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Champions League der Digitalisierung in Berlin


Minister Dirk Schrödter hat beim SCS Summit den Weg Schleswig-Holsteins in die Digitale Souveränität vorgestellt.


Letzte Aktualisierung: 15.05.2024

Ein Mann steht auf einer Bühne vor Publikum, hinter ihm ist auf der Leinwand eine Präsentation zum Thema Digitale Souveränität zu sehen.
Digitalisierungsminister Schrödter stellte beim SCS Summit vor, wie das Land Digitale Souveränität gestaltet.

Von den neuen Erstligisten des Fußballs direkt zur Champions League der Digitalisierung. Nach dem Empfang der Fußballhelden von Holstein Kiel im Landeshaus ging es für Digitalisierungsminister Dirk Schrödter am Dienstag direkt nach Berlin zum SCS Summit. Im historischen, denkmalgeschützten Saal der Villa Elisabeth traf sich die Open Source Community zum zweiten Sovereign Cloud Stack Spitzentreffen und diskutierte über digital souveräne Cloud-Technologien und wie die Zukunft des SCS Projektes aussehen wird.

Fortschritt der Digitalisierung in Europa stärken

Sovereign Cloud Stack (SCS) ist ein Netzwerk von Anbietern standardisierter souveräner Cloud und Container Infrastruktur. Das Ziel: eine vollständig offene, föderierte und kompatible Plattform voranzubringen. Durch die Zusammenarbeit stärkt die Plattform den Fortschritt bei der Digitalisierung in Deutschland und Europa.

Schrödter berichtete in seinem Impulsvortrag, wie die Landesregierung die digitale Souveränität in Schleswig-Holstein gestaltet. Ein aktueller Schwerpunkt neben der Umsetzung der Digitalstrategie mit zwölf Leitlinien, elf Themenfeldern und 50 Zielen ist der Umstieg auf Open Source-Lösungen für die Landesverwaltung.

Digital souveräner IT-Arbeitsplatz in der Landesverwaltung

Schleswig-Holstein wird als erstes Land einen digital souveränen IT-Arbeitsplatz für die rund 30.000 Mitarbeitenden einführen. "Digitale Souveränität heißt, dass die Landesregierung ihre Aufgaben selbstständig und sicher in der digitalen Welt ausführen kann", sagte Schrödter. Kernpunkte der digitalen Souveränität sind offenes Regierungs- und Verwaltungshandeln (Open Government), der Einsatz von freien und offenen Schnittstellen, Standards und Software sowie die Beachtung von Datenschutz und Informationssicherheit.

Das Open Source Haus Schleswig-Holstein

Der Startschuss mit dem Beschluss zur flächendeckenden Einführung der quelloffenen Software LibreOffice als Standard Office-Lösung ist gemacht. Weitere Schritte folgen im Open Source-Haus Schleswig-Holstein – darunter ein Open Source basiertes Betriebssystem, Verzeichnisdienste, Kooperatiossoftware, Fachverfahren und Telefonie.

Schrödters Fazit zum SCS Summit: "Es war mir eine Freude, den Spirit der SCS-Community zu spüren, in den Austausch zu kommen und zu zeigen, dass es Schleswig-Holstein ernst meint bei der digitalen Souveränität des Landes und aus voller Überzeugung vorangeht."

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