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Landesförderung Frühe Hilfen

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Landesförderung Frühe Hilfen

Mit dem Landesprogramm Schutzengel vor Ort können Angebote Früher Hilfen für Schwangere und Familien mit Kindern bis zu 3 Jahren gefördert werden.

 Zu den Angeboten zählen u.a. Elterncafés, Beratungsangebote, Familienhelfer und -helferinnen. Ansprechpartner für die Umsetzung sind die Kreise und kreisfreien Städte.

Weiterhin werden Angebote Früher Hilfen für Flüchtlinge gefördert sowie Angebote, die zu einer engeren Vernetzung von Jugendhilfe und Gesundheitswesen beitragen (z.B. Willkommensbesuche in Geburtskliniken). 

Landesprogramm Schutzengel vor Ort

In Zusammenarbeit mit den Kommunen ist 2006 das Landesprogramm „Schutzengel für Schleswig-Holstein“ initiiert worden. Das Programm ermöglichte eine flexible Unterstützung von verschiedenen Instrumenten zur Etablierung Früher Hilfen in den Kreisen und kreisfreien Städten.

Mit Inkrafttreten der Bundesinitiative Frühe Hilfen im Jahr 2012 ist das Landesprogramm Schutzengel gemeinsam mit den Kommunen überarbeitet worden. Zum 01.01.2013 ist auf der Grundlage einer neuen Konzeption die Förderrichtlinie für das neue Landesprogramm Schutzengel vor Ort in Kraft getreten und für 2016-2018 verlängert worden.

Ziel des Landesprogrammes ist es, das Angebot Früher Hilfen in Einrichtungen auszuweiten, die von Familien gut angenommen werden. Dies können bspw. Kindertagesstätten, Beratungseinrichtungen, Familienbildungsstätten, Familienzentren u.a. sein. Die bestehenden und als positiv bewerteten Zugänge zu werdenden Eltern und Familien mit Kindern bis zu drei Jahren sollen von den Kreisen und kreisfreien Städten in einer Bedarfsplanung identifiziert und bestärkt werden. Weiterhin stehen den Kreisen und kreisfreien Städten für die Angebote Früher Hilfen jährlich 30.000 Euro zur Verfügung.

Frühe Hilfen für geflüchtete Schwangere und Familien mit Kindern bis zu 3 Jahren/Vernetzung Jugendhilfe und Gesundheitswesen

Für die Jahre 2017-2019 ist eine weitere Förderung von Angeboten Früher Hilfen durch das Land möglich. Es stehen je 20.000 Euro für Angebote Früher Hilfen für Menschen mit Fluchterfahrung und für Angebote, die zu einer engeren Vernetzung von Jugendhilfe und Gesundheitswesen beitragen, zur Verfügung.

Kontakt

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren

Adolf-Westphal-Str. 4
24143 Kiel
Telefon: 0431 988-5425
Fax: 0431 988-618-5425

Weitere Informationen

Förderrichtlinie des Landesprogramms Schutzengel vor Ort 2019