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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus : Thema: Ministerien & Behörden

Claus Ruhe Madsen

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Robuster Arbeitsmarkt

Trotz vieler Herausforderungen zeigte sich der Arbeitsmarkt im vergangenen Monat und Jahr stabil.

Letzte Aktualisierung: 03.01.2023

Gehhilfen im Vordergund, Patient im Krankenbett, Pflegerin im Hintergrund
Vor allem im Gesundheitswesen ist die Zahl an sozialversicherten Beschäftigten gestiegen.

Für den schleswig-holsteinischen Arbeitsmarkt war 2022 ein gutes und zugleich herausforderndes Jahr. Das zeigen auch die heute veröffentlichten statistischen Daten zum Dezember. "Angesichts der wirtschaftlichen und humanitären Herausforderungen wie dem Arbeits- und Fachkräftemangel, den hohen Energiepreisen, Lieferengpässen und der Integration von Geflüchteten erwies sich der Arbeitsmarkt als sehr robust", bilanzierte Arbeitsminister Claus Ruhe Madsen. Aktuell gebe es 84.300 Arbeitslose in Schleswig-Holstein, das sei eine Arbeitslosenquote von 5,3 Prozent. "Das sind zwei Prozent mehr als im Vormonat und 6,5 Prozent mehr als im Dezember 2021", ergänzte der Minister.

Hohe Zahl an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten

Laut Madsen sei dies einerseits ein für diese Jahreszeit typischer Anstieg. "Andererseits macht sich angesichts der gestiegenen Arbeitslosenzahlen der Übergang von ukrainischen Schutzsuchenden in die Grundsicherung bemerkbar", sagte er. Positiv sei, dass die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten weiter bei über einer Million liege. Sie stieg laut den Werten von Oktober 2022 gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent. Vor allem im Gesundheits- und Sozialwesen, im Gastgewerbe sowie im Bereich der sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen sind neue Arbeitsplätze entstanden, während in der Arbeitnehmerüberlassung und in der Finanz- und Versicherungswirtschaft einige verloren gingen.

Verbesserungen bei Grundsicherung und Midijobs

Mit dem Jahreswechsel traten nicht nur das Bürgergeld unter anderem mit höheren Regelsätzen in Kraft, auch bei den so genannten Midijobs stieg die Verdienstgrenze. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem regelmäßigen Arbeitsentgelt zwischen 520,01 und 2.000 Euro zahlen ab jetzt geringere Sozialversicherungsbeiträge. Vorher lag die Obergrenze bei 1.600 Euro.

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