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Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur : Thema: Ministerien & Behörden

Tobias Goldschmidt

Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur

Endspurt für die Westküstenleitung

Das Stromnetz an Schleswig-Holsteins Westküste wird weiter ausgebaut: Die Baupläne für den Abschnitt von Klixbüll bis zur dänischen Grenze wurden genehmigt.

Letzte Aktualisierung: 08.07.2022

Energiewendeminister Tobias Goldschmidt (v.l.) und die Leiterin der Genehmigungsbehörde, Dörte Hansen, überreichten den Planfeststellungsbeschluss an Georg Praehauser und Michael Weiler (beide TenneT). Die 4 Personen stehen vor einer blauen Pressewand.
Energiewendeminister Tobias Goldschmidt (v.l.) und die Leiterin der Genehmigungsbehörde Dörte Hansen überreichten den Planfeststellungsbeschluss an Georg Praehauser und Michael Weiler (beide TenneT).

Startschuss für den fünften und letzten Teil der Westküstenleitung: Gemeinsam mit Dörte Hansen, der Leiterin der Genehmigungsbehörde, überreichte Energiewende- und Klimaschutzminister Tobias Goldschmidt den Planfeststellungsbeschluss für den Bauabschnitt von Klixbüll bis an die dänische Grenze an den Übertragungsnetzbetreiber TenneT. "Das ist ein Lichtblick in energiepolitisch düsteren Zeiten", sagte Goldschmidt. "Mit jedem Meter gebauter Leitung kommen wir unserem Ziel der Klimaneutralität näher und befreien uns Schritt für Schritt aus der fossilen Abhängigkeit."

Netzausbau für die Energiewende

Die Westküstenleitung ist eines der zentralen Stromnetzausbauvorhaben im hohen Norden. Die 380-kV-Westküstenleitung ist bereits auf einer Länge von 83 Kilometern zwischen Brunsbüttel und Husum in Betrieb. Der 39 Kilometer lange Abschnitt zwischen Husum und Klixbüll soll im Herbst 2022 fertiggestellt werden. Mit dem Planfeststellungsbeschluss können nun auch die 15 Kilometer von Klixbüll bis zur dänischen Grenze-gebaut werden.

Als wichtige Nord-Süd-Verbindung verstärkt die Westküstenleitung das Übertragungsnetz, erhöht die Netzsicherheit und ist elementar für die Versorgungssicherheit sowie das Erreichen der Klimaziele Schleswig-Holsteins. Zusätzlich zu der Westküstenleitung baut Schleswig-Holstein seit Jahren sowohl sein Verteil- als auch sein Höchstspannungsnetz aus.

Netzengpässe vermeiden

Dank des erfolgreichen Netzausbaus mussten 2020 und 2021 deutlich weniger Windkraftanlagen abgeregelt werden. Dies geschieht immer dann, wenn die Netze den erzeugten Windstrom wegen zu hoher Last nicht mehr transportieren können. Die im Land erzeugte Energie konnte damit in den vergangenen zwei Jahren zu einem viel höheren Anteil als in der Vergangenheit tatsächlich verwendet werden.

Goldschmidt betonte, er gehe davon aus, dass sich dieser positive Trend fortsetzen werde: "Ich wette, dass wir bei den nächsten Zahlen der Bundesnetzagentur eine deutlich geringere Quote der Abregelungen sehen werden."

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