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Jugendoffiziere aus dem Norden zur Fortbildung für bessere Unterrichtsbesuche


Ministerin Prien: „Zeitenwende erfordert politische Bildungsarbeit der Jugendoffiziere“

Letzte Aktualisierung: 21.11.2023

KIEL. Im August 2021 hatte das Land Schleswig-Holstein die erste Kooperationsvereinbarung mit den Jugendoffizieren der Bundeswehr geschlossen. Teil der angestrebten Zusammenarbeit ist auch ein kontinuierlicher Austausch zwischen Ministerium und Jugendoffizieren zur Verbesserung der pädagogischen Angebote der Jugendoffiziere. Erstmals bietet nun das Bildungsministerium in Zusammenarbeit mit dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) den Jugendoffizierinnen und Jugendoffizieren der Bundeswehr eine Fortbildung in Kiel an, bei der eine zielgruppengerechte Vermittlung von sicherheitspolitischen Inhalten für Schülerinnen und Schüler vermittelt werden soll. Diese Zusammenarbeit in einer Fortbildung ist in Deutschland einmalig. „Unser Ziel ist es, die Jugendoffiziere gut auf ihre Gespräche mit Schülerinnen und Schülern vorzubereiten“, betont Bildungsministerin Karin Prien. Nicht erst der umfassende russische Angriff auf die Ukraine im Februar vergangenen Jahres habe die Bedeutung der Landes-und Bündnisverteidigung, der europäischen Sicherheitsarchitektur und der Sicherheits- und Verteidigungspolitik mehr in den Fokus gerückt. „Unsere Schulen haben die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler zu mündigen Demokraten zu erziehen und ihnen das nötige Wissen und die nötigen Kompetenzen zu vermitteln, um in ihrer Rolle als Staatsbürgerinnen und Staatsbürger auch bei sicherheitspolitischen Fragen gut informierte Entscheidungen zu treffen“, so Prien weiter. Die Perspektive der Jugendoffiziere sei dabei ein wichtiger Baustein.

„Durch unser Fortbildungsangebot helfen wir den Jugendoffizierinnen und Jugendoffizieren dabei, ihr Wissen und ihre Perspektive den Schülerinnen und Schülern noch besser vermitteln zu können. Daher freue ich mich sehr, dass so viele Soldatinnen und Soldaten aus insgesamt fünf Bundesländern unserer Einladung gefolgt sind.“ In einem zweiten Schritt soll im kommenden Jahr eine Fortbildung für angehende Politiklehrkräfte in Schleswig-Holstein angeboten werden, bei denen diese einen Einblick in die Bildungsangebote der Jugendoffiziere erhalten. 

In dem eintägigen Seminar trafen heute (21. November) Jugendoffiziere aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen in der Theodor-Steltzer-Kaserne in Kiel zusammen, um von einer Expertin des IQSH zu aktuellen Unterrichts- und Seminarmethoden für die Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler fortgebildet zu werden. 

Fregattenkapitän Frank Martin vom Landeskommando Schleswig-Holstein begrüßt die verstärkte Zusammenarbeit. „Die methodisch-didaktische Fortbildung der Jugendoffiziere durch das IQSH ist deutlicher Ausdruck einer gelebten Kooperation zwischen dem Land Schleswig-Holstein und der Bundeswehr. Auf diese Weise lässt sich die gemeinsame Jugend- und Erwachsenbildung im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik nachhaltig intensivieren. Mit zahlreichen Kriegen in der Welt ist es wichtige denn je, im Unterricht oder bei Diskussionsveranstaltungen politische Zusammenhänge zu erklären und Lösungsansätze zu diskutieren.“

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Verantwortlich für diesen Pressetext: David Ermes| Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431  988-2369 | Telefax 0431  988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de  | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de

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