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Finanzministerium
: Thema: Ministerien & Behörden

Monika Heinold

Ministerin für Finanzen

Land überlässt UKSH bis zu 4,3 Millionen Tests für das Projekt „UKSH hilft Ukraine“



Letzte Aktualisierung: 15.02.2023

KIEL. In den Hochzeiten der Corona-Pandemie hatte das Land Schleswig-Holstein im Rahmen der Corona-Test-Strategie monatlich als strategische Reserve rund 4 Millionen Corona-Tests vorgehalten. Da sich die Corona-Lage in Schleswig-Holstein zunehmend entspannt, ist das Vorhalten der strategischen Reserve nicht länger erforderlich. Das Land hat sich daher dazu entschlossen, die Reserve an Corona-Tests aufzulösen. Insgesamt betrifft dies rund 4,6 Millionen Tests, die noch bis Ende November 2023 bzw. Januar 2024 haltbar sind.

In einem ersten Schritt überlässt das Land mehr als die Hälfte der strategischen Corona-Test-Reserve dem UKSH für das Projekt „UKSH hilft Ukraine“. Hierfür ist das Land auf das UKSH zugegangen. Der Finanzausschuss des Landtags hat dem heute zugestimmt.

„Mit dieser umfangreichen Spende von Corona-Test-Kits sorgt unsere Landesregierung für besseren Infektionsschutz in ukrainischen Krankenhäusern. Das UKSH wird diese Tests auf seinem 12. Hilfstransport seit Beginn des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges auf direktem Weg am 22. Februar in die Ukraine bringen“, sagt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH. „Wir sind dem Land Schleswig-Holstein dankbar, dass es die Ukraine-Hilfe des UKSH sinnvoll und unbürokratisch unterstützt.“

Das Projekt „UKSH hilft Ukraine“ wurde im März 2022 ins Leben gerufen. Bundesweit schlossen sich zahlreiche Organisationen und Unterstützer dieser Hilfsaktion an, für die sich UKSH-Mitarbeitende mit hohem persönlichen und zum Teil ehrenamtlichen Engagement einsetzen. Dabei wird gezielt und bedarfsorientiert die medizinische Versorgung in der Ukraine mit Hilfsgütern unterstützt. Bei der Aktion konnte mittlerweile eine Gesamtspendensumme von mehr als 4,8 Millionen Euro (Stand 8.2) eingeworben werden, das ist die höchste von Kliniken im deutschen Gesundheitswesen eingeworbene Spendensumme.

Finanzministerin Monika Heinold betonte: „Die Hilfe des UKSH für die Ukraine ist großartig und das Land unterstützt diese Initiative sehr gerne. Ich bedanke mich beim UKSH, das den Bedarf ermittelt und sich angeboten hat, den ordnungsgemäßen Transport der Tests zu übernehmen. Damit kommen die Tests dort an, wo sie dringend gebraucht werden. Zugleich kann ein Teil der strategischen Reserve des Landes so abgebaut werden, dass sie eine sinnvolle Verwendung findet.“

Weitere rund 300.000 Selbsttests aus der Test-Reserve sollen zur Nutzung für Landesbehörden (insbesondere Polizei, Justiz) sowie für das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) zur Verfügung gestellt werden. Die verbleibenden Tests aus der Test-Reserve des Landes sollen kostenlos großen Abnehmerinnen und Abnehmern (Mindestabnahmemenge: eine Palette ab 7.500 Tests; Selbstabholer) gemeinnütziger, gesundheitlicher oder sozialer Organisationen oder Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Das Finanzministerium wird hierzu ein Verfahren erarbeiten und bekannt geben.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Svea Balzer und Kathrin Mansfeld | Finanzministerium | Düsternbrooker Weg 64, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-3906 | Telefax 0431 988-616-3906 | E-Mail: pressestelle@fimi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter Landesregierung Schleswig-Holstein | Das Ministerium finden Sie im Internet unter Finanzministerium Schleswig-Holstein | außerdem bei Instagram: https://www.instagram.com/finanzministerinheinold/ | Facebook: https://www.facebook.com/Finanzministerium.SH

 

 

 

 

 

 

 

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