansener See informiert der Naturschutzbund über das aktuelle Geschehen und ist dort mit Bundesfreiwilligen tätig. An der Schleimündung übernehmen dieses der Verein Jordsand und die Lighthouse Foundation.