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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus : Thema: Ministerien & Behörden

Claus Ruhe Madsen

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Arbeitsmarkt im Aufwind

Die Lockerungen in der Tourismus- und Veranstaltungsbranche sorgen für sinkende Arbeitslosenzahlen.

Letzte Aktualisierung: 01.06.2021

Außenbereich eines Restaurants
Die Öffnung der Gastronomie hat einen positiven Effekt auf den Arbeitsmarkt.

Die Öffnung von Gastronomie und Beherbergungsbetrieben und der vorsichtige Start von Veranstaltungen bringen den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein wieder in Schwung. "Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Arbeitslosigkeit geringer als im Vorjahresmonat", freute sich Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Bernd Buchholz angesichts der aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Derzeit sind 92.043 Menschen arbeitslos gemeldet, das entspricht einer Arbeitslosenquote von 5,8 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat sank die Zahl der Arbeitslosen um 3,7 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 5,3 Prozent.

Tourismusbranche profitiert

Vor allem in den touristisch geprägten Kreisen sank die Arbeitslosenquote gegenüber April besonders deutlich: In Dithmarschen von 6,4 auf 6,1 Prozent, in Nordfriesland von 5,6 auf 5,1 und in Ostholstein um von 5,6 auf 5,2 Prozent. Buchholz zeigte sich optimistisch, dass die gute Entwicklung sich fortsetzt: "Die Menschen sehnen sich nach Urlaub und Veranstaltungen, sodass ich auch für die Sommerferien mit einer anhaltend starken Buchungslage rechne."

O-Ton

Minister Dr. Buchholz zur Arbeitsmarktlage

Datum: Thema: O-Ton

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Mehr als eine Million Beschäftigte

Doch nicht nur die Tourismus- und Veranstaltungsbranche profitiert von der sich bessernden Infektionslage und den damit verbundenen Öffnungen. Als ebenfalls erfreulich bezeichnete Buchholz die Entwicklung bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Nach vorläufigen Werten von März 2021 stieg ihre Zahl gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozent (+8.300) auf 1.016.900. "Insbesondere die Bereiche Gesundheit, Heime und Sozialwesen, der öffentliche Dienst und das Baugewerbe weisen weiterhin eine hohe Personalnachfrage auf", betonte der Minister.

Präsenzangebote unter Auflagen

Die Zahl der arbeitslosen jungen Menschen unter 25 sei deutlich zurückgegangen, informierte Buchholz weiter – und zwar sowohl gegenüber dem Vormonat (-6,3 Prozent) als auch gegenüber dem Vorjahresmonat (-18,6 Prozent). Bei den Langzeitarbeitslosen gebe es hingegen noch Nachholbedarf. "Durch die jüngsten Lockerungen dürfen arbeitsmarktpolitische Maßnahmen unter Auflagen wieder in Präsenzform stattfinden", sagte Buchholz. Gerade für eher schwer vermittelbare Arbeitslose sei dieses Format enorm wichtig. Dennoch blieben digitale Angebote eine wichtige Ergänzung.

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