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Flussgebietseinheiten (FGE), Bearbeitungsgebiete und Wasserkörper

Staatskanzlei

Flussgebietseinheiten (FGE), Bearbeitungsgebiete und Wasserkörper

Die FGE Schlei/Trave erstreckt sich von der deutsch-dänischen Grenze, mit der Krusau auf dänischer Seite, über den östlichen Teil von Schleswig-Holstein bis auf das Gebiet von Mecklenburg-Vorpommern mit dem Einzugsgebiet der Stepenitz. Den größten Flächenanteil an der FGE Schlei/Trave hat Schleswig-Holstein mit ca. 6.200 km2 (ohne Küstengewässer).

Der schleswig-holsteinische Anteil der FGE Elbe von ca. 5.600 km2 ist dem Koordinierungsraum Tideelbe und zum geringen Teil dem Koordinierungsraum mittlere Elbe/Elde zugeordnet.

Die Flussgebietseinheit Eider umfasst den westlichen Teil Schleswig-Holsteins. Die Größe des Gesamteinzugsgebiets der FGE Eider beträgt ca. 4.600 km2 Landfläche.

Zur Beteiligung der Öffentlichkeit wurden die 3 FGE in insgesamt 34 Bearbeitungsgebiete (BG) aufgeteilt. Hier wirken alle wichtigen auf der lokalen Ebene berufenen Körperschaften und Behörden sowie Interessenverbände und Organisationen in Arbeitsgruppen in regelmäßigem Sitzungsturnus zusammen.

Übersicht der Flussgebietseinheiten Übersicht der Flussgebietseinheiten (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Übersicht der Flussgebietseinheiten © LLUR, Dez. 41

Ein Oberflächenwasserkörper ist nach Artikel 2 (10) der WRRL ein einheitlicher und bedeutender Abschnitt eines Oberflächengewässers, z.B. ein See, ein Fließgewässer..., ebenso ein Teil eines Fließgewässers.... Nach Artikel 4 WRRL sollen alle Oberflächenwasserkörper geschützt, verbessert und saniert werden, um bis spätestens 2015 einen guten Zustand zu erreichen.

Die Fließgewässer des Landes wurden anhand der Typisierung in ca. 600 Wasserkörper eingeteilt. Wechselt im Verlauf eines Gewässers der Typ oder die Einstufung des Gewässers, so beginnt ein neuer Wasserkörper. Die Nomenklatur richtet sich nach den Bearbeitungsgebieten und einer fortlaufenden Nummer und ggf. einem Buchstaben (Bsp: Bearbeitungsgebiet Treene tr_01; tr_02; tr_03 usw.)

Karte der Wasserkörper

Die WRRL unterscheidet natürliche Wasserkörper von künstlichen und erheblich veränderten Wasserkörpern. Künstliche Wasserkörper sind solche, die "von Menschenhand geschaffen" wurden an Stellen, an denen kein Gewässer existierte. Erheblich veränderte Wasserkörper sind solche, die durch physikalische Veränderungen durch den Menschen in ihrem Wesen erheblich verändert wurden. Die Einstufung der Wasserkörper in Schleswig-Holstein wurde von den Arbeitsgruppen der einzelnen Bearbeitungsgebiete durchgeführt und ist ausführlich in den Erläuterungen zur Umsetzung der WRRL des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume beschrieben:

Ausweisung erheblich veränderter und künstlicher Gewässer in Schleswig-Holstein (PDF 1MB, Datei ist nicht barrierefrei)