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Urheberrecht an Schulen

Staatskanzlei

Urheberrecht an Schulen

Das Kopieren von Texten oder Beispielaufgaben gehört zum Schulalltag und mit dem Internet eröffnen sich noch mehr Möglichkeiten. Doch Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler müssen dabei auch das Urheberrecht beachten.

  1. Vervielfältigen an Schulen
    Es gibt einen neuen Gesamtvertrag „Vervielfältigungen an Schulen“ vom 20. Dezember 2018.
    Der Vertrag ermöglicht weiter das analoge und digitale Vervielfältigen von urheberrechtlich geschützten Inhalten einschließlich Unterrichtswerken, Presseerzeugnissen und Musikeditionen. Es wird dabei die Rechteausweitung durch § 60 a UrhG in Bezug auf alle Werkkategorien nachvollzogen.
    Es dürfen 15 v. H. eines Werkes für die Veranschaulichung des Unterrichts vervielfältigt werden (jedoch maximal 20 Seiten der vertragsgegenständlichen Werke). Auch vergriffene Werke sind einbezogen. Die umfangreichen Möglichkeiten der Weitergabe von Vervielfältigungen an Schülerinnen und Schüler bleiben erhalten. Zu den Einzelheiten wird auf den angefügten Vertragstext verwiesen (insbesondere §§ 1 bis 4).
  2. Öffentliche Zugänglichmachung
    Die Vereinbarung zur weiteren Duldung des öffentlichen Zugänglichmachens von Beiträgen aus Tageszeitungen und Publikumszeitschriften an Schulen ist vorerst bis zum 31.12.2019 verlängert worden. Die Zulässigkeit von öffentlichen Zugänglichmachungen im Übrigen richtet sich nach § 60 a UrhG.