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RENREN – europaweites Netzwerk

Staatskanzlei

RENREN – europaweites Netzwerk

Im Netzwerk RENREN (Renewable Energy Regions Network) tauschen 14 Regionen aus 11 europäischen Staaten ihre Erfahrungen aus. Zentrale Ziele von RENREN sind es, die regionalen Rahmenbedingungen für den Ausbau Erneuerbarer Energien zu verbessern, Erfahrungen auszutauschen, strategische Kooperationen aufzubauen und Fachleute aus Partnerregionen zusammenzubringen.

Das Vorhaben wird von der Europäischen Union unterstützt. Ziel der Europäischen Union ist die Steigerung des Anteils Erneuerbarer Energien am Gesamtenergiebedarf: Bis 2020 sollen 20 Prozent des Energieverbrauchs aus Erneuerbaren Energien erzeugt werden. Das RENREN-Projekt soll dabei unterstützen.

Überregionales Netz für bessere Rahmenbedingungen

Schleswig-Holstein als Vorreiter im Bereich Windenergie ist auf ein enges Netzwerk von engagierten Partnerregionen angewiesen. Mit Schweden, Island, Großbritannien, Tschechien, Griechenland, Spanien, Frankreich, Zypern, Ungarn, Rumänien, Polen und Deutschland sind an dem Projekt sowohl Länder beteiligt, die bereits seit Jahrzehnten erfolgreiche Regionalpolitik im Bereich erneuerbarer Energien betreiben, als auch Länder, die von diesen Erfahrungen profitieren können.

Praxisorientierter Erfahrungs-Austausch

Mit dem Netzwerk wurde ein praxisorientierter Erfahrungs-Austausch zwischen den einzelnen Regionen zu den Themen "Windenergie, Biomasse, Solarenergie, Geothermie und Meeresenergie" initiiert. Die Partnerregionen, die unterschiedliche Erfahrungen haben mit unterschiedlichen Erneuerbare-Energien-Technologien, klimatischen Bedingungen und Verwaltungskompetenzen, definierten verschiedenste Hemmnisse (bottlenecks) und gute Beispiele (good practices).

Derzeit erprobt wird die Übertragbarkeit (Transfer) einer Reihe von ausgewählten "good practice"-Erfahrungen auf andere Regionen in anderen EU-Staaten – angesichts oft grundlegend abweichender Rahmenbedingungen eine der größten Herausforderungen an die Projektpartner. Zu den Erprobungsthemen zählen die Entwicklung eigener regionaler Erneuerbarer Energie-Strategien, vereinfachte Genehmigungsverfahren für Kleinanlagen, Aufbau von Erneuerbarer Energie-Clustern, Ausweisung von Windenergie-Eignungsflächen, Wiederherrichtung kleiner Wasserkraftwerke oder der Aufbau von Aus- und Weiterbildung für Erneuerbare Energien.

Zudem wurden Handlungsempfehlungen für regionale Verwaltungen und Regierungen erarbeitet. Dazu zählen Selbstverpflichtungen über politische Zielvorgaben, Energie- und Klimaschutzkonzepte sowie vereinfachte und transparente Genehmigungsverfahren.

Mehr Informationen erhalten Sie hier (englisch):

RENREN - Policy recommendations (PDF 552KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Mit einer vergleichenden Analyse (Comparative Analysis) wurden die ganz unterschiedlichen Regionen bezüglich der Entwicklung ihrer Erneuerbarer Energien beschrieben. Dabei wurde sowohl der Status-quo betrachtet als auch eine Analyse der Potenziale und der Einflussmöglichkeiten vorgenommen. Das "Monitoring Tool" ermöglicht die Darstellung von Entwicklungen und Vergleiche der Partnerregionen.

Einen Überblick über die RENREN-Projektarbeit erhalten Sie hier (englisch):

RENREN - Final leaflet (PDF 508KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Im Oktober 2012 wurden die wesentlichen Projektergebnisse bei einer Konferenz in Brüssel vorgestellt. Dort äußersten sich hochrangige Vertreter der EU-Institutionen durchweg positiv über die Arbeitsergebnisse – insbesondere über die "policy recommendations". Es wurde durchweg empfohlen, die begonnene Arbeit fortzusetzen und die Erkenntnisse in bereits begonnene Evaluationsprozesse zur Weiterentwicklung der INTERREG-Förderung einzuspeisen.

EU-Programm INTERREG IVC

Die aktuelle Arbeitsphase des Netzwerks wird durch das EU-Programm INTERREG IVC von 2010 bis 2012 kofinanziert. Lead-Partner des Projekts ist das Land Schleswig-Holstein.

Eine weitergehende Projektbeschreibung erhalten Sie hier:

RENREN-Projektbeschreibung (PDF 110KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Mehr Informationen erhalten Sie hier:

http://www.renren-project.eu/