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Landesamt für Zuwanderung
und Flüchtlinge
: Thema: Ministerien & Behörden

Schulbetrieb in der Landesunterkunft Seeth gestartet

Seit Anfang März werden die Kinder in der Landesunterkunft für Flüchtlinge Seeth (Nordfriesland) in einer eigenen Schule unterrichtet. Die Schule, eine Außenstelle der Gemeinschaftsschule Mildstedt, war nötig geworden, nachdem die Unterkunft auch für die Unterbringung von Asylsuchenden freigegeben wurde.


Letzte Aktualisierung: 16.03.2023

„Das Leben von Kindern auf der Flucht ist häufig über Monate, manchmal über Jahre, völlig aus den Fugen geraten. Die Schule in der Landesunterkunft gibt ihnen Sicherheit, Orientierung und ein kindgerechtes Umfeld. Nach unserer Erfahrung ist Schule für sie ein Recht, das sie mit großer Freude in Anspruch nehmen.“ sagte Dirk Gärtner, Direktor des Landesamtes für Zuwanderung und Flüchtlinge. Er dankte Schulleiterin Anja Moeskes von der Gemeinschaftsschule Mildstedt sowie Schulrätin Britta Lenz für die gute Zusammenarbeit. Er hob auch die besondere Leistung der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GMSH) hervor, die die vorhandenen Gebäude in sehr kurzer Zeit schulgerecht umgebaut hatte.

Die Landesunterkunft Seeth hatte als Reserveliegenschaft am 1. April 2022 aufgrund der stark erhöhten Zugänge von ukrainischen Vertriebenen den Betrieb aufgenommen. Mittlerweile werden aufgrund des insgesamt gewachsenen Zugangs von Geflüchteten nach Schleswig-Holstein auch Asylsuchende in der Landesunterkunft in Seeth untergebracht. Diese sind während des Asylverfahrens in den Landesunterkünften wohnverpflichtet, bleiben also in der Regel mehrere Monate dort. Mit Schulen direkt in den Landesunterkünften, die sich auf die besonderen Bedürfnisse, Vielsprachigkeit und eine hohe Fluktuation einstellen, hat das Landesamt für Zuwanderung und Flüchtlinge auch an den anderen Standorten gute Erfahrungen gemacht.

„Kindern in dieser besonderen Situation den Besuch der Schule zu ermöglichen und ihnen so ein Stück Normalität geben zu können, ist uns ein besonderes Anliegen.“ sagte Anja Moeskes. Sie hatte sich zusammen mit Schulrätin Britta Lenz sehr dafür eingesetzt, dass der Schulbetrieb in der Außenstelle ihrer Schule schnell aufgenommen werden konnte.

Anfang des Jahres hatte die Landesregierung angesichts der anhaltend hohen Flüchtlingszahlen entschieden, den Betrieb der Landesunterkunft Seeth zunächst bis Ende 2023 zu verlängern.

Ein Klassenraum mit Kindern
Unterricht in der Schule der Landesunterkunft für Flüchtlinge Seeth

Medienanfragen bitte an:

Wolfgang Kossert, Pressesprecher

Landesamt für Zuwanderung und Flüchtlinge Schleswig-Holstein

T: 04321 974-115

wolfgang.kossert@lfa.landsh.de | www.schleswig-holstein.de/lazuf

 


Katharina Simpson, stellvertretende Pressesprecherin

Landesamt für Zuwanderung und Flüchtlinge Schleswig-Holstein

T: 04321 974-303

katharina.simpson@lfa.landsh.de | www.schleswig-holstein.de/lazuf

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