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Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung,
Wissenschaft, Forschung und Kultur
: Thema: Ministerien & Behörden

Karin Prien

Ministerin für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur

Gemeinsam Wissen schaffen

Nicht nur ein erster Platz, sondern gleich zwei: Wissenschaftsministerin Karin Prien hat den Norddeutschen Wissenschaftspreis vergeben.

Letzte Aktualisierung: 25.11.2020

Wissenschaftsministerin Karin Prien zeigt den Preis in die Kamera. Die Trophäe besteht aus einem gläsernen Block und einer Spirale aus Metall.
Aufgrund der Corona-Situation konnte Wissenschaftsministerin Karin Prien den Preis nicht persönlich überreichen.

Kooperation ist eine gute Idee – das gilt auch in der Wissenschaft. Wenn sich Expert:innen aus verschiedenen Institutionen für ein gemeinsames Projekt zusammentun, treibt das die Forschung voran. Um solche Kooperationsprojekte zu würdigen, gibt es seit 2012 den Norddeutschen Wissenschaftspreis.

Die Wissenschaftsminister:innen von Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Bremen schreiben ihn gemeinsam aus. In diesem Jahr war Schleswig-Holstein mit der Organisation des Preises an der Reihe. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Preisverleihung digital statt.

Gleich zwei Projekte auf dem ersten Platz

Insgesamt 14 naturwissenschaftliche Projekte hatten sich um die Auszeichnung beworben. "Ich freue mich, dass wir hier im Norden herausragende länderübergreifende Forschungsprojekte haben", sagte Wissenschaftsministerin Karin Prien in Kiel. "Wir haben deshalb entschieden, den Norddeutschen Wissenschaftspreis an zwei gleichwertige exzellente Kooperationsprojekte zu vergeben." Die Ministerin gratulierte den zugeschalteten Wissenschaftler:innen und hob die Innovationskraft ihrer Projekte hervor.

Klimaforschung und Mathematik

Ausgezeichnet wurde das Projekt "Geodäsie und Klimaforschung – Wechselwirkung zwischen Kohlenstoff- und Wasserkreislauf". Dahinter steht eine Zusammenarbeit der Universitäten Bremen und Hannover mit dem DLR Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik. Das Projekt liefert wichtige Erkenntnisse, die genauere Klimavorhersagen ermöglichen.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Graduiertenschule DASHH, kurz für: Data Science in Hamburg – Helmholtz Graduate School for the Structure of Matter. DASHH nutzt die Methoden von Mathematik und Informatik, um Materie in den Natur- und Ingenieurwissenschaften besser zu verstehen. Die Graduiertenschule ist mit vielen Forschungseinrichtungen im Norden vernetzt. Nachwuchswissenschaftler:innen haben so die Möglichkeit, ihre Forschungsvorhaben in Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Fachbereichen umzusetzen.  

Die beiden Preisträger wurden durch ein wissenschaftliches Gremium ausgewählt. Das Preisgeld beträgt insgesamt 250.000 Euro, das die Preisträger:innen im Zuge ihrer Forschung frei verwenden dürfen.

Weitere Informationen zum Wissenschaftspreis

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