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Forum für den Staat von morgen

Staatsmodernisierung und digitale Transformation standen im Fokus der Veranstaltung mit Digitalisierungsminister Dirk Schrödter in Kiel.

Letzte Aktualisierung: 28.01.2026

Minister Dirk Schrödter spricht in ein Mikrofon. Dabei schaut er auf einen Mann, der zu ihm gerichtet steht und zeigt dabei auf ihn mit seinem Zeigefinger.
Im neuen Konzertsaal des Kieler Schlosses hat Dirk Schrödter rund 100 Mitarbeitende der Verwaltungen aus Bund, Ländern und Kommunen begrüßt.

Rund 100 Mitarbeitende der Verwaltungen aus Bund, Ländern und Kommunen sind drei Tage lang in Kiel zusammengekommen, um gemeinsam Reformansätze für einen handlungsfähigen, leistungsstarken und bürgernahen Staat zu entwickeln. Das Forum ist das sechste seiner Art und baut auf fünf vorangegangenen Foren in anderen Bundesländern auf. Das Ziel: Vom Reden ins Handeln kommen und Reformen gemeinsam umsetzen. Veranstaltet wird das Forum von Re:Form, der Allianz für den Staat von morgen. Co-Gastgeber des Forums sind in diesem Jahr das Land Schleswig-Holstein und die Stadt Kiel.

Bürokratie abbauen, Prozesse optimieren, Aufgaben reduzieren 

"Das Jahr 2026 steht ganz im Zeichen der Staatsmodernisierung. Wir müssen Bürokratie abbauen, Prozesse optimieren und Aufgaben reduzieren. Eine Staatsmodernisierung ist ohne digitale Transformation nicht denkbar. Gleichzeitig bietet die Modernisierung unseres Staatswesens große Potenziale und Chancen, den Staat als Innovationsmotor aufzustellen", sagte Minister und Chef der Staatskanzlei Dirk Schrödter zur Begrüßung im neuen Konzertsaal des Kieler Schlosses. "Wir gehen konsequent den Weg in die digitale Souveränität, wollen für eine serviceorientierte Verwaltung vollständig digitale, medienbruchfreie Prozesse etablieren, unseren Datenschatz nutzbar machen und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz weiter voranbringen. Ein handlungsfähiger Staat entsteht aber nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch gemeinsames Lernen und konsequente Umsetzung. Das Forum für den Staat von morgen ist ein ideales Format, um Menschen aus Kommunen, Bund und Ländern zusammenzubringen, voneinander zu profitieren und weiter mutig voranzugehen."

Vom Austausch zur Umsetzung

Mehrere Menschen stehen in einem Konzertsaal und sind um eine Frau positioniert, die in ein Mikrofon spricht.
In Gruppen arbeiten die Teilnehmenden des Forums an praxisnahen Lösungen für zentrale Reformfelder der öffentlichen Verwaltung, etwa kommunale Digitalisierung, Personal- und Wirkungsorientierung oder Fachkräfteeinwanderung.

In zwölf thematischen Arbeitsgruppen arbeiten die Teilnehmenden des Forums an praxisnahen Lösungen für zentrale Reformfelder der öffentlichen Verwaltung, etwa kommunale Digitalisierung, Personal- und Wirkungsorientierung, aber auch Fragen von demokratischer Resilienz oder Fachkräfteeinwanderung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung eines kommunalen 10-Punkte-Plans für Staatsmodernisierung, der bereits von zahlreichen Kommunen unterzeichnet wurde und als gemeinsamer Orientierungsrahmen dient.

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen tragen die Verwaltungspioniere im Anschluss weiter in ihre Verwaltungen und Netzwerke – mit dem Anspruch, erarbeitete Ansätze vor Ort zu erproben und weiterzuentwickeln. Der Austausch im Rahmen von Re:Form wird darüber hinaus fortgesetzt: Das nächste Forum für den Staat von morgen ist für August 2026 in Memmingen geplant.

Über Re:Form

Re:Form ist eine Allianz für den Staat von morgen. Sie bringt Verwaltungspionierinnen und -pionieren aus Bund, Ländern und Kommunen zusammen, um konkrete Reformen für einen handlungsfähigen, leistungsstarken und bürgernahen Staat voranzubringen. Re:Form ist eine Initiative der gemeinnützigen Organisation ProjectTogether und wird von der Stiftung Mercator gefördert.

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