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Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz : Thema: Ministerien & Behörden

Werner Schwarz

Minister für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz

Schleswig-Holstein übernimmt Vorsitz der Agrarministerkonferenz - Landwirtschaftsminister Schwarz: „Ziel ist es, gemeinsam Perspektiven für eine zukunfts- und wettbewerbsfähige Landwirtschaft zu entwickeln“ 



Letzte Aktualisierung: 02.01.2023

KIEL. Zu Beginn des Jahres hat das Land Schleswig-Holstein turnusgemäß den Vorsitz der Agrarministerkonferenz (AMK) für 2023 übernommen. „Ich freue mich, dass unser Bundesland in diesem Jahr besondere Verantwortung für die deutsche Agrarpolitik übernimmt. Das ist gerade im Hinblick auf die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs aber auch die stetig wachsenden gesellschaftlichen und rechtlichen Anforderungen an die Landwirtschaft eine wichtige Aufgabe“, sagte Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Werner Schwarz. „Bei der Agrarministerkonferenz müssen wir in der Zusammenarbeit der Länder mit dem Bund die Weichen stellen, um gemeinsam eine zukunfts- und wettbewerbsfähige Perspektive für unsere Landwirtinnen und Landwirte zu entwickeln. Dabei gilt es Aspekte des Tierwohls, der Nachhaltigkeit, des Klimaschutzes sowie ökonomische Erfordernisse gleichermaßen zu berücksichtigen.“ 

Im Rahmen der AMK tauschen sich die Landwirtschaftsministerinnen und -minister sowie Senatorinnen und Senatoren des Bundes und der Länder zu aktuellen Themen von Agrar- und Forstwirtschaft, Fischerei sowie ländlicher Entwicklung aus. Die Länder sprechen ihre Vorgehensweise ab und suchen nach einvernehmlichen Lösungen mit der Bundesregierung. „Das große Thema in diesem Jahr wird sein, wie wir den Weg für eine leistungsfähige, vielfältige Landwirtschaft gestalten, mit der ein sicheres Einkommen erwirtschaftet und zugleich noch mehr als heute zu Umwelt- und Klimaschutz sowie zum Erhalt der Artenvielfalt geleistet werden kann“, sagte Schwarz. Auf der Agenda der diesjährigen AMK sind zudem voraussichtlich folgende Themenschwerpunkte zu erwarten: der Umbau der Tierhaltung, die Anpassung an den Klimawandel, die Bekämpfung von Tierseuchen und die Ausrichtung der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik.

Neben einer Amtschefkonferenz am 18. und 19. Januar 2023 in Berlin stehen folgende Termine fest:

  • 24. März 2023: Amtschef- und Agrarministerkonferenz in Büsum
  • 22. September 2023: Amtschef- und Agrarministerkonferenz in Kiel

Hintergrund:

Schleswig-Holstein ist stark durch den Agrarsektor geprägt: Der Primärsektor erwirtschaftete 2021 in Schleswig-Holstein eine Bruttowertschöpfung von 1,5 Milliarden Euro, das sind rund 1,6 Prozent der gesamten Wertschöpfung im Land. Laut des Statistikamt Nord wirtschaften knapp zwei Drittel der 12.194 schleswig-holsteinischen Betriebe als Futterbau- (überwiegend Rinder-, Schaf- oder Pferdehaltung) oder Veredlungsbetriebe (überwiegend Schweine- oder Geflügelhaltung). Bei 32 Prozent handelte es sich um spezialisierte Ackerbau-, Gartenbau- und Dauerkulturbetriebe - die restlichen sieben Prozent entfallenen auf Verbund- bzw. Gemischtbetriebe. Die landwirtschaftliche Nutzfläche umfasst 982.753 Hektar, davon sind 66 Prozent Ackerfläche, 33 Prozent Dauergrünland und 1 Prozent Dauerkulturen.

Weiterführende Informationen und Hintergründe finden Sie auf der Homepage der AMK: www.agrarministerkonferenz.de

Verantwortlich für diesen Pressetext: Jana Ohlhoff und Hanna Kühl | Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz | Fleethörn 29-31, 24103 Kiel | Telefon 0431 988 7158 | E-Mail: Pressestelle@mllev.landsh.de  |  Medien-Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.de

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