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Landesamt für Zuwanderung
und Flüchtlinge
: Thema: Ministerien & Behörden

Kunstausstellung im Neuen Rathaus eröffnet

Bewohnerinnen und Bewohner der Landesunterkunft für Flüchtlinge Neumünster präsentieren ihre Kunst im Neuen Rathaus Neumünster

Letzte Aktualisierung: 22.05.2023

Die Stadt Neumünster stellt das Foyer des Neuen Rathauses für Kunstausstellung zur Verfügung. Präsentiert werden Werke von acht Künstlerinnen und Künstlern aus unterschiedlichen Kulturen. Allen gemeinsam ist, dass sie in der Landesunterkunft für Flüchtlinge Neumünster Schutz gefunden haben oder hatten. Die Ausstellung wurde am Montag, 22. Mai, eröffnet und kann bis zum 15. Juni während der Öffnungszeiten des Rathauses kostenlos besucht werden.


Organisiert hat die Ausstellung der DRK Betreuungsverband Neumünster. Das Deutsche Rote Kreuz ist in der Landesunterkunft Neumünster im Auftrag des Landesamts für Zuwanderung und Flüchtlinge mit der Unterbringung und Betreuung der Schutzsuchenden betraut. Neben Wohnen und Essen gehören zu den Aufgaben des DRK unter anderem auch die Freizeitbetreuung und die Sozialberatung. Die DRK-Mitarbeiterinnen Irina Shirokov und Anna-Lena Dietrich arbeiten seit Jahren mit den Bewohnerinnen und Bewohnern künstlerisch und sehen in der künstlerischen Arbeit auch den therapeutischen Nutzen: „Die Menschen kommen häufig mit traumatischen Erfahrungen zu uns, aber es fehlen ihnen die Worte, um diese zu verarbeiten.“ beschreibt die DRK-Psychologin Irina Shirokov. Anna-Lena Dietrich ergänzt: „Wir nehmen immer wieder Menschen auf, die schon in ihren Herkunftsländern künstlerisch tätig waren und teilweise sogar ihren Lebensunterhalt damit verdient haben.“ Aber auch künstlerische Laien seien willkommen.


„Die Aufnahme von Schutzsuchenden hat Neumünster schon in den 40er- und 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts geprägt und tut es bis heute. Das Neue Rathaus ist ein idealer Ort, um ihre Kunst zu zeigen.“ sagte Oberbürgermeister Tobias Bergmann in seinem Grußwort zur Eröffnung.
Dirk Gärtner, Direktor des Landesamts für Zuwanderung und Flüchtlinge, betonte, dass das Land Kunstprojekte in der Erstaufnahmeeinrichtung seit Jahren gerne unterstützt. „Die Menschen, die wir hier aufnehmen, möchten verstehen, verstanden werden und sich auskennen. Mit ihrer Kunst zeigen sie sich in ihrer individuellen Ausdruckskraft. Sie ist ein wertvoller Beitrag zum Verstandenwerden und zur Integration.“

Medienanfragen bitte an:

Wolfgang Kossert, Pressesprecher

Landesamt für Zuwanderung und Flüchtlinge Schleswig-Holstein

T: 04321 974-115

wolfgang.kossert@lfa.landsh.de | www.schleswig-holstein.de/lazuf

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