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Thema : Landespräventionsrat

Schleswig-Holsteinischer Präventionstag – Sicherheit in der Kommune

Am 19. November 2025 fand in Neumünster der Schleswig-Holsteinische Präventionstag (SHPT) statt. Im Mittelpunkt stand die Sicherheit in der Kommune.

Letzte Aktualisierung: 19.11.2025

Ein Mann hält eine Rede und steht dabei am Rednerpult
Sicherheit in der Kommune sei ein Grundbedürfnis aller Menschen, betonte Sönke Schulz in seiner Rede.

Rund 100 Gäste aus der kommunalen Verwaltung, der Polizei sowie Akteure aus der Zivilgesellschaft haben sich am 19. November 2025 beim Schleswig-Holsteinischen Präventionstag in Neumünster zum Leitthema „Sicherheit in der Kommune“ informiert und ausgetauscht. Staatssekretär Dr. Sönke Schulz begrüßte die Teilnehmenden im Holstenhallen Congress Center (HCC) und dankte ihnen für Ihr Engagement. "Sicherheit in der Kommune ist ein Grundbedürfnis aller Menschen. Sicherheit braucht viele Akteure. Die Expertise, das Wissen, die Erfahrung und die Perspektiven aller Teilnehmenden in Neumünster und der vielfältigen Netzwerke vor Ort machen unsere Kommunen sicherer. Im tatsächlichen wie im gefühlten Sinne", betonte Schulz in seinem Grußwort.

Fachvorträge gaben tiefere Einblicke

Eine Frau steht hinter dem Rednerpult mit zwei Mikrofonen und lächelt, hinter ihr befindet sich die Leinwand mit der Aufschrift "Facts and Feelings", neben der Leinwand steht ein Topf mit einer Grünpflanze
Dr. Anke Schröder sprach über den Unterschied zwischen tatsächlicher und gefühlter Kriminalität.

Anschließend erläuterte Dr. Anke Schröder vom Landeskriminalamt Niedersachsen (Kriminologische Forschung) faktenbasiert das oft zitierte Missverhältnis von "gefühlter" und tatsächlicher Kriminalität. Außerdem stellten Jana Martin von der Polizeidirektion Neumünster und Frauke Schultz von der Stadtverwaltung Neumünster das gemeinsame Projekt "ELSA – evidenzbasierte lokale Sicherheitsanalyse" vor, das das Bundeskriminalamt entwickelt hatte. Ziel von ELSA ist es, auf Basis objektiver Daten und wissenschaftlicher Methoden die öffentliche Sicherheit zielgerichteter und effektiver zu gestalten.

Konkrete Impulse

Nach einer kurzen Netzwerkpause erhielten die Teilnehmenden am weiteren Nachmittag in drei Foren Einblick in verschiedene Themen und Projekte, zum Beispiel zum Projekt "StoP Glinde – Stadt ohne Partnergewalt", das Koordinator Tobias Wollborn vom Gemeinschaftszentrum Sönke-Nissen-Park-Stiftung vorstellte. Den gemeinsamen Ausklang nutzten die Teilnehmenden abschließend noch einmal zum Austausch und zur Vernetzung.

Die Veranstaltung wurde von Julia Rettig und Elisabeth Pohlgeers vom Kooperationsverbund Demokratische Konfliktbearbeitung moderiert.

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