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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus : Thema: Ministerien & Behörden

Claus Ruhe Madsen

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Digitalwirtschaft unter der Lupe

Eine neue Branchenstudie zeigt die Stärke, Innovationskraft und das Wachstumspotenzial von Schleswig-Holsteins Digitalwirtschaft – und wo es noch hakt.

Letzte Aktualisierung: 16.06.2026

Luftbild, viele Menschen an Informationsständen
Vernetzung und Austausch der Branche, hier auf der IT4B Digital Summit 2025.

Schleswig-Holsteins Digitalwirtschaft präsentiert sich innovativ, technologisch leistungsfähig und wachstumsorientiert. Doch es gibt auch Bremsklötze, wie z. B. Bürokratie und Fachkräftemangel. Die jetzt vom Digitalcluster DiWiSH (Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein e.V.), der IHK Schleswig-Holstein und dem Wirtschaftsministerium vorgestellte neue „Branchenstudie Digitalwirtschaft Schleswig-Holstein 2026“ geht dem auf den Grund.

Statistik und Erfahrungswerte

Auf Grundlage von Antworten von Unternehmen aus der Digitalwirtschaft liefert die Untersuchung ein besonders präzises Bild der tatsächlichen Situation. Sie zeigt eine Branche, die technologisch gereift ist und zentrale Zukunftsthemen aktiv gestaltet. Künstliche Intelligenz hat sich vom Zukunftstrend zum strategischen Leitthema entwickelt. Doch wird auch deutlich, dass die Branche häufig unterschätzt wird.

Sichtbarkeit des Standorts

Besonders auffällig ist die Diskrepanz zwischen den Stärken des Standorts und seiner Wahrnehmung: Die Unternehmen bewerten die digitale Infrastruktur überwiegend positiv, der Glasfaserausbau gehört bundesweit zur Spitzengruppe. Gleichzeitig berichten viele Unternehmen von einer zu geringen Sichtbarkeit des Standorts - was sich auf Fachkräftegewinnung, Investitionen und Kooperationen auswirken kann.

Herausforderungen

Die Befragung macht zugleich deutlich, welche Themen die Unternehmen aktuell besonders beschäftigen. Mit Abstand am häufigsten nennen sie den Abbau bürokratischer Hürden als wichtigste politische Aufgabe. Es folgen die stärkere Positionierung Schleswig-Holsteins als Digitalstandort, der Ausbau von KI-Kompetenzen sowie steuerliche Anreize für Unternehmen.

Potenziale konsequent nutzen

"Schleswig-Holstein hat in den vergangenen Jahren wichtige Grundlagen geschaffen und die Studie zeigt, dass diese Investitionen Wirkung entfalten. Jetzt gilt es, die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern und die Wachstumspotenziale der Branche konsequent zu nutzen", sagte Wirtschafts-Staatssekretärin Julia Carstens.

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