Navigation und Service

Thema : EU-Förderprogramme
in Schleswig-Holstein

Domesticaneum offiziell eröffnet


Im Tierpark Arche Warder hat Ministerpräsident Günther das neue Besucherzentrum zur Geschichte von Haus- und Nutztieren eröffnet. Das Land unterstützte den Bau mit 1,3 Millionen Euro aus EU-Mitteln.

Letzte Aktualisierung: 26.04.2023

Ministerpräsident Günther und Tierpark-Direktor Frölich stehen nebeneinander und schneiden ein rotes Band durch.
Ministerpräsident Daniel Günther eröffnete das neue Gebäude gemeinsam mit Tierpark-Direktor Prof. Dr. Dr. Kai Frölich.

Mehr als 1.200 Tiere gefährdeter Rassen auf 400.000 Quadratmeter naturnahem Gelände – ein Besuch im Landschaftstierpark Arche Warder bei Bordesholm ist ein echtes Erlebnis. Mit dem neuen Domesticaneum ist er nun um eine Attraktion reicher: Hier erfahren Besucherinnen und Besucher mehr über die jahrtausendealte Geschichte des Zusammenlebens von Mensch und Tier. Zur großen Einweihungsfeier war auch Ministerpräsident Daniel Günter gekommen. Gemeinsam mit Tierpark-Direktor Prof. Dr. Dr. Kai Frölich eröffnete er das Besucherzentrum.

Land stärkt Bildungsarbeit

"Das Domesticaneum ergänzt die Vielfalt der seltenen Nutztierrassen interaktiv und auf modernste Weise. So wird noch deutlicher, warum der Schutz und der Erhalt alter Haus- und Nutztierrassen so wichtig ist", sagte der Ministerpräsident. Die Arche Warder trage dazu bei, dass diese Arten nicht aussterben und für zukünftige Generationen erhalten bleiben. "Nirgendwo sonst gibt es eine Einrichtung, die sich so umfangreich und anschaulich mit der Bedeutung der Haustiere für die Kulturgeschichte des Menschen beschäftigt", betonte Tierpark-Direktor Frölich. Von den mehr als 2,5 Millionen Euro Baukosten trägt das Land die Hälfte – knapp 1,3 Millionen Euro aus EU-Mitteln.

Ministerpräsident Daniel Günther streichelt im Tierpark Arche Warder einen Esel.
Im Anschluss an die Eröffnung nutzte der Ministerpräsident die Gelegenheit zu einem Rundgang durch den Park.

Ausstellung nimmt Gäste mit auf Zeitreise

Mit dem Geld ist auf 300 Quadratmetern eine ganz besondere Ausstellung zur Geschichte der Haus- und Nutztierrassen entstanden: Sie beginnt rund 12.000 Jahre vor Christus, als der Mensch den Wolf zähmte, beziehungsweise domestizierte. Von diesem lateinischen Wort (domesticare) stammt auch der Gebäudename. Ganz modern hingegen ist das multimediale Angebot: Mit Spielen, Videos und Tonaufnahmen sowie lebensgroßen Tiermodellen lernen die Besucherinnen und Besucher unter anderem, wie die ersten Bauern in der Südtürkei und Norddeutschland mit der Ackerwirtschaft und der Viehzucht begannen. Insgesamt besteht der Rundgang aus sieben Stationen und endet mit einem Ausblick auf die Zukunft der Landwirtschaft.

Mehr erfahren: arche-warder.de/domesticaneum

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link:

Datenschutz

Auswahl bestätigen

Mastodon