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Ministerium für Energie­wende, Klimaschutz, Umwelt und Natur : Thema: Ministerien & Behörden

Tobias Goldschmidt

Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur

Kampf um jeden Liter

Land informiert über aktuellen Stand der Ölverunreinigungen im Nord-Ostsee-Kanal

Letzte Aktualisierung: 30.12.2022

Nach der Verunreinigung des Hafenbereiches von Brunsbüttel mit Rohöl laufen die Reinigungsarbeiten weiterhin unter Hochdruck. Seit Mittwoch hat das Land wieder die Einsatzleitung übernommen. Umweltminister Tobias Goldschmidt und LKN-Direktorin Birgit Matelski informierten heute in Kiel die Öffentlichkeit über den aktuellen Stand der Bekämpfungsarbeiten und zogen ein erstes Zwischenfazit.

Tobias Goldschmidt und Birgit Matelski auf der Pressekonferenz.
Umweltminister Tobias Goldschmidt und LKN-Direktorin Birgit Matelski zogen heute ein erstes Zwischenfazit.

Gefahr für Mensch und Tier

"Der Ölunfall in Brunsbüttel ist eine ernste Gefahr für Menschen, Tiere und ihre natürlichen Lebensbedingungen. Alle Beteiligten arbeiten hoch professionell miteinander und wir erzielen täglich weitere Fortschritte“, lobte Goldschmidt die Arbeit der Einsatzkräfte vor Ort.

Die Herausforderung bleibt jedoch groß, daher warb Umweltminister Goldschmidt weiter um Verständnis für das Andauern der Maßnahmen: "Auch unser Ziel ist es, den Nord-Ostsee-Kanal zeitnah freigeben zu können und die Einsatzkräfte vor Ort arbeiten hart daran, dass dies zum 3. Januar 2023 wieder möglich wird. Eine vorherige Öffnung wäre mit Blick auf die Sicherheit der Einsatzkräfte vor Ort und die Gefahr neuer Einträge von Rohöl ins Gewässer unverantwortlich.“

Es handelt sich um einen der größten Ölunfälle in der Geschichte unseres Landes. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass der Kanal am 03. Januar wieder öffnen kann.

Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur Tobias Goldschmidt

Reinigungsarbeiten unter Hochdruck

Die Direktorin des LKN, Birgit Matelski, ergänzt: "Es sind mehr als 60 Personen im Einsatz, die die Anlagen nach Priorität reinigen. Zuerst waren die kleinen Schleusen und Schiffe an der Reihe. Jetzt folgen die Reinigung der großen Schleusen und der Ufer. Wir werden nicht die gesamte Ölmenge entfernen können. Bislang wurden aber bereits von Wasser und Land aus rund 294.000 Liter Öl aufgenommen; das entspricht rund 1.800 Badewannen. Mit den laufenden Reinigungsarbeiten an den Anlagen tun wir, was möglich und verhältnismäßig ist.“

Weitere Phase der Unfallbekämpfung

Auch wenn die Bekämpfungsmaßnahmen gut vorangehen, sind weiterhin umfassende Reinigungsarbeiten nötig. Vor der Übernahme der Einsatzleitung durch das Land hatte das Havariekommando bereits großflächige Ölbekämpfungsmaßnahmen durchgeführt. Das Kommando ist eine Einrichtung des Bundes und der Küstenländer und gewährleistet ein gemeinsames Unfallmanagement auf Nord- und Ostsee.

Evaluierung im neuen Jahr

Das Umweltministerium wird am Montag, den 02. Januar den Fortschritt der Reinigungsarbeiten evaluieren und die Öffentlichkeit darüber informieren.

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