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Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung,
Wissenschaft, Forschung und Kultur
: Thema: Ministerien & Behörden

Karin Prien

Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur

Datenbank für Kunstwerke


Digitales Archiv für Nachlässe und Werkverzeichnisse freigeschaltet

Letzte Aktualisierung: 26.04.2023

Per Knopfdruck haben Kulturministerin Karin Prien und Anders Petersen, der Vorsitzende des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler Schleswig-Holstein (BBK-SH), jetzt eine digitales Archiv für Nachlässe und Werkverzeichnisse freigeschaltet. Die neue Datenbank gibt Künstlerinnen und Künstlern aber auch Erbinnen und Erben von künstlerischen Nachlässen die Möglichkeit, ihre künstlerischen Arbeiten umfassend zu verzeichnen und digital aufzubewahren.

Anders Petersen bezeichnete das Projekt als "Quantensprung für Schleswig-Holstein". Kulturministerin Karin Prien betonte: "Werke von Künstlerinnen und Künstlern sind ein besonderes Erbe; ein Erbe mit Verantwortung. Es hat neben der persönlichen Bedeutung für die Hinterbliebenen auch als kultuzrelles Erbe einen hohen Wert für die Gesellschaft." Als ersten Nachlass speicherte die Künstlerin Britta Hansen einen Teil der Kunstwerke ihres verstorbenen Mannes Ben Siebenrock in der Datenbank. Ben Siebenrocks Skulpturen stehen auf vielen Schulhöfen und öffentlichen Plätzen.

Der BBK-SH hat die Datenbank in Kooperation mit digiCULT installiert. Alle Mitglieder des BBK-SH können das digitale Archiv nutzen, um Werke über die Hiomepage www.museen-sh.de dem Publikum und der Forschung zugänglich zu machen.

Informationen auf einen Blick

digiCULT ist ein Dienstleister, der sich an der Entwicklung und Umsetzung von nationalen und internationalen Standards aus der Bibliotheks- und Museumsdokumentation beteiligt. Er hat in Kooperation mit Museumspartnern ein digitales Konzept zur Dokumentation von Museumsbeständen entwickelt. Die digiCULT-Software ermöglicht eine Datenerfassung nach aktuellen Dokumentations-Standards unter Verwendung von kontrolliertem Vokabular. Sie bindet die Bereiche Publikation und Recherche über das Web (Inter- oder Intranet-Recherche) mit ein. Die offene Software-Architektur ermöglicht zudem die Einbindung anderer Erfassungssysteme. Das Projekt wird durch Fördermittel der Europäischen Union und des Landes Schleswig-Holstein unterstützt.

Künstlerinnen und Künstler des BBK-SH, die Nachlässe oder Werkverzeichnisse über diese neue Datenbank archivieren möchten, erhalten von digiCULT eine kurze Schulung. Sie erfahren, wie sie die Datenbank bedienen können und welche Details zu den einzelnen Objekten vermerkt werden können, zum Beispiel Informationen zur Technik, zum Material oder auch zur Signatur. Möglich sind auch Hinweise zum Zustand des Objektes. Diese Informationen bleiben geschützt und sind nicht öffentlich zugänglich.

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