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Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz : Thema: Ministerien & Behörden

Werner Schwarz

Minister für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz

Landwirtschaftsminister Schwarz spricht im schleswig-holsteinischen Landtag zum Kompetenzzentrum klimaeffiziente Landwirtschaft



Letzte Aktualisierung: 22.11.2023

KIEL. Das Kompetenzzentrum für klimaeffiziente Landwirtschaft nimmt Fahrt auf: Mit der vom Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz (MLLEV) initiierten Auftaktveranstaltung im Juni hat eine unabhängige Expertengruppe ihre Arbeit aufgenommen und Projektideen auf den Weg gebracht, um den Herausforderungen des Klimawandels auf die schleswig-holsteinische Landwirtschaft zu begegnen. "Der Klimawandel ist eine der größten ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Die Landwirtschaft ist dabei in besonderem Maße betroffen - aber auch gefordert, nachhaltige Anpassungsstrategien zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen zu entwickeln. Dafür müssen Landwirtschaft, Naturschutz, Wissenschaft und Verwaltung eng vernetzt zusammenarbeiten. Umso mehr freue ich mich, dass uns dieser Schulterschluss gelungen und das Interesse sowie die Innovationsbereitschaft in unserem Land immens ist", sagte Landwirtschaftsminister Werner Schwarz heute (22. November) im Landtag.

Neben einer Veranstaltungsreihe für Landwirtinnen und Landwirte zur "Zukunft der Landwirtschaft in den Niederungen", befasst sich das Kompetenzzentrum unter anderem mit der Fragestellung zu den ökonomischen Auswirkungen einer angepassten Moorbewirtschaftung. Hierzu wurden zwei Gutachten auf den Weg gebracht und abgeschlossen. "Die Ergebnisse stellen eine gute Diskussionsgrundlage für die weitere Arbeit des Kompetenzzentrums dar", so der Minister. Aktuell befinden sich weitere Projekte in der Bearbeitung, wie beispielsweise zur Klimaschutzwirkung von Futterzusatzstoffen, zu alternativen Energiekonzepten in der Landwirtschaft, im Bereich der Bildungsarbeit sowie zu Klimaanpassungsmaßnahmen.

Die Landwirtschaft ist einerseits einer der Hauptbetroffenen des Klimawandels, andererseits trägt sie zur Emission von klimarelevanten Treibhausgasen bei. Die Landesregierung hat sich darauf geeinigt, bis 2040 das erste klimaneutrale Industrieland zu werden. Bei der Erreichung dieses Ziels spielen in der Landwirtschaft verschiedene Faktoren wie beispielsweise Optimierungen im Pflanzenbau und der Tierhaltung, aber auch die nachhaltige Moorbewirtschaftung eine wichtige Rolle. "Hier wollen wir ansetzen. Mit dem Kompetenzzentrum schaffen wir einen Rahmen, um Lösungen zu entwickeln und den Wissenstransfer in die Fläche zu beschleunigen. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass unsere landwirtschaftliche Produktion auch in Zeiten des Klimawandels nachhaltig gelingt, sichergestellt ist und klimaschonende Nahrungsmittel erzeugt werden", so der Minister.

Alleine in den Niederungen Schleswig-Holsteins sieht sich die Landwirtschaft aufgrund des Klimawandels erheblichen Herausforderungen gegenübergestellt. Die Starkregen- und Hochwasserereignisse an der Ostseeküste haben es in den letzten Wochen deutlich gezeigt. "Um die Herausforderungen im Bereich des Klimaschutzes und der Klimaanpassung in der Landwirtschaft zu meistern, bedarf es ausreichend finanzieller Mittel. Alleine zur Umsetzung des Klimaschutzziels bis 2030 nach dem Energiewende- und Klimaschutzgesetz fehlen der Landwirtschaft aktuell 124 Millionen Euro jährlich", so Schwarz. Er appellierte: "Wir müssen politisch gemeinsam weiter an der Zielerreichung arbeiten und Verantwortung übernehmen!"

Weitere Informationen finden Sie unter www.schleswig-holstein.de/klimakompetenzzentrum

Verantwortlich für diesen Pressetext: Jana Ohlhoff und Hanna Kühl | Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz | Fleethörn 29-31, 24103 Kiel | Telefon 0431 988 7158 | E-Mail: Pressestelle@mllev.landsh.de | Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de


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