Mit 356.000 Euro unterstützt das Land Schleswig-Holstein ein innovatives KI-Forschungsprojekt, das der Landwirtschaft hilft, bessere Entscheidungen für Ertrag und Umwelt zu treffen.
Künstliche Intelligenz bietet gerade für die Landwirtschaft große Chancen. Sie wertet viele Daten aus und unterstützt Landwirtinnen und Landwirte dabei, ihre Felder besser zu verstehen. So lässt sich erkennen, wo guter Ertrag möglich ist und wo Umwelt und Natur besser geschützt werden können.
Künstliche Intelligenz für den Acker
Das Land Schleswig-Holstein fördert gezielt KI-gestützte Projekte, um Unternehmen und Betriebe in der Landwirtschaft zu stärken. Eines der geförderten Forschungsprojekte ist die EcoSchemer-Webapp der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Kiel (HAW). Digitalisierungsminister Dirk Schrödter überreichte einen Förderbescheid über 356.000 Euro an das Forschungs-und Entwicklungszentrum in Kiel, das das Projekt koordiniert. "Gerne unterstützen wir als Landesregierung mit unserer KI-Förderung dabei, dass jetzt die notwendigen Praxistests in Angriff genommen werden können", sagte Schrödter.
EcoSchemer-Webapp: Mehr Ertrag, mehr Nachhaltigkeit
Die KI-basierte Entscheidungshilfe analysiert Boden- und Standortbedingungen auf landwirtschaftlichen Flächen. So sehen Landwirtinnen und Landwirte, wo es sich lohnt zu säen und welche Flächen sinnvoll für Umwelt und Natur genutzt werden können. "Von der Analyse unproduktiver Ackerflächen, über den optimalen Maschineneinsatz bis hin zu aktuellen Wettereinflüssen oder Weltmarktpreisen für Getreide – mit KI-Technologien wie der EcoSchemer-Webapp können unsere zahlreichen Landwirtinnen und Landwirte viel effizienter und datenbasiert fundierte Entscheidungen treffen", erklärt Schrödter.
Praxisnaher Transfer in enger Kooperation
Das Projekt läuft noch bis zum 30. Juni 2028 und wird von der HAW realisiert. Unterstützt wird es vom Bauernverband Schleswig-Holstein und der Firma Q2 IT-Solutions UG aus Langstedt. Rund 80 Landwirtinnen und Landwirte liefern Felddaten, die die KI auswertet. Forschung und Praxis rücken dadurch näher zusammen und ermöglichen konkrete Empfehlungen, die im Alltag direkt helfen.
Hinweis zur Verwendung von Cookies
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: