Die Ausbildung für den mittleren Dienst findet mit Ausnahme des Berufspraktikums bei der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei in Eutin statt und dauert zweieinhalb Jahre.
Berufspraktikum von 6 Monaten auf einer Dienststelle des polizeilichen Einzeldienstes in Schleswig-Holstein
Abschlussausbildung mit abschließender Laufbahnprüfung von 6 Monaten in Eutin
Unterrichtsinhalte sind unter anderem Strafrecht, Eingriffsrecht, Umweltrecht und Verkehrsrecht. Außerdem steht auch Unterricht wie Deutsch, Englisch und politische Bildung auf dem Stundenplan. Ein Ausbildungsschwerpunkt ist die polizeipraktische Ausbildung, in der polizeiliche Situationen anhand von Rollenspielen geübt werden und der Umgang mit Einsatzmitteln.
Die Anwärterinnen und Anwärter versehen ihr halbjähriges Berufspraktikum auf einer Polizeidienststelle in Schleswig-Holstein (in der Regel in Wohnortnähe).
Anwärterinnen und Anwärter der Wasserschutzpolizei, ohne Zusatzqualifikationen, nehmen im Anschluss an die Ernennung an weiteren Qualifizierungsmaßnahmen teil.
Während der Ausbildungszeit wird Wohnraum und Verpflegung zur Verfügung gestellt.
Wesentliche Module des Studiums sind: Kriminalitätsbekämpfung, Bewältigung polizeilicher Lagen, Verkehrssicherheitsarbeit, Kommunikation und Interaktion, Vorbereitung auf künftige Führungsaufgaben sowie internationale polizeiliche Kooperation. Weitergehende Informationen zu den Studieninhalten finden Sie unter Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung Altenholz.
Zum Ende des ersten fachtheoretischen Semesters findet ein zweiwöchiges Einstiegspraktikum im polizeilichen Einzeldienst statt. Das zweite Semester (Praktikum) wird bei der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei in Eutin durchgeführt.
Danach folgt ein halbes Jahr Theorie an der FHVD, gefolgt von einem Praxissemester, diesmal ausschließlich auf einer Polizeidienststelle im Land.
Abschließend folgen zwei fachtheoretische Semester an der FHVD und in den sogenannten Ausbildungskommissariaten. Danach folgt die Laufbahnprüfung. Mit der Ernennung zur Kommissarin/zum Kommissar und der Verleihung des akademischen Abschlussgrades „Bachelor of Arts – Polizeivollzugsdienst“ endet der Vorbereitungsdienst.
Aus organisatorischen Gründen kann es zu Veränderungen des Studienverlaufs (Reihenfolge der beschriebenen Semester) kommen.
Die Anwärterinnen und Anwärter der Wasserschutzpolizei ohne Zusatzqualifikationen werden nach der Ausbildung zu Polizeikommissarinnen und Polizeikommissaren ernannt und nehmen im Anschluss an die Ernennung an weiteren Qualifizierungsmaßnahmen teil.
Für die Anwärterinnen und Anwärter mit Zusatzqualifikationen erfolgt die Zahlung eines Anwärtersonderzuschlages. Nach der Ausbildung werden sie zu Polizeioberkommissaren und Polizeioberkommissarinnen ernannt und direkt im Bereich der Wasserschutzpolizei eingesetzt.
Falls du wissen möchtest, was dich alles während des Studiums erwartet, dann schau dir folgende Videos an:
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