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Ministerium für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport : Thema: Ministerien & Behörden

Dr. Sabine Sütterlin-Waack

Ministerin für Inneres, Kommunales, Wohnen und Sport

Glück und Segen für 2023


Rund 80 Mädchen und Jungen haben am Dreikönigstag als Sternsinger ihren Segen in die Staatskanzlei und die Ministerien gebracht.

Letzte Aktualisierung: 06.01.2023

Seit mehr als 60 Jahren gehen sie für den guten Zweck von Haus zu Haus – die Sternsinger. Immer am 6. Januar singen Kinder und Jugendliche als Heilige Drei Könige verkleidet Lieder und bringen den sogenannten Sternsingersegen an den Haustüren im Land an. Dabei sammeln sie Spenden für Entwicklungsprojekte. Einige von ihnen hat Ministerpräsident Daniel Günther nun in der Staatskanzlei in Kiel empfangen.

Segenswünsche an der Türschwelle

Gemeinsam mit den Beschäftigten sangen die Kinder unter anderem die Lieder "Stern über Bethlehem" sowie "Frieden für die Kinder" und brachten die traditionellen Segenswünsche 20*C+M+B+23 über der Tür des Regierungssitzes an. Diese Zeichenfolge wird jährlich aktualisiert und steht für das Jahr des Segens. Der Stern symbolisiert einerseits Christus, andererseits steht er für den Stern, dem die Weisen aus dem Morgenland gefolgt sind. Die Buchstaben C+M+B stehen für die lateinischen Worte "Christus Mansionem Benedicat" – zu deutsch: Christus segne dieses Haus. Die drei Kreuze bezeichnen den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Empfang im Landeshaus

Im Anschluss zeigte der Ministerpräsident den Sternsingern sein Büro und beantwortete ihre Fragen. Gemeinsam machte sich die Gruppe danach auf den Weg ins Landeshaus: Hier empfingen der Ministerpräsident und Landtagspräsidentin Kristina Herbst insgesamt rund 80 Sternsinger aus dem ganzen Land. "Ihr zeigt, wozu Kinder in der Lage sind und was sie alles schaffen können", lobte der Ministerpräsident. Daraus erwachse auch eine Verantwortung für die Erwachsenen. "Ich freue mich sehr, dass ihr Sternsinger euch für Kinder weltweit einsetzt, damit es ihnen besser geht. Wir Erwachsene sollten uns öfter mal ein Vorbild an euch nehmen." Zuvor hatten die Sternsinger-Gruppen in allen Ministerien ihre Segenswünsche überbracht. 

"Kinder stärken – Kinder schützen"

Weltweit leiden rund eine Milliarde Kinder und Jugendliche unter physischer, sexualisierter oder psychischer Gewalt – das ist jedes zweite Kind. Deshalb sammeln die Sternsinger 2023 unter dem Motto "Kinder stärken – Kinder schützen" Spenden für Projekte in rund 100 Ländern.

Ministerpräsident Daniel Günther steht mit Sternsingern vor dem Landtag.
Vor dem Landtag traf der Ministerpräsident rund weitere 80 Sternsinger und lobte ihr Engagement.

In diesem Jahr kommen die gesammelten Spenden vor allem Kindern aus Indonesien zugute. Die Partner der Sternsinger setzen sich dafür ein, dass Kinder in einem sicheren Umfeld aufwachsen können, Geborgenheit und Liebe erfahren und in ihren Rechten gestärkt werden. Dafür werben sie auf politischer Ebene für mehr Kinderschutz und organisieren Kultur-, Sport- und Bildungsangebote sowie Präventionskurse für Kinder.

Tradition seit mehr als sechzig Jahren

Das Dreikönigssingen wurde 1959 ins Leben gerufen und ist inzwischen die weltweit größte Aktion von Kindern für Kinder: Jedes Jahr sind deutschlandweit rund 300.000 Jungen und Mädchen unterwegs, um Gottes Segen zu den Menschen zu bringen und Spenden zu sammeln. Insgesamt 1,23 Milliarden Euro sind seitdem für notleidende Mädchen und Jungen in aller Welt zusammengekommen. Die Aktion wird vom Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) getragen.

Bilderstrecke: Die Sternsinger besuchen die Landesregierung

Die Sternsinger Jacob, Klara, Charlotte und Felix (v.l.) besuchten das Justizministerium von Kerstin von der Decken und Staatssekretär Oliver Grundei. Die Ministerin lobte das Engagement der Kinder: "Ihr setzt Euch für eine gerechtere Welt ein. Ihr seid damit ein Vorbild für unsere Gesellschaft. Ich danke euch!"
Auch Bildungsministerin Karin Prien freute sich über den Besuch der Sternsinger.
Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack lud die Sternsinger der Gemeinde St. Heinrich aus Kiel zu Kuchen und Getränken in ihr Amtszimmer ein.
Die Sternsinger aus der katholischen Kirchengemeinde St. Heinrich in Kiel waren schon am Mittwoch zu Umweltminister Tobias Goldschmidt gekommen, um ihren Segen zu überbringen.
Im Finanzministerium sangen Ministerin Monika Heinold und Staatssekretär Oliver Raabe gemeinsam mit den "kleinen Königen".
Im Wirtschaftsministerium nahm Staatssekretär Tobias von der Heyde die Sternsinger in Empfang.
Auch im Sozialministerium wurden die Sternsinger freudig begrüßt – von Ministerin Aminata Touré und Staatssekretär Johannes Albig.
Zum Abschluss fanden sich alle Sternsinger vor dem Landeshaus ein und sangen gemeinsam.

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