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Landesamt für Vermessung
und Geoinformation
Schleswig-Holstein
: Thema: Ministerien & Behörden

LVermGeo SH erhält Fördersumme über 320.000 Euro für Projekte zur Künstlichen Intelligenz

Datum 22.12.2020


Letzte Aktualisierung: 05.01.2021

Mit Künstlicher Intelligenz (KI) zu mehr Klimaschutz: Eines der beiden KI-Projekte des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (LVermGeo SH) soll das möglich machen. Staatssekretär Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei, überreichte Landesamt-Direktorin Cornelia Weber heute zwei Förderbescheide über insgesamt 320.000 Euro. Die Übergabe fand als Videokonferenz statt.

„Künstliche Intelligenz hat großes Potenzial auch bei der Interpretation von Geodaten. Ich bin sehr froh, dass unser Landesamt diese Chancen nutzt. Mit KI-Verfahren können beispielsweise Satellitenaufnahmen deutlich umfangreicher und detaillierter als bisher ausgewertet werden, um den Zustand der Wälder in Schleswig-Holstein zu analysieren und zu bewerten. Das zeigt, dass wir Künstliche Intelligenz und Klimaschutz zusammendenken, weil sie eng zusammengehören“, so Schrödter.

Verfahren der KI stellen einen tragenden Pfeiler in der Digitalisierung dar und werden vom Land Schleswig-Holstein unterstützt. Auf die Ausschreibung zur Förderung KI-basierter Projekte aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung bewarb sich das LVermGeo SH mit zwei Projekten. Beide wurden aus über 60 Anträgen ausgewählt.

Das Projekt „KI4Forst“:

Die Leitstelle Copernicus SH beim LVermGeo SH unterstützt die Landesregierung und die Landesforsten bei der Absicht, den Waldanteil in Schleswig-Holstein von 11 % auf 12 % zu erhöhen, um damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Anhand von ausgewerteten Satellitendaten und Luftbildern werden Waldflächen und deren Veränderungen in Online-Karten dargestellt, sodass eine Lokalisierung und Bewertung des Vegetationszustands, etwaige Schäden durch z.B. Dürre oder Borkenkäferbefall sowie die Ergreifung gezielter Maßnahmen möglich sind. Projektpartner sind das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume SH, die Landesforsten sowie die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt in Göttingen. Fördervolumen: 150.000 Euro.

Das Projekt „KI4GeoSeDa“:

Fachdaten werden in der Verwaltung oft noch analog geführt. Dies betrifft z.B. Sport- und Badestätten, Arztstandorte, veterinärmedizinisch überwachungspflichtige Produktionsstätten oder das Gewerberegister. Die Digitalisierung dieser Daten wird derzeit fokussiert. Das LVermGeo SH will diese Daten georeferenzieren, also einen Raumbezug herstellen. Adressdaten sollen z.B. mit Koordinaten versehen werden, sodass Geschäftsprozesse unterschiedlicher Behörden vereinfacht werden können. Ein schneller, unkomplizierter Zugriff auf georeferenzierte Daten könnte u.a. raumbezogene Wirtschafts- und Standortanalysen in der Landesplanung oder im Krisenfall beim Katastrophenschutz unterstützen. Projektpartner ist das Institut für Photogrammetrie und Fernerkundung am Karlsruher Institut für Technologie. Fördervolumen: 170.000 Euro.

Verantwortlich für diesen Pressetext:

Katharina Klockow | Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein | Mercatorstraße 1, 24106 Kiel | Telefon 0431 383-2857 | Telefax 0431 383-2099 |
E-Mail: presse@LVermGeo.landsh.de |

Medieninformation "Förderung von Projekten zur Künstlichen Intelligenz" (PDF, 172KB, Datei ist barrierefrei)

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