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Schleswig-Holsteinische
Landesbibliothek
: Thema: Ministerien & Behörden

Angebote des Digitalen Zentrums

Das Zentrum für Digitalisierung und Kultur an der Landesbibliothek Schleswig-Holstein nimmt unterschiedliche Aufgaben im Sinne der kulturellen Vermittlung und der digitalen Entwicklung in der kulturellen Infrastruktur des Landes Schleswig-Holstein wahr.

Letzte Aktualisierung: 22.02.2022

Das Zentrum für Digitalisierung und Kultur an der Landesbibliothek Schleswig-Holstein nimmt unterschiedliche Aufgaben im Sinne der kulturellen Vermittlung und der digitalen Entwicklung in der kulturellen Infrastruktur des Landes Schleswig-Holstein wahr. Das Zentrum für Digitalisierung ist der digitale Knotenpunkt des Landes, Werkstatt und Bildungszentrum. Zu den Aufgaben des Zentrums für Digitalisierung und Kultur gehören gemäß dem Digitalen Masterplan Kultur Schleswig-Holstein die Vermittlung der Digitalisierung für die Kulturelle Infrastruktur, der Diskurs über Chancen und Risiken der Digitalisierung, die Administration der Digitalen Knotenpunkte, eine Programmförderung Digitalisierung für die Kulturelle Infrastruktur, die Koordinierung der Kultursphäre und weiterer digitaler Kultur-Projekte im Land. Das Zentrum für Digitalisierung und Kultur organisiert den Prozess, ist Impulsgeber und Organisator, steht beratend und begleitend zur Verfügung.

Für den Digitalen Masterplan werden in loser Reihenfolge ausführende Broschüren erscheinen, die die einzelnen Themen des Plans weiter ausführen und hilfreiche Tipps geben.

  • Handreichung Audience Development

Die erste Broschüre widmet sich dem Thema Audience Development und wurde von Christian Henner-Fehr, Wien, einem der Co-Autoren des Digitalen Masterplans verfasst. Wer Audience Development betreibt, verfolgt das Ziel, neues Publikum für die eigenen Angebote zu gewinnen. Neu soll aber nicht nur das Publikum sein, auch die Kultureinrichtungen müssen sich ständig neu erfinden. Erst recht in Bezug auf digitale Angebote. Neue Techniken haben dazu geführt, dass Kommunikation keine Einbahnstraße ist. Partizipation und Teilhabe haben deshalb einen ganz anderen Stellenwert bekommen. Neue Strukturen und Angebote werden deshalb im Idealfall nicht mehr für ein neues Publikum geschaffen, sondern gemeinsam mit diesem. Dafür verwendet das Audience Development Ansätze aus den Bereichen Marketing, PR und Vermittlung. Die Broschüre bietet eine Übersicht über diese Bereiche und vermittelt für Kultureinrichtungen konkrete Anwendungs- und Umsetzungsmöglichkeiten. Die Broschüre steht hier zum Download bereit, Druckexemplare können (auch in höherer Stückzahl) bestellt werden bei der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek, Wall 47/51, 24103 oder per E-Mail unter der Adresse digital@shlb.landsh.de oder über das Kontaktformular.

  • Handreichung Veränderungsdruck auf Kultureinrichtungen in der Digitalisierung

Die zweite Broschüre befasst sich mit dem Veränderungsdruck auf Kultureinrichtungen in der Digitalisierung. Dies drückt sich einerseits in einer wachsenden Zahl von Projekten und Initiativen aus, die ausdrücklich Innovations- und Veränderungsbereitschaft in Kulturorganisationen fördern wollen, andererseits auch in der in manchen Städten bereits sichtbar schwindenden Akzeptanz und Legitimation der Kulturförderung. Und auch innerhalb der Institutionen wächst der Wunsch nach mehr Beweglichkeit und Innovation. Viele Kulturmanager*innen klagen mehr oder weniger lautstark darüber, wie schwer Veränderungen auf den Weg zu bringen sind und wie groß zugleich die Sehnsucht danach ist. Vor diesem Hintergrund wird die Fähigkeit, Veränderung zu gestalten, zu einer zentralen Zukunftskompetenz, ja zu einer der Schlüsselqualifikationen für das Kulturmanagement im 21. Jahrhundert. Diesem Thema widmet sich die Broschüre von Martin Zierold aus Hamburg, einem weiteren Co-Autor unseres Digitalen Masterplans Kultur.  

Die Broschüre steht hier zum Download bereit, Druckexemplare können (auch in höherer Stückzahl) bestellt werden bei der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek, Wall 47/51, 24103 oder per E-Mail unter der Adresse digital@shlb.landsh.de oder über das Kontaktformular.

  • Handreichung Social Media Anwendungen für Kultureinrichtungen

Eine weitere Broschüre befasst sich mit Social Media Anwendungen für Kultureinrichtungen. Sie kann hier heruntergeladen werden.

  • Handreichung 5 Schritte, die jede Kulturinstitution auf dem Weg zu einer erfolgreichen Kommunikationsstrategie im Web umsetzen kann Einleitung

Durch die Digitalisierung kommt es in allen Gesellschaftsbereichen zu vielen Veränderungen. Auch der Kulturbereich wird vom digitalen Wandel erfasst. Da­her gilt es als Kulturinstitution, sich mit den neuen digitalen Kommunikations­wegen zu befassen. Durch die Online- Anwendungen vernetzen sich Individuen und Gruppen in einem bisher unbekannten Ausmaß. Dialog ist dabei das Stich­wort: Die Nutzer können sich direkt mit Kulturinstitutionen austauschen – und möchten das auch tun! Für Kulturbetriebe ist es in der digitalen Welt wichtiger denn je, sich als präsenter Ansprechpartner zu positionieren. Nur so können die Einrichtungen sich an den Gesprächen der Nutzer beteiligen und auf diese Weise herausfinden, was die (potentiellen) Besucher von der Kulturinstitution erwarten. So dynamisch die digitale Welt auch ist – so wichtig ist auch eine langfristige Planung hinter der Kommunikation. Strategische Überlegungen sind unabdingbar, damit die digitale Kommunikation zielgerichtet eingesetzt werden kann und die einzelnen Maßnahmen ineinandergreifen. Die vorliegende Broschüre will konkrete Schritte aufzeigen, mit denen Kulturbetriebe den Weg zu einer erfolgreichen Kommunikationsstrategie im Web beschreiten können.

Die Broschüre steht hier zum Download bereit.

  • Handreichung Digitale Strategie

Viele Kultureinrichtungen haben damit begonnen, den digitalen Wandel zu gestalten. Dabei tauchen häufig Fragen auf, welche technischen Anwendungen für die jeweilige Einrichtung inhaltlich wirklich sinnvoll sind. Die Auswirkungen des digitalen Wandels in allen Bereichen einer Institution (interne Strukturen, Personal- und Organisationsentwicklung, Vermittlung, Marketing, Audience Development, etc.) erfordern jedoch eine weitgehende und individuelle Auseinandersetzung. Wer seine grundlegenden strategischen Ziele kennt, kann ein passendes Konzept für digitale Aktivitäten entwickeln. Daher ist die Entwicklung grundlegender strategischer Ziele im Rahmen eines allgemeinen Change-Management-Prozesses prioritär. Was eine digitale Strategie ausmacht, haben wir in unserer neuen Handreichung beschrieben. Als kleiner Leitfaden für Fragen zur Umsetzung gibt es ein zusätzliches Merkblatt, an dem man sich entlang hangeln kann. Auf jeden Fall steht die Landesbibliothek zur Beratung und Bereitung zur Verfügung.

  • Förderprogramm Umsetzung digitaler Masterplan Kultur

Die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek ist mit ihrem Kompetenzzentrum digitaler Wandel für die kulturelle Infrastruktur ein zentraler Umsetzungsort für den Digitalen Masterplan Kultur. Zu den Aufgaben dieses Zentrums gehört auch die Einrichtung eines Förderprogramms zur Umsetzung des Digitalen Masterplans. Ziel des Förderprogrammes „Umsetzung digitaler Masterplan Kultur“ ist es, Kultureinrichtungen bei der digitalen Transformation zu unterstützen und damit einen Innovationsimpuls für die kulturelle Infrastruktur in Schleswig-Holstein zu geben. Der Schwerpunkt wird hierbei auf der Förderung von digital-analogen Strategien für Kultureinrichtungen liegen.

Gefördert werden vorrangig die anteilige Finanzierung von Hardware-, Software-Ausstattung oder Programmierung im Rahmen eines inhaltlich definierten Projektes, welches Bestandteil einer nachzuweisenden eigenen digital-analogen Strategie ist. Daneben können nachrangig die anteilige Finanzierung von externer Prozessberatung/ -moderation für die Entwicklung von digital-analogen Strategien sowie die anteilige Finanzierung von Personal-/ Organisationsentwicklungsprozessen im Rahmen einer digitalen Transformation gefördert werden.

Antragsberechtigt sind nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtete oder gemeinnützige Einrichtungen der kulturellen Infrastruktur (z.B. Museen, Theater, Archive, Bibliotheken, Kulturzentren, Kulturverbände, Volkshochschulen), die grundsätzlich aus dem Kulturhaushalt des Landes förderberechtigt sind und ihren Sitz in Schleswig-Holstein haben. Anträge sind schriftlich über unser digitales Antragsprogramm zu stellen. Informationen nach Artikel 13 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) über die Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit der Projektförderung durch die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek finden Sie hier.

Vor Antragstellung ist eine Beratung durch Dataport auf Basis einer bei der Landesbibliothek per Email an digital@shlb.landsh.de eingereichten formlosen Projektskizze erforderlich. Diese Projektskizze sollte eine kurze Beschreibung des Projekts sowie Informationen zum Zeit- und Maßnahmenplan und zur geplanten Finanzierung enthalten.

Nähere Informationen und Beratungen gibt es unter unserer E-Mailadresse: digital@shlb.landsh.de.

  • Crowdfunding & Sponsoring

Künstlerische und kulturelle Projekte zu finanzieren, war immer eine Herausforderung. Abseits der kommerziellen Bereiche sind es die Mittel der öffentlichen Kulturförderung, die die Realisierung künstlerischer und kultureller Vorhaben ermöglichen. Ist eine vollständige Finanzierung durch „public funding“ nicht möglich, bietet sich der Einsatz privater Finanzierungsinstrumente an. War es in der Vergangenheit vor allem die Suche nach Sponsoren und Spendern beziehungsweise Spenderinnen, ist in den letzten zehn Jahren noch das Crowdfunding hinzugekommen. Zwar ist dieses Finanzierungsinstrument schon vor dem Aufkommen des Internets entstanden, aber es sind die digitalen Anwendungen, die den Aufbau von digitalen Plattformen ermöglichen und dafür sorgen, dass der Geldtransfer schneller und vor allem kostengünstiger erfolgen kann. Erst die niedrigen Transferkosten erlauben es, Vorhaben mit kleineren Beträgen zu unterstützen.Stiller ist es hingegen um das Thema Sponsoring geworden. Berichte über Unternehmen, die kulturelle und künstlerische Vorhaben unterstützen, gelangen nur noch selten an die Öffentlichkeit. Das heißt nicht, dass es von dieser Seite keine Unterstützung gibt, aber thematisiert wird diese Möglichkeit, Kunst und Kultur zu finanzieren, nur noch selten. Es gibt praktisch keine aktuellen statistischen Erhebungen zu diesem Thema und die Zahl der Publikationen war in den letzten Jahren überschaubar. Dabei haben die Instrumente der privaten Kulturförderung ein oft unterschätztes strategisches Potenzial. Mit ihrer Hilfe haben Künstlerinnen und Künstler, im Kulturbereich Tätige und Kultureinrichtungen die Möglichkeit, ein finanzielles Standbein aufzubauen. Besonders interessant ist die Kombination von Crowdfunding und Sponsoring. Warum das so ist, worin der strategische Mehrwert zu sehen ist und wie Crowdfunding und Sponsoring funktionieren, das hat Christian Henner-Fehr in unserer neuer Handreichung beschrieben.

  • Handreichung In 5 einfachen Schritten zur Web-Analyse mit Matomo

Die Analyse von Webseiten-Besuchen ist ein wichtiges Instrument, um das eigene Online-Angebot zielgruppenspezifisch zu verbessern. Unabhängig davon, ob Themen vermittelt werden oder Webseiten-Besucherinnen und -Besucher zu „echten“ Besucherinnen und Besuchern gemacht werden sollen, bieten Erkenntnisse über die Nutzung der eigenen Webseite eine erste Möglichkeit, Verbesserungen vorzunehmen.Strukturierte Daten über einen längeren Zeitraum sind auch für jegliche KI-gestützte Auswertung unabdingbar. Web-Analyse ist also die Grundlage, unterliegt jedoch zahlreichen Datenschutzauflagen. Neben Google Analytics bietet vor allem Matomo die Möglichkeit, rechtssicher Daten über die Nutzung der eigenen Webseite zu erheben. Die neue Broschüre der Kultursphäre soll hier einen kurzen Überblick geben, wie die Analyse mittels Matomo einfach und schnell eingerichtet werden kann. Die Broschüre gibt es hier als Download.

  • Handreichung offene Kulturdaten

In dieser neuen Broschüre soll ein erster Einstieg in das Thema „Offene Kulturdaten und ihre Chancen für Kultureinrichtungen“ gegeben werden. Dafür wird zunächst eine Beschreibung bzw. Differenzierung von Metadaten und (Kultur-)Daten gemacht, um eine hinreichende Unterscheidung für die darauffolgenden Erläuterungen machen zu können. Es folgt eine Definition offener Daten und damit verbunden auch eine Erläuterung rechtlicher Punkte, insbesondere der Nutzungsrechte. In einem zweiten Teil werden die Chancen und Möglichkeiten offener Daten für Kultureinrichtungen dargestellt. An Beispielen aus dem In- und Ausland wird geschildert, wie Kultureinrichtungen mit Thema offene Daten umgehen und Erfolgsgeschichten aufgezeigt. Die Broschüre finden Sie hier.

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