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Thema : Ostseeschutz

Ergebnisse des Verzahnungsworkshops



Letzte Aktualisierung: 10.11.2023

Viel Diskussion im Verzahnungsworkshop

Am 1. November fand der Verzahnungsworkshop statt, mit dem die Reihe der Workshops im Rahmen des Konsultationsprozesses ihren Abschluss fand.

In den Fachworkshops waren jeweils durch die Teilnehmenden fünf Vertreter:innen bestimmt worden, die in den Verzahnungsworkshop entsandt wurden. Demzufolge waren für den 1. November insgesamt 40 Personen eingeladen (acht Workshops á fünf Vertreter:innen), es wurden schließlich 38 Teilnehmende.

Nach einem Rückblick auf den bisherigen Prozess und die Vorstellung der Agenda durch den Moderator entwickelte sich in der ersten Stunde des Workshops bereits eine intensive Diskussion, die sich vor allem um den gesamten Konsultationsprozess, die Mandatierung und Kompetenz der Anwesenden sowie die Arbeitsweise des Ministeriums für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur (MEKUN) drehte.

Dokumentation aller Rückmeldungen

So wurde u.a. noch einmal die Kritik wiederholt, dass in den Workshops kein Votum (pro/contra Nationalpark) zugelassen wurde. Der Moderator erklärte bei dieser Gelegenheit erneut, warum er dies entschieden hatte und wies darauf hin, dass es seine Entscheidung als Prozessverantwortlicher sei und es keinerlei diesbezügliche Vorgaben des Ministeriums gab. Die diesbezügliche Kritik der Anwesenden an diesem Vorgehen wurde, wie sämtliche Ergebnisse der bisherigen Workshops auch, dokumentiert.

Auch die Kritik am Prozess sollte explizit in der Dokumentation ihren Niederschlag finden: Diese Kritik bezog sich insbesondere darauf, dass – nach Ansicht der Kritiker:innen – es das MEKUN versäumt habe, eine Defizitanalyse durchzuführen und deren Ergebnisse zu teilen. Außerdem wurde bemängelt, dass nach dem Empfinden vieler Teilnehmenden nicht ausreichend konkrete Fakten benannt wurden, was ein Nationalpark im Einzelnen bewirken könne und was konkret geplant sei, wenn der Nationalpark eingerichtet würde.

Falsche Informationen im Umlauf

Diese Kritikpunkte waren bereits im Rahmen der Fachworkshops geäußert worden. Das Ministerium hatte zu einer Reihe von Aussagen, zu denen teils auch falsche Informationen im Umlauf sind, bereits während der Fachworkshops Stellung bezogen und auf der Website des Konsultationsprozesses Antworten und Richtigstellungen veröffentlicht (vgl. FAQ-Liste auf der Website des Konsultationsprozesses). Die Vertreter:innen des Umweltministeriums gingen daher und auch im Interesse der Aufgabenstellung des Tages (workshopübergreifende Bearbeitung der Antworten aus den Fachworkshops) nicht erneut auf die Kritik ein.

Dokumentation abgeschlossen

Nach einer Begrüßung durch die Staatssekretärin Frau Günther und weiterer intensiver Diskussion konnte der eigentliche Workshopteil mit ca. einer Stunde Verspätung beginnen.

Alle Teilnehmenden arbeiteten dann entlang der insgesamt vier Fragen in gemischten Gruppen mit jeweils 8 Teilnehmenden (je ein:e Workshop-Vertreter:in pro Gruppe). Nach jeder Arbeitseinheit wurden die Ergebnisse kurz vorgestellt. Sie sind wie immer vollumfänglich auf der Website zum Konsultationsprozess dokumentiert. Der Tag endete mit abschließenden Worten von Staatssekretärin Günther gegen 16:45 h.

Dokumentation und Unterlagen des Verzahnungsworkshops (PDF, 7MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Downloads zum Verzahnungsworkshop finden Sie hier.

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